05 13/14: Nächste Pleite: Der DSV Leoben verliert auch in Wildon mit 1:3 (0:2)!

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LL, 5. Runde, FR 23.08.13, 19:00, Stadion wildon, 210. SV Wildon – DSV Leoben 3:1 (2:0). Torfolge: 1:0 Fuchs (2.), 2:0 Wenter, 2:1 (45.), Steiner (82.), 3:1 Spahic (85.). Schiedsrichter: Hofgartner, Höfler, Platzer.

Die nächste Niederlage gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner. Dem DSV Leoben gelingt es einfach nicht, trotz Feldüberlegenheit, konkrete Chancen heraus zu spielen. Die Stürmer werden zu selten aussichtsreich angespielt, die wenigen Chancen dann nicht genützt. In der Abwehr passieren billige Tore: Bei zwei hohen Bällen kommt Wildon einfach viel zu leicht zum Torerfolg – noch dazu zu den ungünstigsten Zeiten (2. und 45. Minute)! Wenn man aus dieser Niederlage (Steiner verkürzt kurz vor Schluss auf 1:2, Spahic stellt wenig später auf 3:1) positive Ansätze erkennen will, dann diese, dass die Mannschaft – und zwar alle Spieler – bis zum Schlusspfiff fightet. Es wurde alles versucht, um zum Anschlusstreffer zu gelangen, Laufbereitschaft und Einsatz sind absolut vorbildlich. Vielleicht braucht diese Mannschaft, bei der Kapitän Briza nach 33 Minuten mit einem gebrochenen Finger vom Feld musste, einfach nur noch Zeit – hoffentlich aber nicht zu viel, sonst ziehen die anderen Teams auf und davon…

Erster Angriff über die linke Seite, der Wildoner Kovacec flankt gefährlich zur Mitte, doch Briza kann den Ball zur Ecke klären. Und bei diesem Eckball in der zweiten Minute passiert es auch schon. Der hohe Ball kommt zur Mitte, und obwohl sich die größten Donawitzer Strohmaier, Lechner und Pein in dieser Gegend aufhalten, kann Fuchs aus sechs Metern unhaltbar einköpfeln. Na bravo, nach nur zwei Minuten bereits mit 0:1 im Rückstand.

Die Donawitzer, die ohne Wurzinger und Schranz antreten müssen. erholen sich nur langsam von dem frühen Gegentor. Die Angriffe verlaufen zu ungenau oder werden nicht zu Ende gespielt, Wildons Verteidigung hat vorerst keine Probleme, die Stürmer vom Tor fern zu halten. Wildon kann mit einem Schuss von Kovacec Tormann Petrovcic nicht überraschen, er wehrt kurz ab, der Nachschuss wird dann abgepfiffen, da der Spieler im Abseits stand (Petro hätte auch den gehabt). Donawitzer Torchancen beschränken sich aus Distanz- Schussversuchen, sowohl Giermair als auch Rössl können dabei das Tor nicht treffen. Viele Abseitsentscheidungen des Schiedsrichters – die meisten werden wohl auch stimmen – lähmen zusätzlich die Offensivbemühungen, auch Briza versucht es nach einem Eckball, doch auch sein Ball trifft das Tor nicht.

Dann die 33. Minute. Zweikampf auf der linken Seite zwischen Briza und Darko – Briza geht zu Boden, Darko steigt ihm mit den Stoppeln auf den Mittelfinger, der sofort zwei Mal gebrochen ist. Eine sehr schmerzhafte Verletzung, die ein weiter spielen nicht ermöglicht. Während sich Markus Briza ins Krankenhaus nach Leibnitz begibt, wird Martin Gutgesell eingewechselt. Der DSV Leoben kommt zu Torchancen durch Rössl, der einen Freistoß hoch zur Mitte bringt (Tormann im Nachfassen) und Giermair, der mit einem Schuss knapp links am Tor vorbei, scheitert. Wildon bleibt erfolgreicher. Eckball in der 45 Minute, Petrovcic faustet zur Seite, dort steht genau Wenter, der zum 0:2 abstaubt. Zwei Gegentore nach Eckbällen, der DSV Leoben geht mit einem völlig unnotwendigen 0:2 in die Pause.

In der zweiten Hälfte werden die Donawitzer stärker. Während Wildon einen Weg findet, um Tempo aus dem Spiel zu nehmen (laut schreien = Schiedsrichter gibt Freistoß für Wildon!), sucht der DSV Leoben immer und immer wieder die Lücke in der Abwehr. Strohmaier und Steiner rackern vorne zwar unermüdlich, doch es werden kaum gefährliche Situationen erzwungen. Ein abgefälschter Schuss, der zum Roller mutiert, sowie mehrere Kopfbälle von Steiner sorgen nicht für das dringend benötigte Erfolgserlebnis. Trainer Pötscher bringt mit Fischer einen zusätzlichen Kreativspieler, die Präsenz in der Wildoner Hälfte nimmt noch mehr zu. Wildon kommt in dieser Phase kaum mehr zu Entlastungsangriffen, es gelingt aber immer noch mit einer guten Defensivleistung die Leobener Angriffe zu unterbinden.

Es scheint wie verhext zu sein, im Minutentakt versucht der DSV einen Angriff nach dem anderen auf zu bauen, doch immer ist irgendwer im Weg, oder Steiner im Abseits, auch Fernschüsse (Strohmaier, Giermair) kommen nicht an. Nachdem Petrovcic doch einmal einen Ball zum Fangen bekommt (Spahic vergibt), gelingt der so ersehnte Anschlusstreffer doch noch. Einen misslungenen Abwehrversuch von Draschl im eigenen Strafraum nützt Steiner zum Kopfball, schwer vom Tormann bedrängt, gelingt ihm aber dennoch das 1:2 (82.). Der DSV setzt nach. Eckball von rechts durch Rössl, der eingewechselte Raggam geht verkehrt zum Tor zum Kopfball, der Ball geht knapp am langen Eck vorbei.

Auf der anderen Seite setzt sich Darko gegen Gutgesell (nach Ansicht des Schiedsrichters regelkonform) durch, er zieht auf das Tor und spielt ab auf Spahic. Der umkurvt Petrovcic und erzielt das 3:1 (85.). Die Aufregung danach ist natürlich groß, die Attacke gegen Gutgesell sah doch ziemlich nach Foulspiel aus, abgesehen von einer Gelben Karte für Petrovcic, bringen die Reklamationen nichts ein. Auch beim aussichtslosen Stand von 1:3 kurz vor Schluss versuchen die Donawitzer alles, um zu Torszenen zu gelangen, doch das Glück ist bei einer Abwehr von Langmann auf der Linie (Lechner- Kopfball), einem Raggam Kopfball und einem abgefälschten Steiner – Schuss nicht auf Seiten des DSV.

Wildon gewinnt das Spiel aufgrund einer effizienten Chancenauswertung und einer guten Abwehrleistung. Die Donawitzer konnten mit ihrer spielerischen Dominanz und dem hohen Engagement nicht punkten und müssen ein weiteres Mal den Heimweg ohne Punkte antreten. Trotz der tristen Tabellensituation und den vielen negativen Ergebnissen: Diese Mannschaft hat Potential, es fehlt das Erfolgserlebnis. Gegen Wildon ist beinahe jeder Fehler mit einem Gegentreffer bestraft worden, das ist natürlich bitter – das ist aber auch Teil des Lernprozesses einer jungen Mannschaft. Kopf hoch, nächste Woche geht es gegen Fürstenfeld, am FR 30.08.13, ist um 19:00 Uhr Anpfiff im Donawitzer Stadion!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic (G), Lechner, Strohmaier, Steiner (G,T), Bakanic (68. Raggam), Giermair (G), Rössl, Maier, Petkov, Briza (35. Gutgesell), Pein (58. Fischer, G). Ersatz: Nömayer, Grillitsch.

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