04 13/14: Der DSV Leoben muss beim 0:1 (0:0) in Donawitz den überlegenen Weizern die drei Punkte überlassen!

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LL, 4. Rde. DI 20.08.13, Stadion Donawitz, 238. DSV Leoben – SC Weiz 0:1 (0:0). Tor: Durlacher (79.). Schiedsrichter: Brunner, Birnstingl, Koren.

Die bessere Mannschaft hat sich letztendlich knapp durchgesetzt – und das war leider nicht der DSV Leoben. Schon in der ersten Spielhälfte hatte Weiz mehr vom Spiel, des öfteren musste Petrovcic ein Gegentor verhindern. Kurz vor der Pause verletzte sich Innenverteidiger Wurzinger bei einem Zweikampf, mit zugeschwollenem Auge konnte er in der zweiten Spielhälfte nicht mehr weiter spielen. Die Donawitzer bemühten sich zwar auch nach der Pause, doch wirklich zwingende Torchancen konnten gegen die gut stehende Weizer Abwehr nicht heraus gespielt werden. Bis zur 79 Minute war mit dem Stand von 0:0 noch alles möglich, doch der Treffer von Durlacher machte diese Hoffnung zunichte. Weiz spielte den Vorsprung über die Zeit und fügte dem DSV Leoben die erste Heimniederlage zu.

Heimspiel in Donawitz, das bedeutet Regen während des Spieles. Das ist fast so sicher wie das Amen im Gebet – auch dieses Mal „enttäuscht“ der Wettergott die Stadiongeher nicht! Dennoch kommen etwas mehr als 200 treue Zuseher zu dem Dienstagtermin ins Stadion, diese sehen von der ersten Minute an, eine sehr robuste und spielstarke Weizer Mannschaft. Mit ungewohnter Dressenkombination – die roten Auswärtstrikots zu den weißen Hosen und Stutzen, überraschen die Donawitzer das Publikum: Da in der Landesliga die Auswärtsmannschaft die Dressenwahl hat (absolut eigenartige Regelung!), bleibt unserer Mannschaft nur diese gewöhnungsbedürftige Kombination…

Die jungen Donawitzer sind zwar motiviert und konzentriert, laufen aber oftmals dem Ball nur hinterher. Bei schnell spielenden Weizern sind unsere Spieler zu weit weg vom Mann und können daher den Spielfluss der Gäste nur selten bremsen. Die ersten (Halb-)Chancen findet Weiz durch Durlacher und Hasenhüttl vor, erstmals eingreifen muss Petrovcic bei einem Schuss von Kevin Steiner (dem Bruder unseres Marcel Steiner) in der 8. Minute. Die Innenverteidiger stehen mehr und mehr im Zentrum des Geschehens, Lechner und Wurzinger erledigen ihre Aufgaben zumeist sehr sicher, Entlastung gibt es allerdings nur selten. Sowohl Lechner, als auch Bakanic und Briza können Mitte der ersten Hälfte gefährliche Pässe in letzter Sekunde unterbinden, der Druck von Weiz bleibt hoch.

Richtig gefährlich wird es in der 30. Minute mit einer Doppelchance. Zuerst hat Stix im Strafraum die Schussmöglichkeit, kurz darauf kann Petrovcic einen Kopfball von Durlacher knapp neben der Stange entschärfen. Während Entlastungsangriffe von Giermair mit zu weit vorgelegten Bällen oder Fehlschüssen enden, muss Petrovcic noch einmal seine Klasse unter Beweis stellen. Nach einem Vorstoß von Kevin Steiner (Gutgesell kann mit schönem Tackling den Ball ins Torout befördern), kommt der Eckball gefährlich zur Mitte, doch Petrovcic zieht sich den Ball bei starkem Verkehr vor seinem Tor sicher unter die Brust. In der 42. Minute bleibt Wurzinger mit einem riskanten, aber perfekt getimten Tackling gegen Stix Sieger im eigenen Strafraum – kurz darauf muss der Verteidiger aber vom Platz. Bei einem Zusammenstoß mit einem Weizer erleidet er eine blutunterlaufene Schwellung rund ums Auge, ein Weiterspielen ist unmöglich.

Mit dem Pausenstand von 0:0 kann der DSV Leoben gut leben, war Weiz einem Treffer doch wesentlich näher. In der zweiten Spielhälfte kommt der 17-jährige Alexander Maier (er ersetzt Wurzinger in der Innenverteidigung) zu seinem Landesligadebut, später darf noch der ebenfalls 17-jährige Andreas Raggam erstmals in dieser Liga ran. Die erste Offensivaktion findet vor dem Weizer Tor statt. Strohmaier passt auf den offensiven Petkov, der spielt den Ball aber nicht genau genug zurück, Strohmaier ist leider einen Schritt zu weit vorne und daher von einer guten Abschlussmöglichkeit knapp entfernt. Nach einem Kopfball von Hasenhüttl (Petrovcic sicher) vergibt Petkov nach einem Doppelpass mit Rössl auf der anderen Seite. Ein Freistoß von Briza landet in den Armen des Tormannes, ein weiterer Versuch des Kapitäns wird von einem Weizer geblockt.

Weiz bleibt aber gefährlicher. Nach einem Fehler im Spielaufbau kann Durlacher im Strafraum schießen (Außennetz) auch Kevin Steiner zieht ab – findet aber in Petrovcic seinen Meister. Eine weitere Möglichkeit vergibt Hasenhüttl (wieder Außennetz), einen Nachschuss setzt Hopfer links neben das Tor. Das einzige Tor des Spieles fällt dann elf Minuten vor Spielende. Ein weiter Pass von der linken Seite auf Durlacher kann nicht unterbunden werden, der Angreifer richtet sich das Leder her und zieht platziert ins lange Eck. Petrovcic ist geschlagen, Weiz geht nicht unverdient mit 0:1 in Führung. Kurz darauf vergibt Stix den Matchball aus kürzester Distanz und lässt damit die Donawitzer „am Leben“. Die Versuche doch noch zum Ausgleich zu gelangen finden Giermair (trifft Ball am Sechzehner nicht richtig) und Rössl mit einem hereingebrachten Freistoß (niemand erreicht den Ball) vor, es bleibt aber bei den Versuchen.

Weiz entführt mit dem 1:0 drei Punkte aus dem Donawitzer Stadion – und das nicht unverdient. Obwohl die Donawitzer kämpften und auch alles versuchten, muss man die Leistung des Gegners neidlos anerkennen – an diesem Abend war Weiz besser. Die nächste Chance auf Punktezuwachs hat der DSV Leoben bereits am Freitag, dann trifft man in der 5. Runde auswärts auf Wildon.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger (46. Maier), Strohmaier (55. Pein), Steiner, Bakanic, Giermair, Rössl (G), Gutgesell (83. Raggam), Petkov, Briza. Ersatz: Nömayer, Fischer.

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