03 13/14: Der DSV Leoben kommt mit einer völlig unnötigen 1:2 (0:1) Niederlage aus Gnas nach Hause!

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LL, 3. Runde, FR 16.08.13, 19:00 Sportplatz Gnas, 400. USV Gnas – DSV Leoben 2:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Schadler (42.), 1:1 Steiner (56.), 2:1 Kniewallner (88.). Schiedsrichter: Komornyik, Brunner, Tretnjak.

Dem DSV Leoben gelingt es auch in Gnas nicht, mit einem zählbaren Resultat heim zu fahren. Es ist wie verhext: Auswärts bringt man sich durch entscheidende, individuelle Fehler immer wieder um die Früchte der Arbeit. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit einem späten Tor aus der einzigen richtigen Torchance für Gnas, geben die Donawitzer in der zweiten Hälfte richtig Gas. Mehrmals wird die gegnerische Abwehr über die Flanken ausgehebelt, der verdiente Ausgleichtreffer fällt durch Steiner per Kopf nach einer  Hereingabe von Rössl. Die Donawitzer setzen nun nach und drängen Gnas erfolgreich zurück, ohne allerdings zu wirklich zwingenden Torszenen zu kommen. In der 88. Minute dann der Schock. Briza verliert den Ball am eigenen Sechzehner, Kniewallner nützt diese unerwartete Gelegenheit und trifft zum 2:1. Nachdem auch die letzte (zugleich beste) Chance durch Fischer nicht im Gnaser Tor landet, war diese völlig unnötige Niederlage besiegelt.

Am engen Gnaser Sportplatz kommt das Spiel nur langsamen auf Touren. Abgesehen von einer Faustabwehr von Petrovcic und einer von Wurzinger per Kopf geklärten hohen Hereingabe, können die Donawitzer die motivierten Aufsteiger weitgehend vom eigenen Strafraum fern halten. Offensiv versucht Giermair mit einem Schuss Tormann Roth zu überraschen, gefährlich wird es erstmals, als Strohmaier (nach Giermair- Zuspiel) von der linken Seite auf das Tor läuft. Der Stürmer versucht den Tormann zu überspielen, scheitert aber dabei (10.). Der auffälligster Gnaser Angreifer Kniewallner prüft Petrovcic mit einem Schuss von rechts (Probleme beim Fangen) und wird mit einem öffnenden Pass auf das Donawitzer Tor geschickt (Petrovcic klärt mit Fußabwehr vor dem Strafraum), scheitert aber.

Nach einigen Leobener Vorstößen, bei denen der letzte Pass nicht ankommt, sorgt Petrovcic für eine kurze Schrecksekunde. Ein Schuss von Haas aufs lange Eck kann von Petrovcic zwar gehalten werden, der Ball wird aber ausgelassen, kullert Richtung Torlinie, wird aber im letzten Moment vom Goalie wieder unter sich begraben. Kurz zusammengefasst: Torchancen sind vor der Pause selten und nicht gerade zwingend, beide Teams neutralisieren sich weitgehend und leben von Zuordnungsfehlern der gegnerischen Mannschaft. Dass Gnas dennoch mit 1:0 in Führung geht, verdanken sie Schadler. Einmal nicht genau genug gedeckt, wird er zentral angespielt, kann in den Strafraum eindringen und an Tormannn Petrovcic vorbei einschießen. Schön gemacht, sollte aber nicht passieren. Bis zur Pause vergibt Wurzinger eine Freistoßmöglichkeit – sein Schuss von der linken Seite landet über der Mauer aber neben der Stange (kurzes Eck) im Torout.

In der zweiten Spielhälfte wechselt Pötscher gleich zwei neue Spieler ein. Steiner ersetzt Strohmaier und Pein kommt für Gutgesell, das Donawitzer Angriffspiel sieht nun vielversprechender aus. Über die Seiten versuchen Schranz und Rössl zur Mitte zu flanken, vorerst steht die Gnaser Abwehr sicher und kann Torschüsse verhindern. Vor allem der sehr lauffreudige und umsichtige Petkov bringt seine Mannschaft immer wieder schnell ins Angriffspiel, belohnt wird einer dieser Vorstöße dann in der 56. Minute. Petkov sieht den startenden Rössl auf der rechten Seite, der den Ball ein paar Schritte mitnimmt und zur Mitte flankt. Dort löst sich Steiner und mit einem wuchtigen Kopfball bezwingt er Roth aus kurzer Distanz zum 1:1. Das richtige Rezept gegen Gnas. Mit den Hereingaben von den Seiten sind die Verteidiger unter Druck zu setzen, ein bulliger, durchsetzungsstarker Stürmer in der Mitte soll den Rest besorgen.

Nun die stärkste Donawitzer Phase. Auf der rechten Seite setzt sich wieder einmal Rössl durch (Pass von Pein), diesmal versucht er es mit einem Schuss aus spitzem Winkel (Roth hält). Kurz darauf auf der anderen Seite wird Briza von Giermair perfekt angespielt. Briza löst sich von seinen Gegenspielern, kann aber im letzten Moment bei seiner Hereingabe gestört werden, der folgende Eckball sorgt erneut für Gefahr. Rössl spielt der Ball scharf zur Mitte, doch sowohl Wurzinger als auch Lechner springen knapp am Ball vorbei. Obwohl nun auch einige Leerläufe zu sehen sind (Freistoßtrick misslingt, Weitschuss von Bakanic weit drüber) scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der zweite Donawitzer Treffer gelingt. Petkov umspielt an der rechten Seite zwei Gegenspieler, passt auf Rössl, dessen Flanke vors Tor keinen Abnehmer findet. Nächste Szene, Petkov spielt wieder auf Rössl, der flankt zur Mitte, dort springt Schadler der Ball klar an die Hand – der Schiri lässt weiter spielen. Sicherlich keine Absicht, doch solche Elfer haben wir auch schon gegen uns bekommen!

Gnas kann bis dahin in der zweiten Hälfte überhaupt nur zweimal vor das Tor kommen – zum einen vergibt Fink nach einem Eckball (Petro hält) zum Anderen muss Petrovcic mit einer Faustabwehr klären, sonst ist Gnas mit Defensivaufgaben beschäftigt. Nach weiteren erfolglosen Versuchen durch Rössl und Briza, die 88. Minute. Der Kapitän am eigenen Strafraum im Ballbesitz, braucht zu lange, um weiter zu spielen. Kniewallner überlauert das, erkämpft sich den Ball und zieht aufs Tor. Petrovcic ist machtlos, Gnas geht kurz vor Spielende gegen den Spielverlauf aber zur großen Freude des Publikums mit 2:1 in Führung. Mit dem Mut der Verzweiflung werfen die Donawitzer alles nach vorne, tatsächlich gelingt es eine Flanke in den Strafraum zum eigenen, völlig frei stehenden Mann zu bringen. Fischer übernimmt den Ball vom Elfer Volley und schießt knapp rechts am Tor vorbei. So eng ist Freud und Leid zusammen…

Der DSV Leoben verliert auch das zweite Auswärtsspiel in der Landesliga, scheitert auch dieses Mal – ohne die Leistung von Gnas schmälern zu wollen – mehr an eigenen Versäumnissen, als an überlegenen Gegnern. Viel zu Zeit über diese Niederlage nach zu denken bleibt nicht, bereits am Dienstag trifft der DSV Leoben zu Hause auf Weiz (20.8., 19:00), am FR 23.08., 19:00 fahren die Leobener nach Wildon.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Strohmaier (G, 46. Steiner, T), Bakanic, Schranz (76. Fischer), Giermair (G), Rössl, Gutgesell (46. Pein), Petkov, Briza (G). Ersatz: Nömayer, Maier.

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