01 13/14: Auftakt verpatzt: Der DSV Leoben geht in Gleisdorf mit 0:4 (0:3) unter!

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LL, 1. Runde, FR 2.8.13, 19:00 Solarstadion Gleisdorf 400. FC Gleisdorf – DSV Leoben 4:0 (3:0). Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Teuschler (8., 33., 35.), 4:0 Böhmer (74., Elfer). Schiedsrichterteam: Guido Müller, Florian Sabathi, Gerhard Grubelnik.

Das war eindeutig zu wenig. Mit dem Willen allein ein Spiel zu gewinnen, ist es einfach nicht getan. Wenn derart haarsträubende Fehler im Spielaufbau passieren, ist es unmöglich einen durchaus nicht übermächtigen Gegner zu ärgern. Die ersten drei Tore, die allesamt Benjamin Teuschler zu einem lupenreinen Hattrick nützte, haben wir uns höchst selbst gemacht – da nützt es wenig, dass man in der Anfangsphase das Spiel durchaus bestimmte! Da unsere Angreifer in der Gleisdorfer Abwehr gut aufgehoben waren, blieben Chancen auf einen Donawitzer Treffer sehr spärlich. In der zweiten Hälfte fängt sich Kapitän Briza wegen Kritik erst Gelb, nach einer Elfergrätsche schließlich Gelbrot. Den Elfer verwandelt David Böhmer zum 4:0, die zehn Donawitzer, können bis zum Schlusspfiff ein höheres Debakel verhindern…

35°C (im nicht vorhandenen Schatten), die Temperaturen machten beiden Teams und den rund 400 Zusehern im Solarstadion schwer zu schaffen. Der DSV Leoben ist von Beginn an bemüht den Ball kontrolliert nach vorne zu spielen, doch schon sehr früh wird sichtbar, dass Gleisdorf gut steht. Im Ballbesitz geht es blitzschnell Richtung Donawitzer Tor, bereits nach zwei Minuten hat Kreimer den Führungstreffer auf dem Fuß, er überhebt aber Petrovcic und das Tor.

Dennoch, die Donawitzer haben zu Beginn ebenfalls Möglichkeiten: Ein Heber von Steiner über die Abwehr erreicht Strohmaier, der allerdings am Tormann nicht vorbei kommt (5.). Nach acht Minuten der Gleisdorfer Führungstreffer. Briza verliert in der Vorwärtsbewegung den Ball, Wurzinger und Lechner können daraufhin Teuschler nicht halten und an Petrovcic vorbei erzielt der Gleisdorfer das schnelle 1:0. Kurz darauf auf der anderen Seite. Gutgesell überspielt zwei Gegner zieht in den Strafraum, scheitert aber an Leitner mit seinem Schuss auf das kurze Eck. In der nächsten Aktion sind Strohmaier, Briza und Petkov beteiligt – der Ball zirkuliert schön Richtung Strafraum, dort zieht Strohmaier ab, er trifft dabei den Ball nicht richtig, die nächste Chance dahin.

Gleisdorf lässt die Donawitzer in dieser Phase gewähren, steht aber in der Abwehr sehr sicher und wartet geduldig auf den entscheidenden Fehler zum Kontern. Und diese Fehler passieren. Nach einem Schranz- Ballverlust kann Gutgesell im Strafraum gerade noch ausputzen (den Kopfball nach dem Eckball setzt Teuschler anschliessend  knapp daneben). Die Donawitzer Offensivaktionen – bis zu diesem Zeitpunkt hat der DSV gefühlte 70% Ballbesitz – werden nun unpräziser, Abseitsentscheidungen und unerreichbare Laufpässe spielen den Gleisdorfern in die Karten.

Ein Doppelschlag von Benjamin Teuschler entscheidet das Spiel dann vorzeitig. Zuerst können sowohl Lechner als auch Wurzinger den Ball führenden Färber weder entscheidend abdrängen noch am Zuspiel zum völlig frei stehenden Teuschler hindern. Aus kurzer Distanz, sträflich alleine gelassen erzielt der Angreifer seinen zweiten Treffer. Nur zwei Minuten später, ein Kopfball von Lechner auf Wurziger fällt schon zögerlich aus, der folgende Rückpass auf Petrovcic holpert auf unseren Goalie zu – und sonnengeblendet hat auch Petrovcic ein Blackout. Er serviert Teuschler im Strafraum den Ball, der sich mit dem 3:0 bedankt (35.). Eigentlich war es das schon, Gleisdorf, keineswegs überirdisch stark, macht das was man gegen diese Donawitzer machen muss. Kompakt hinten, schnell umschaltend im Ballbesitz und im Besitz eines Stürmers der es versteht, Geschenke auszunützen. Nach einer letzten Chance auf den Anschlusstreffer (Wurzinger und Lechner gehen nach einem Eckball zum Ball) bittet der Schiedsrichter zur Pausenerfrischung.

Nicht mehr mit der Mannschaft aus der Kabine kommt Steiner, der sich eine Muskelverletzung zugezogen hatte, an seiner Stelle versucht es Fischer. Bezeichnend für die Donawitzer Angriffssituation: Eine schöne Flanke von Petkov von rechts kommt zur Mitte, doch Giermair und Strohmaier stehen sich im Weg, der gefährliche Ball kann von keinem der beiden erreicht werden. Mit Fortdauer der zweiten Hälfte macht sich Resignation breit. Was auch immer versucht wird, Gleisdorf wirkt entschlossener und zweikampfstärker. Zudem verlagert sich das Spielgeschehen zusehends vor das Tor von Petrovcic, der sich mehrmals auszeichnen kann. Der eingewechselte Klamminger schießt einmal, nach der kurzen Abwehr ein zweites Mal – diesmal trifft er nur das Außennetz.

In der 74. Minute das endgültige K.O.: Der bereits verwarnte Briza entscheidet sich als letzter Mann fürs Hineinrutschen im Strafraum – Zilavec wäre auf und davon gewesen – der Gleisdorfer fliegt und Schiri Müller gibt Gelbrot plus Elfmeter. Während Markus Briza vom Feld muss, lässt David Böhmer bei seinem sicheren Penalty Petrovcic keine Chance, eine Viertelstunde vor Schluss steht es 4:0! Danach zeigt sich Gleisdorf gnädig und setzt nicht entschieden genug nach. Dass es beim 4:0 bis zum Schluss bleibt, liegt weniger an der Defensivleistung der Leobener, als viel mehr an der mangelnden Chancenverwertung der Heimmannschaft. Den Spielern und Zusehern wird es egal sein, das 4:0 ist hoch genug.

Was sich in den Testspielen bereits vorsichtig ankündigte, trat in diesem Spiel mit voller Wucht ein. Fehler, die gemacht werden, werden gnadenlos bestraft. Das muss möglichst rasch abgestellt werden, vor allem die Routiniers sind gefordert! Nächste Woche findet die Heimpremiere statt, am FR 09.08., ab 19:00 Uhr empfängt der DSV Leoben den SV Frohnleiten.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Strohmaier, Steiner (46. Fischer), Schranz, Giermair, Gutgesell (60. Bakanic), Petkov (60. Rössl, G), Briza (G, GR, 74.), Pein. Ersatz: Nömayer, Maier.

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