29 12/13: Wieder nichts: Nach 0:4 (0:1)- Pleite in Klagenfurt lebt nur noch Minimalchance auf den Klassenerhalt!

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Runde 28 – da der GAK seine Nennung zurückgezogen hat, ist der DSV spielfrei!

29. Runde, Regionalliga Mitte, MI 29.05.13, 18:00 Wörthersee Arena, 200. Austria Klagenfurt – DSV Leoben 4:0 (1:0). Torfolge: 1:0 Bytyci (38.), 2:0 Miesenböck (51.), 3:0 Bytyci (68.), 4:0 Muharemovic (73.). Schiedsrichterteam: Greinecker, Ebner, Undesser.

Das letzte Auswärtsspiel der Saison endet für den DSV Leoben, wie alle vorangegangenen: Nämlich ohne Sieg. Diesmal erwischt es überforderte Donawitzer allerdings besonders arg, die 0:4- Packung bedeutet die Höchststrafe in dieser Meisterschaft. Obwohl das Ergebnis zu hoch ausgefallen ist und obwohl in der Anfangsphase das Spiel offen gestaltet werden konnte, war die Darbietung unterm Strich viel zu wenig. Wie schon so oft in dieser Saison ist ein Gegentreffer gleichbedeutend mit Auflösungsbeginn. Anstatt sich aufzubäumen und mit noch mehr Einsatz einen Rückstand gegen keinesfalls übermächtige Klagenfurter aufzuholen, verflacht das Donawitzer Spiel Richtung Alibifußball. Spätestens nach dem 0:2 kurz nach Seitenwechsel ist das Spiel entschieden, die weiteren Tore waren unnötige Draufgabe. Ganz ehrlich – mit dieser Leistung braucht man sich um den Klassenerhalt keine Gedanken machen. Sollte der Plan gewesen sein, den LASK- „Spion“ Daxbacher vor dem Finale in Sicherheit zu wiegen – der ist aufgegangen!

Ohne Noggler, Bonifert, Stockreiter, Wurzinger sowie dem gesperrten Petrovcic und dem aus dem Kader gestellten Tokic versuchte der DSV Leoben im schönsten Stadion der Liga (auch wenn es momentan eine Baustelle ist) bei der letzten Möglichkeit den ersten Auswärtssieg zu erreichen. Der Beginn ist auch nicht so schlecht, die Donawitzer können durchaus mit den Kärntnern mithalten, wenn gleich die Hausherren spritziger und hungriger wirken. Aus Donawitzer Sicht sorgen Pigneter- Freistöße für Gefahr, die Hereingaben kommen schön ins Zentrum, können aber von den Angreifern im Strafraum nicht genützt werden. Austria Klagenfurts Chancen sind da schon zwingender. Zuerst setzt Vasic einen Freistoß ins Außennetz, danach zieht der, gegen seinen Ex-Klub besonders motivierte, Rexhe Bytyci alleine aufs Tor, verschießt aber deutlich.

Die erste Bewährungsprobe meistert Markus Nömayer in seinem ersten Regionalligaspiel nach etwa sieben Minuten – zum richtigen Zeitpunkt stürmt er aus dem Tor und verhindert mit dem Fuß vor dem Angreifer Schlimmeres. Nach einem Akoto- Kopfball (links neben das Tor), zappelt der Ball erstmals im Tor. 14. Minute, Pigneter von rechts, schießt neuerlich den Freistoß zur Mitte, über alle Köpfe hinweg landet der Ball im Tor. Der Schiedsrichter verweigert aber die Anerkennung, da Markus Briza – der zwar den Ball nicht erreicht – im Abseits stand. Auf der anderen Seite ein ähnliches Bild: Nach einem Freistoß von Vasic steigt Akoto hoch und befördert den Ball ins Tor, diesmal entscheidet Greinecker auf Stürmerfoul (aufgestützt), es bleibt vorerst beim 0:0. Die beste Donawitzer Führungschance findet Florian Moritz vor: Nach Zuspiel von Briza trifft der 15-jährige nur die Stange, schade mit einem Führungstreffer hätte in diesem Spiel auch alles anders verlaufen können.

Beim DSV können noch Petkov und Pigneter Schüsse anbringen, die aber beide klar das Ziel (Tor) verfehlen, danach nimmt das Schicksal seinen Lauf. Vahid Muharemovic, ein 17-jähriger Stürmer in Diensten von Austria Klagenfurt, kann sich ohne große Probleme durch die Donawitzer Abwehr tanzen und vom Sechzehner einen nicht scharfen, aber doch platzierten Schuss anbringen. Nömayer kann den Ball nicht fangen, muss ihn nach vorne abwehren – der einzige der auf die Situation vorbereitet ist, ist Bytyci, und schon steht es 1:0 (39.). Nach einem weiteren Schuss von Schimmel (Nömayer im Nachfassen) ist Pause, durchaus vermeidbar liegen die Donawitzer im Rückstand.

Die zweite Spielhälfte wird dann zum Balsam für die Klagenfurter Fans, die in der Rückrunde nicht viel Gelegenheit hatten, sich mit ihrer Mannschaft zu freuen. Erste Aktion, Fabian Miesenböck kommt aus halblinker Position zum Schuss, aus 20 Metern jagt er den Ball an Nömayer vorbei in den Kasten, Klagenfurt führt 2:0 (51.). Danach kommen die verunsicherten Donawitzer zu Halbchancen durch Milosevic (spitzer Winkel), Steiner (Außennetz) und Pigneter, dessen Schuss dem Tormann zumindest Probleme verursacht. Gefährlicher bleiben aber die Kärntner. Triplat zieht aufs Tor, den tödlichen Pass verhindert gerade noch Gery Füzfa. Nächste Szene: Vasic schießt von links, Nömayer wehrt den Ball über die Querlatte. Bei Bytycis Schuss in der 68. Minute ist Nömayer aber chancenlos. Aus 23 Metern pfeffert der Stürmer den Ball aufs Tor, das 3:0 für die Hausherren ist die endgültige Entscheidung. Die Donawitzer sind nun am Boden, können sich überhaupt nicht mehr aufraffen. Den Schlusspunkt setzt Muharemovic, nach einer Vorlage von Schimmel (auch ein Ferserl von Bytyci war zuvor dabei), trifft er zum 4:0.

Bevor die Partie zu Ende geht, erhält Mario Kreimer noch seine fünfte Gelbe Karte und ist damit gegen den LASK in dr letzten Runde gesperrt. So traurig es auch klingt, aber dass es beim 4:0 blieb ist durchaus der Tatsache zu verdanken, dass Klagenfurt mit dem Ergebnis zufrieden war. Der Sieg war verdient, vielleicht etwas zu hoch, das ist aber letztendlich egal. Hoffentlich kann in der kurzen Zeit – am Freitag kommt es schon zum nächsten Spiel (LASK, 18:30 in Donawitz) – noch einmal alles Negative dieser Saison für ein Spiel abgeschüttelt werden, um bei sicherlich toller Kulisse dem Meisterkandidaten die Stirn zu bieten.

Der DSV Leoben spielte mit: Mömayer, Füzfa (G), Moritz, Giermair (46. Kreimer, G), Schranz, Pigneter (57. Jankovic), Kammerhofer, Milosevic, Petkov (57. Heinemann), Briza, Steiner. Ersatz Winter.

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