23 12/13: Punkt beim SAK: Tokic und Jankovic erzielen die Tore beim 2:2 (1:1) in Klagenfurt!

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23. Runde, Regionalliga Mitte, SA 27.04.13, 16:00 SAK Stadion, 200. SAK Klagenfurt – DSV Leoben 2:2 (1:1). Torfolge: 1:0 Biscan (6.), 1:1 Tokic (16.), 1:2 Jankovic (55.), 2:2 Kropiunik (64.). Schiedsrichterteam Karassek, Wimmer, Waldl.

Mit dem Spiel, vor allem vor dem Seitenwechsel, kann man durchaus zufrieden sein, mit dem Ergebnis unter normalen Umständen auch. Der SAK erwies sich auf dem engen Platz, wie erwartet, technisch stark und gut eingespielt, der DSV Leoben konnte aber gut dagegen halten. Mit der ersten Chance gehen die Hausherren durch Vereinsbomber Biscan in Führung, die hält aber nicht lange – der DSV schlägt zurück. Petkov erkämpft sich mit viel Einsatz den Ball, spielt auf Tokic, der nur mehr den Ball über die Linie drücken muss! Nach dem Seitenwechsel gehen die Donawitzer mit einem sehenswerten Schuss nach einem kurz abgespieltem Eckball durch Jankovic sogar in Führung, doch auch diese Führung hält nicht lange. Kropiunik kann einen erfolgreichen Angriff mit dem 2:2 abschliessen. Dabei bleibt es, auch deshalb, weil Petrovcic in der 93. Minute einen Kropiunik-Kracher entschärfen kann. Mit dem Auswärtspunkt beim SAK darf man nicht unzufrieden sein, ob er im Abstiegskampf entscheidend hilft, wird sich in den nächsten Wochen zeigen

Wenn man beim Sechsten der Regionalliga Mitte in Klagenfurt ankommt, glaubt man, man ist irgendwo in der Gebietsliga (oder darunter) gelandet. Die Kabinen sind über die Zufahrtsstraße nach einem gemütlichen Spaziergang erreichbar, der Platz klein und holprig, Spieluhr sucht man vergeblich – kurzum diese Spielstätte ist keinesfalls ligatauglich. Besserung ist aber mit der Übersiedlung ins neue SAK Zentrum in Welzenegg ab der kommenden Saison in Sicht, sicherlich ein Grund dafür, dass dieser Platz nur noch notdürftig betreut wird. Das soll aber keinesfalls darüber hinweg täuschen, dass der SAK Klagenfurt eine starke Mannschaft besitzt, die auf diesem Platz auch Teams wie den aktuellen Leader LASK besiegen konnte.

Man war also gewarnt und dementsprechend konzentriert versucht der DSV Leoben den Spielfluss der technisch starken Mannschaft zu unterbinden. Die erste Donawitzer Offensivaktion führt zu zwei Eckbällen, Brizas Kopfball sorgt aber für keine Probleme bei SAK Schlussmann Reichmann. Anders die Gastgeber, die mit der ersten Aktion in Führung gehen. Flanke von rechts zur Mitte, der torgefährlichste Klagenfurter Biscan hat Zeit sich den Ball anzunehmen, sich zu drehen und zu schießen. Er versenkt den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar für Petrovcic zum 1:0 nach nur sechs Minuten ins rechte Eck. So schön der Stürmer das auch gemacht hat: So alleine und so einfach darf er dort nicht zum Schuss kommen!

Der DSV Leoben ist aber keineswegs von dem frühen Gegentreffer besonders irritiert, spielt munter weiter. Giermair versucht es mit einem Schuss von der linken Seite und Petkov will Tokic einsetzen – der Kroate kommt dabei nur knapp gegen den herauslaufenden Reichmann zu spät. Einen Freistoß von Giermair, der hoch in den Strafraum gebracht wird, kann Kammerhofer erreichen, der Ball landet aber neben dem Tor. Das 1:1 in der 16. Minute gehört zu 70% Martin Petkov: Mit tollem Einsatz kann er Veliu den Ball abluchsen, sieht den startenden Tokic und serviert ihm den Ball perfekt in den Lauf. Hrvoje Tokic lässt sich diese Chance nicht nehmen und schiebt den Ball am Tormann vorbei zum verdienten Ausgleich.

Nach dem Ausgleichtreffer vergeben beide Teams Chancen – auf Seiten des SAK kann Kropiunik immer wieder angespielt werden, ein Schuss von ihm landet im Außennetz, andere vielversprechende Antritte können von Noggler, Füzfa oder Kammerhofer unterbunden werden. Die Donawitzer versuchen es mit Schüssen von Giermair und Heinemann (beide geblockt) auch Tokic wird im Strafraum gesucht, kann aber, da er gut gedeckt wird, keinen Schuss anbringen. Kurz vor der Pause prüft Petkov den SAK- Goalie und Kammerhofer, der einmal durch die Mitte marschiert passt ideal auf Jankovic. Auf dem holprigen Boden legt sich der auf den Tormann zulaufende Jankovic den Ball etwas zu weit vor, wieder kann Reichmann den Abschluss verhindern (41.), der Pressball landet bei Tokic, dessen Schuss wieder vom Goalie abgewehrt werden kann.

Mit 1:1 und einer guten Donawitzer Vorstellung geht es in die Pause (für die Donawitzer nicht in die Kabine, sonst wäre von der Pause nichts übrig geblieben!). Trainer Heinz Karner stellt dennoch um, er bringt in der Innenverteidigung Milosevic statt Füzfa und ersetzt Giermair durch Bonifert. Bonifert bringt auch den ersten Schuss der zweiten Hälfte an, der Ball streift aber links am Tor vorbei. Auf der anderen Seite muss sich Milosevic erst an den Platz gewöhnen, kann aber mit seinem reinrutschen verhindern, dass Jolic zum Schuss kommt. Nach einem Eckball durch Petkov, den er kurz abspielt, geht der DSV erstmals in Führung. Jankovic nimmt den Ball an, zieht ein paar Schritte zur Mitte und drückt ab. Der Ball landet am Tormann vorbei zum 1:2 im Eck – ein schöner Abschluss einer einstudierten Aktion. „Endlich einmal erfolgreich nach 15 kurzen Ecken in den letzten Spielen“ freut sich Jürgen Hartmann. Der DSV kontrolliert das Spiel, kommt durch Heinemann zu einem weiteren Torschuss, muss aber den Ausgleich hinnehmen.

Eine Flanke in den Strafraum, der Ballführende kann nicht am Abspielen gehindert werden, Kropiunik gelangt aus kurzer Distanz zum Schuss und versenkt den Ball zum 2:2. Blöder Zeitpunkt! Nun wachen die Slowenischen Kärntner auf und üben viel Druck aus. Nach einem verlutzungsbedingten Wechsel (Jankovic raus, Kreimer rein) sorgen Korasa, Kropiunik aber auch König und Dlopst mit Schüssen für Gefahr, Petrovcic, der nun warm geschossen ist, hält aber sicher. In der Schlussphase, in der sich der DSV wieder erfängt und zu der nötigen Ruhe findet, haben beide Teams noch je eine Chance, um mit drei Punkten das Spiel zu beenden. Tokic zieht nach weitem Pass von Petkov Richtung Tor, sein Schuss wird dann geblockt – neben ihm wäre der mitgelaufene Heinemann wohl in besserer Position gewesen. Auf der anderen Seite ist es Petrovcic zu verdanken, dass man zumindest einen Punkt mitnimmt. Bereits in der letzten Minute der Nachspielziet kommt Kropiunik im Strafraum zum Schuss, mit einer tollen Parade wehrt unser Goalie ab, danach pfeift der beste Schiedsrichter (Karassek), den wir seit langer Zeit gesehen haben, ab.

Der Punkt ist sicherlich nicht schlecht, nach der letzten Aktion, wäre es auch der fast nicht geworden, dennoch: Im Abstiegskampf sind Siege so wichtig. Nächste Woche, nächste Chance. Es kommt zum Nachzüglerduell DSV Leoben – SV Feldkirchen, FR 3.5.13, 19:00 Stadion Donawitz!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Füzfa (46. Milosevic), Jankovic (T, G, 73. Kreimer), Tokic (T), Heinemann, Giermair (46. Bonifert), Schranz, Kammerhofer, Noggler, Petkov, Briza. Ersatz: Winter, Pigneter.

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