22 12/13: Wieder kein Sieg! Der DSV Leoben erreicht gegen Wallern nur ein 1:1 (0:1) und bleibt in der Abstiegszone!

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22. Runde Regionalliga Mitte, FR 19.04.13, 19:00 Stadion Donawitz 220. DSV Leoben – SV Wallern 1:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Drechsel (20., Elfer), 1:1 Tokic (72.). Schiedsrichterteam: Wieser, Maier, Begusch.

Mieses Wetter, wenig Zuseher und nur ein Punkt gegen nicht gerade unbesiegbare Wallerner: Es war schon lustiger in Donawitz! Der DSV Leoben beginnt druckvoll, kommt auch zu den ersten Torchancen, die Jankovic aber vergibt. Durch einen äußerst umstrittenen Elfmeter (Drechsel verwandelt sicher) bringt der Schiedsrichter die bis dahin harmlosen Gäste ins Spiel – der DSV muss wieder einmal einem Rückstand nach laufen. Bis zur 70 Minute bleiben alle Versuche, den Ausgleich zu erzielen, erfolglos. Dann tritt der eingewechselte Hrvoje Tokic einen Freistoßhammer vom Sechzehner ins Eck und erlöst den DSV mit dem 1:1. Die Chancen gegen zehn Oberösterreicher (Rot für Haslgruber nach Torraub) das Spiel noch zu gewinnen, waren da, doch Tokic zwei Mal, Steiner, Pigneter und Briza scheitern mit ihren Möglichkeiten. Es bleibt beim unbefriedigendem Unentschieden und zwei verlorenen Punkten!

Die Hausherren beginnen druckvoll und suchen den Weg zum gegnerischen Tor. Schnell wird das Mittelfeld überwunden, die ersten Tormöglichkeiten lassen nicht lange auf sich warten. Jankovic, nach Zuspiel von Bonifert (1.) versucht es mit einem ersten Schuss aus der Drehung, Pigneters Heber am zu weit vor dem Tor stehenden Tormann (2.) verfehlt knapp sein Ziel und ein Distanzschuss noch einmal von Jankovic (4.) nach Briza- Vorlage bringen nichts ein. Eine Minute später tritt abermals Jankovic einen hohen Freistoßball zur Mitte, doch weder Steiner, Kammerhofer noch Füzfa erreichen den Ball – Tormann Dandic kann klären. Den ersten Schuss für Wallern gibt Schierhuber ab (11.), Petrovcic hat dabei aber keine Mühe und fängt ganz sicher.

Dann die 19. Minute: Von der rechten Seite kommt ein hoher Ball in den Donawitzer Strafraum, Haslgruber und Bonifert gehen Schulter an Schulter zum Ball – der robustere Bonifert bleibt stehen, Haslgruber fliegt – der Kärntner Schiri meint einen Regelverstoß erkannt zu haben und zeigt auf den Elferpunkt. Was Wieser da wohl gesehen hat, ist logisch nicht begründbar. Bonifert war weder zu spät dran noch ist er auf den Mann gegangen – nur weil ein Stürmer im Strafraum fliegt, muss man keinen Elfer geben! Herwig Drechsel ist das egal, humorlos versenkt er den Elfer zum 0:1 für Wallern in die rechte Ecke (20.). Möglichkeiten das Ergebnis schnell zu korrigieren finden Jankovic (flach, rechts neben das Tor) und wenig später Pigneter vor. Vor allem Pigneter hätte mehr aus seiner hochkarätigen Torchance machen können, links im Strafraum braucht er zu lange, um sich den Ball zu richten, Haslgruber kann sich letztendlich erfolgreich in den Schuss werfen (24.).

Danach findet Wallern besser ins Spiel, die Donawitzer verlieren zusehends die Zweikämpfe, das Spielgeschehen verlagert sich rund um den Leobener Strafraum. Eckbälle, Schüsse (Zirnitzers Versuch wird im Strafraum von einem Verteidiger abgefälscht) und Freistöße (Vorisek prüft Petrovcic, kann ihn aber nicht bezwingen) sorgen für brisante Momente – Zählbares entsteht daraus aber nicht. Auf der anderen Seite versucht Pigneter von links einen hohen Ball vors Tor zu bringen – der Ball dreht sich aber Richtung Tor – über Dandic hinweg senkt sich der Ball an die Querlatte (36.). Bis zur Pause gelingt es keiner Mannschaft mehr gefährlich zu werden, es bleibt beim enttäuschenden 0:1.

Nach Wiederbeginn prüft Wurzinger mit einem Freistoß Wallerns Tormann, der den Ball aber fangen kann. Das Spiel wird nun hektischer, beide Teams versuchen den Schiri zu beeinflussen. Bei Standards wird im Strafraum gezogen, gehalten und gezupft – ohne Grund geflogen und reklamiert, sicherlich nicht einfach für Wieser die Übersicht zu behalten. Nach einem harten Luftkampf (Kopf an Kopf) zwischen Zirnitzer und Wurzinger bleiben beide liegen, während Zirnitzer ins Leobener Krankenhaus gebracht wird (blutende Wunde), kann der härtere Schädel Wurzinger noch ein paar Minuten spielen, ehe auch er vom Feld gehen muss. Gespielt wird auch noch, vor allem die Hereinnahme von Hrvoje Tokis erweist sich als guter Einfall. Er zieht die Bälle auf sich und sorgt für viel neuen Schwung. Vorerst spielt er den Vorbereiter – Giermair zieht mit vollem Risiko ab, er schießt den Ball aber in den verregneten Donawitzer Nachthimmel.

In der 71. Minute verschätzt sich Dandic als er einen Ball außerhalb des Strafraumes per Kopf nicht erreicht, Tokic überzieht diesen Fehler am Schnellsten, wird aber beim Torschuss von Haslgruber niedergerissen – klarer Torraub! Der Schiri schickt den Übeltäter mit Rot vom Platz, zum Freistoß an der Strafraumgrenze tritt der Kroate selbst an. An der Mauer vorbei schlenzt er den Ball in die linke Ecke, Dandic ist geschlagen, der Ball zappelt zum 1:1 im Netz (72.). Nun will der DSV Leoben das Spiel endgültig drehen. Wieder erläuft Tokic einen weiten Ball, diesmal passt aber Hodzic auf und hindert den Stürmer am Abschluss (76.). Elferalarm zwei Minuten später: Pigneter schießt seinem Gegenspieler den Ball an die Hand, diesmal bleibt die Pfeife aber stumm.

In dieser Tonart geht es weiter. Giermair flankt von rechts zur Mitte, Wallerns Abwehr kann das Zuspiel auf Tokic nicht verhindern, doch anstatt aus kurzer Distanz abzuziehen, lässt er den Gegenspielern Zeit zu reagieren und verstolpert dies Riesenchance. Nächste Chance: Wieder Flanke von rechts auf Tokic, per Kopf bedient dieser Marcel Steiner, der sofort abzieht – diesmal kann sich Dandic auszeichnen, er kann den Ball aus der Ecke in den Corner abwehren (82.). Obwohl die Donawitzer nun drücken und dem Führungstreffer sehr nahe sind, haben Heinz Karners Jungs bei einigen gefährlichen Kontern auch Glück. Drechsels Schuss kann von Petrovcic abgewehrt werden, eine Hereingabe von links kann Schranz entscheidend unterbinden. Die letzten Torszenen finden aber auf der anderen Seite statt: Tokic wird in der 85. Minute im Strafraum klar gehalten, der Stürmer fällt – wieder sieht Wieser kein Vergehen. Brizas Versuch den Tormann mit einem Heber zu überlisten scheitert (knapp über das Tor), ein weiteres (leichtes) Stossen im Strafraum (Steiner fällt) bleibt ungeahndet.

Nach dem Schlusspfiff ist jedem bewusst, welche Chance neuerlich vertan wurde, das 1:1 bringt dem DSV im Abstiegskampf nicht wirklich viel. Die Mannschaft kämpft, rackert – versucht alles Erdenkliche – es reicht aber momentan einfach nicht, um zu Siegen. Schiedsrichterentscheidungen kann (muss) man zwar kritisieren, Tore schiessen muss man aber trotzdem selbst. Die Situation wird von Runde zu Runde angespannter, es ist höchste Zeit, endlich mit dem Siegen zu beginnen. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich in Klagenfurt, am kommenden Samstag, 27.04.13, ab 16:00 Uhr trifft der DSV Leoben auf den SAK.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger (G, 66. Milosevic), Füzfa, Jankovic (63. Tokic (T)), Heinemann, Bonifert (66. Giermair), Schranz, Pigneter (G), Kammerhofer, Briza (G), Steiner (G). Ersatz: Winter, Petkov.

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