20 12/13: Der DSV Leoben erleidet empfindliche Heimniederlage: Gegen starke Sturm Amateure setzt es ein 1:3 (1:1)!

130407sturm26

20. Runde, RLM SO 07.04.13, 14:00 Stadion Donawitz, 230. DSV Leoben – Sturm Graz Amateure 1:3 (1:1). Torfolge: 0:1 Ciftci (13.), 1:1 Tokic (44., Elfer), 1:2 Ciftci (60., Elfer), 1:3 Rother (77.). Schiedsrichterteam: Brunner Klaus, Birnstingl Christian, Cetin Can.

Der erhoffte Befreiungsschlag blieb leider aus. Das beste Frühjahrsteam war auch für die Donawitzer zu stark und siegte gar nicht unverdient. In der 13. Minute nützt Ciftci eine Kopfballmöglichkeit zur Grazer Führung, danach fanden Sturms Amateure einige gute Chancen vor, um zu erhöhen. Mitte der zweiten Spielhälfte können sich die Donawitzer von der Umklammerung etwas befreien, ohne aber zwingende Torsituationen zu kreieren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wird Füzfa im Strafraum gelegt, den fälligen Strafstoß verwandelt Tokic sicher (44.). Nach dem Seitenwechsel findet der DSV Leoben besser ins Spiel, zeigt sich deutlich aktiver und versucht ein ums andere Mal vor Sturms Tor zu gelangen. In diese gute Phase hinein pfeift Schiri Brunner einen mehr als harten Elfer für Sturms Amateure: Kröpfl zieht auf Petrovcic, der Tormann ist klar mit der Hand am Ball, der Stürmer fliegt – der Schiri pfeift. Ciftci verwandelt sicher (60.), von diesem Schlag erholt sich der DSV letztendlich nicht mehr. Noch schlimmer, der eingewechselte „Maskenmann“ Rother erhöht aus kurzer Distanz (77.) auf 3:1, der DSV damit auf der Verliererstraße. Obwohl die Leobener bis zum Schlusspfiff Alles versuchen um noch einmal heran zu kommen – Tokic und Steiner scheitern – bleibt es bei der enttäuschenden Niederlage.

Hrvoje Tokic hätte in der ersten Minute für einen perfekten Auftakt sorgen können: Nach Zuspiel von Briza über Bonifert kommt Tokic im Strafraum zum Ball, sein Schuss fällt aber zu schwach aus. Unmittelbar danach bekommt er einen hohen Ball, er legt ihn sich aber etwas zu weit vor, sodass Sturm- Goalie Stoiser vor ihm klären kann. Zwei Minuten später ereilt Kreimer das gleiche Schicksal, wieder ist Stoiser vor dem Donawitzer Angreifer am Ball. Danach übernehmen die Gäste zunehmend das Kommando. Am Ball sicherer, in den Zweikämpfen entschlossener, überwinden sie schnell das Mittelfeld – ein erster Schuss von Schnaderbeck streift aber übers Tor (7.).

Sturms Standards – ein Freistoß durch Hütter und einige Eckbälle – bewirken Hochbetrieb im Donawitzer Strafraum, das erste Tor fällt aber nach einem Ballverlust im Spielaufbau. Plötzlich geht es sehr schnell, ein hoher Ball nach rechts, die Flanke zur Mitte – dort steht Ciftci – der per Kopf auf 0:1 stellt (13.). Danach wird Petrovcic warm geschossen: Schnaderbeck, danach Sittsam prüfen den Tormann, Schmerböck schießt eine Volleychance in den Zaun hinter dem Tor. Als auch Ranftl (Schuss knapp rechts daneben) und Ciftci (vom Fünfer weit übers Tor) scheitern, ist der 0:1- Rückstand bereits mehr als verdient. Erst in der 29. Minute gelingt es den Donawitzern wieder selbst aktiv zu werden, eine Offensivaktion endet aber vor Bonifert in den Armen des Sturm- Tormannes.

Der DSV setzt sich nun in Sturms Hälfte fest, doch Freistösse von Briza und Eckbälle bringen (außer knappen Abseitsentscheidungen) nichts ein. Unmittelbar nachdem sich Jankovic seine Gelbe Karte abgeholt hat (er war sich mit dem Schiri nicht einig, wo genau ein Freistoß ausgeführt werden sollte), entsteht der Ausgleich. Jankovic´ hohen Freistoßball leitet Tokic auf Füzfa weiter, der wird von Ranftl im Strafraum von den Beinen geholt – der Schiri pfeift sofort den Elfmeter. Tokic tritt an, Stoiser errät zwar die Ecke, ist aber gegen den wuchtigen Schuss chancenlos – es steht unmittelbar vor der Halbzeit 1:1!

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wechselt Trainer Karner mit Heinemann und Giermair zwei offensiv ausgerichtete Spielertypen ein, das Angriffsspiel der Donawitzer nimmt gleich Fahrt auf. Tokic setzt sich links durch, seinen Stanglpass erreicht aber Bonifert an der zweiten Stange nur knapp nicht (47.). Der DSV bleibt nun aktiver, der letzte Pass kommt in dieser Phase aber nicht an, immer steht einer der Jungblackies einem vielversprechenden Abschluss im Weg. Sturm wird in der 56. Minute wieder gefährlich. Der eingewechselte Maskenmann Rother kann im letzten Moment bereits im Sechzehner von Petkov am Torschuss gehindert werden.

Drei Minuten später setzt sich Kröpfl in der Mitte durch, geht alleine aufs Tor, wird aber von einem Reflex von Petrovcic am Torerfolg gehindert. In dieser unübersichtlichen Aktion meint der Schiedsrichter ein Foul gesehen zu haben (von Füzfa? von Petrovcic?), eine absolut grenzwertige Entscheidung – und gibt wieder Elfmeter, diesmal für die Gäste. Ciftci nimmt das Geschenk an und bringt sein Team zum zweiten Mal in Führung (60.). Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch wollen die Donawitzer nun alles niederreißen und stehen sich dabei selbst im Weg. Immer wieder laufen sich die Angreifer (Jankovic, Tokic, Petkov, Giermair) in der Grazer Verteidigung fest, es wollen einfach keine gefährlichen Chancen entstehen.

Im Konterspiel wiederum fühlt sich Markus Schopps Mannschaft pudelwohl, die Räume dazu entstehen zwangsläufig. Auf der linken Seite tankt sich Schmölzer zwischen Briza und Petkov durch, seine Hereingabe zur Mitte verwertet Rother aus kurzer Distanz zum 1:3 (77.). Keine Frage, dieser Treffer darf so einfach nicht passieren, schon einmal gar nicht, wenn jeder Punkt im Abstiegskampf zählt. Die letzten dreizehn Minuten wird (wie schon gegen Allerheiligen auch) Alles nach vorne geworfen, wieder kommen die Donawitzer dadurch zu Riesentorchancen. Steiner erläuft einen weiten Ball, legt zurück auf Jankovic, dessen Schuss geblockt wird, aber vor Tokic´ Füssen landet. Der Kroate ist aber den Tick zu langsam, ein Grazer kann klären (82.). Nächste Chance, wieder erläuft Steiner auf der linken Seite einen Ball. Diesmal zieht er aufs Tor und schießt über das kurze Eck ins Torout – in der Mitte wären Tokic und Bonifert mitgelaufen…

Zwei Schüsse von Giermair und ein Tokic- Kopfball später beendet der in vielen seiner Entscheidungen sehr umstrittene Schiedsrichter dieses Steirerderby, die Donawitzer Spieler verlassen mit gesenktem Haupt das Spielfeld. Die Niederlage geht in Ordnung, Sturms Amateure waren einfach abgbrühter, selbstbewusster und im entscheidenden Moment präsenter. Die hohen Erwartungen vor diesem Spiel konnten leider nicht erfüllt werden, der Abstiegskampf geht munter weiter. Die nächste Chance für den zweiten Frühjahrssieg erhält der DSV Leoben nächste Woche in Schirmitz: SA 13.04., 16:00 Uhr KSV Amateure – DSV.

Der DSV spielte mit: Petrovcic (G), Wurzinger, Füzfa, Jankovic (G), Tokic (T), Kreimer (46. Heinemann), Bonifert, Kammerhofer (46. Giermair), Noggler (75. Steiner), Petkov, Briza (G). Ersatz: Winter, Pigneter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook