19 12/13: Elferkiller Petrovcic rettet Punkt: FC Gratkorn – DSV Leoben 1:1 (0:0)!

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19. Runde Regionalliga Mitte, FR 29.03.13, 19:00 Stadion Gratkorn, 200. FC Gratkorn – DSV Leoben 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Bonifert (67.), 1:1 Derrant (72.). Schiedsrichterteam: Bauernfeind, Baier, Sabathi.

Diesen Punkt in Gratkorn verdankt der DSV Leoben größtenteils seinem Torhüter. Neben einem gehaltenen Elfmeter von Muratovic, kann sich Petrovcic mehrmals in höchster Not auszeichnen und bringt die Gratkorner Angreifer zur Verzweiflung. Die Donawitzer beginnen bei miesem Wetter (Regen, Schneefall) sehr gefällig, haben durch Füzfa die erste gute Einschussmöglichkeit, ehe durch das Elferfoul von Noggler an Hackinger der Faden reißt. Nach dem gehaltenen Elfer (Petrovcic wehrt zur Latte ab) bleibt Gratkorn gefährlicher und schießt aus allen Rohren auf unser Tor. Auch nach dem Seitenwechsel setzt Gratkorn mit aggressiver und temporeicher Spielweise die Akzente, wenn gleich es für den DSV auch immer wieder Platz zum Kontern gibt. Aus einem dieser Vorstöße entsteht die so erhoffte Führung: Der eingewechselte Giermair setzt sich auf der linken Seite durch, spielt den Idealpass auf Bonifert, der von der zweiten Stange den Ball über die Linie drückt (67.). Die Führung hält aber gerade einmal fünf Minuten: Aus einem Gestocher nach einem Eckball, findet der Ball (durch Derrant – ein Füzfa- Rettungsversuch scheitert) irgendwie über die Linie. Bis zum Schlusspfiff muß der DSV Leoben noch einige bange Momente überstehen, doch Dank Kampfgeist, Glück und Petrovcic bleibt es beim 1:1!

Gut eingestellt und taktisch sehr diszipliniert beginnen die Donawitzer das Steirerderby in Gratkorn. Es wird bei unwirtlich, regenkalten Temperaturen auf dem Kunstrasen um jeden Ball gekämpft und das zahlt sich aus. Die ersten Offensivbemühungen sind vielversprechend, ein Bonifert- Kopfball übers Tor (3.), eine Tokic- Hereingabe, die von Egger vor Bonifert weggeschlagen werden kann (4.), sowie einen Schuss im Strafraum von Füzfa (am langen Eck vorbei, 10.), zeigen, dass man an diesem Abend auswärts punkten will. Auch Gratkorn versucht es mit Angriffsfußball, kann aber vorerst von der gut stehenden Abwehr von gefährlichen Torszenen abgehalten werden.

Nach weiteren Halbchancen durch Wurzinger (Schuss vom Sechzehner neben das Tor, 20.) und einem Roller von Tokic (26.) wird es erstmals richtig brenzlig: Hackinger marschiert durch die Mitte, kann von Wurzinger und Füzfa nicht gestoppt werden (dabei hat er zwei Mal Ballglück) und ist plötzlich im Strafraum. Noggler rutscht ihn nieder, Hackinger fällt, Schiedsrichter Bauernfeind gibt den Elfmeter und zeigt dem Verteidiger die Gelbe Karte. Samir Muratovic tritt zum Strafstoß an, doch Tormann Petrovcic fliegt in die richtige Ecke und kann den Ball über die Querlatte herausbefördern (29.). Die erste Glanztat unseres Tormannes, der gleich weitere folgen. Einen neuerlichen Schuss von Muratovic, den der 22- jährige ins Torout abwehren kann, folgen Schussversuche von Maritschnegg, Muratovic (der sich kurz vor der Pause verletzt und ausgewechselt werden muss) und ein Kopfball aus kurzer Distanz von Wohlmuth, den Petro entschärft.

Auf der anderen Seite nützt Füzfa einen Janko- Freistoß, der perfekt über die Abwehr gezirkelt wird, zu einem Schuss aus kurzer Distanz (35.), doch Tormann Beer kann nicht bezwungen werden. Nach einem vielversprechenden Beginn, kann sich Gratkorn spätestens nach dem vergebenen Elfmeter immer mehr Räume erzwingen, die Donawitzer werden sukzessive nach hinten gedrängt und verlieren nun meistens die Zweikämpfe.

Nach dem Seitenwechsel wird es wettermäßig noch unangenehmer, der Dauerregen geht teilweise bis gänzlich in Schnee über – tiefster Winter am Karfreitag in Gratkorn! Die Heimmannschaft beginnt druckvoller, nimmt den Schwung mit in die zweite Spielhälfte. Kammerhofer kann sich in einer Situation gleich zwei Mal beweisen: Er drängt den lauf- und spielfreudigen Maritschnegg zwei Mal entscheidend ab (50.). Mit Fortdauer des Spieles laufen sich die Gratkorner Aktionen (Freistoß Maritschnegg in die Mauer, Zmugg scheitert nach Solo am Sechzehner) etwas tot – die Donawitzer Verteidigung agiert zwar nicht fehlerfrei, ist aber im entscheidenden Moment immer hellwach und kann gefährliche Situationen schon im Vorhinein unterbinden.

In dieser Phase ist auch immer wieder Platz für Konter, die aber oftmals zu unpräzise und ungenau ausgeführt werden. Das erste Mal im Netz zappelt der Ball in der 58. Minute: Kreimer erobert sich den Ball spielt auf Tokic, der den Goalie umläuft und einschießt – da der Stürmer aber aus Abseitsposition startet, zählt der Treffer nicht. Das ändert sich kurz darauf: Der eingewechselte Giermair setzt sich links durch, flankt zur Mitte, Bonifert sprintet zur zweiten Stange und drückt den Ball von dort zum 0:1 über die Linie (68.). Sicherlich nicht dem Spielverlauf entsprechend, das tut dem Jubel aber keinen Abbruch. Zwei Minuten später, die Möglichkeit zur Vorentscheidung (?). Giermair spielt von hinten den hohen Pass Richtung Tor – Tokic setzt zum Sprint an, ist aber den Tick zu langsam: Tormann Beer erreicht den Ball vor dem Stürmer.

Nur fünf Minuten nach der Leobener Führung kommt Gratkorn zum Ausgleichtreffer. Ein unnötiger Ballverlust führt zu einem Eckball, die Hereingabe kann weder von Kammerhofer, Steiner noch Petkov oder Wurzinger aus dem Gefahrenbereich befördert werden, ein wildes Gestocher beginnt und plötzlich ist der Ball im Netz. Dominik Derrant wird als Torschütze zum 1:1 angeführt, den letzten Rettungsversuch, der im eigenen Tor landet, wird somit nicht Gergely Füzfa zugeordnet. Nun wird es noch einmal heiß. Gratkorn versucht jetzt alles, um das Spiel (wie schon gegen Pasching) zu drehen, will den Sieg jetzt unbedingt. Die Donawitzer sorgen durch Ballverluste in der Vorwärtsbewegung zusätzlich für Gefahr, doch an diesem Abend hat der DSV den „Man of the Match“ im Tor stehen. Schüsse von Hackinger (Nachschuss Wohlmuth) und Maritschnegg können Petrovcic nicht mehr bezwingen und somit am Ergebnis nichts mehr ändern. Das 1:1 ist erst der zweite Auswärtspunkt in der laufenden Meisterschaft, sicherlich ein Ergebnis, womit man nach dem Spiel zufrieden sein kann (muss). Der DSV spielt Eichhörnchen und sammelt brav Punkt für Punkt – damit kann man zwar den Tabellenkeller (noch) nicht verlassen, die Formkurve gegenüber dem Herbst zeigt aber weiter nach oben.

Nächste Woche spielt der DSV Leoben zu ungewohntem Termin sein Heimspiel gegen Sturm Graz Amateure. Aufgepasst: Es wird erst am Sonntag, 07.04.13, ab 14:00 Uhr angepfiffen. Wer dennoch am Freitag ab 19:00 ins Stadion kommt, ist auch nicht falsch – da spielen die DSV Juniors gegen Haus.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger (G), Füzfa, Jankovic (53. Giermair), Tokic, Kreimer (G, 61. Steiner), Bonifert (T), Schranz, Kammerhofer, Noggler (G), Petkov (83. Stockreiter). Ersatz: Nömayer, Pigneter.

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