18 12/13: Bonifert rettet Punkt mit Treffer in der Nachspielzeit: DSV Leoben – Allerheiligen 2:2 (0:1)!

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18. Runde, Regionalliga Mitte, FR 22.03.13, 19:00 Stadion Donawitz 260. DSV Leoben – SV Allerheiligen 2:2 (0:1). Torfolge: 0:1 Nöst (29.), 1:1 Wurzinger (60.), 1:2 Spreco (79.), 2:2 Bonifert (90+). Schiedsrichterteam: Zangerle, Bitai, Hasanovic.

Nichts für schwache Nerven: Buchstäblich in letzter Sekunde rettet Peter Bonifert mit seinem Abstauber den wichtigen Punkt gegen eine erwartet starke Mannschaft aus Allerheiligen. Die Südsteirer hatten schon in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, bei einem Lattenschuss durch Nöst fehlte nicht viel. Nach einem Stanglpass von Speco auf Nöst war es dann so weit – Allerheiligen ging verdient in Führung. Die Donawitzer waren zwar bemüht und drängten auf den Ausgleich, es fehlte aber an Ideen und Torszenen, um die Gäste wirklich unter Druck zu setzen. Nach dem Seitenwechsel mussten Petrovcic und Co. eine kurze Drangperiode überstehen, ehe erstmals die Donawitzer Fans jubeln durften: Wurzinger nimmt sich ein Herz, zieht aus 27 Metern ab, der Ball passt genau ins rechte Eck zum 1:1! Danach eine Phase, in der Allerheiligen erstmals wackelt und sich der DSV bewußt wird, dass dieses Spiel sogar gewonnen werden kann! Genau in diese Phase hinein wird der DSV durch eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft mit dem 1:2 durch Spreco (79.) bestraft. Nun wirft Trainer Karner Alles nach vorne, auch Petrovcic taucht im gegnerischen Strafraum auf – und wirklich, er fällt tatsächlich, der Ausgleich! Nach dem 2:2 ist Schluss, der DSV nimmt einen schon verloren gedachten Punkt aus dem Spiel mit – zum ersten Sieg gegen Allerheiligen reicht es aber wieder nicht!

Die Vorgabe war klar: Im Heimspiel müssen Punkte her, auch wenn mit Allerheiligen eine spielerisch starke Mannschaft kommt, gegen die noch nie gewonnen werden konnte. Dass diese Vorgabe mit Abstiegsgespenst im Rücken schwierig sein würde, bestätigte sich über weite Strecken der ersten Spielhälfte. Zwar kamen auch die Donawitzer in Tornähe (Schuss Tokic weit drüber, 10. – Wurzinger- Kopfball knapp neben das Tor, 12.), doch spielbestimmend waren zweifellos die Gäste.

Es konnte aus Donawitzer Sicht der Spielfluss der Südsteirer zu selten verhindert werden – der Ball wanderte dort oftmals über viele Stationen. Bei eigenem Ballbesitz wiederum, wurde zu kompliziert oder ungenau gespielt, Allerheiligen hatte durch konsequentes Forechecking und gutes Decken eindeutig mehr vom Spiel. Nach einem Schuss von Fauland (Volley, trifft Ball nicht richtig, 4.) sorgt Nöst mit einem Kracher aus 25 Metern für den ersten Höhepunkt (15.). Der Ball senkt sich ans Lattenkreuz, Petrovcic wäre in dieser Situation chancenlos gewesen. Allerheiligen bleibt hartnäckig, nach einem schönen Schuss von Spreco (vom Elfer knapp übers Tor), passiert es in der 29. Minute.

Auf der linken Seite erläuft Spreco den Ball, kann an Kammerhofer vorbei den Stanglpass anbringen – an Freund und Feind vorbei läuft der Ball bis zur zweiten Stange, an der Nöst mit dem Abstauber Danke sagt. In dieser Situation sah die Donawitzer Abwehr nicht sattelfest aus, das 0:1 war aber nicht überraschend. Diesen Weckruf brauchte es aber anscheinend, um doch aktiver ins Spiel zu finden. Wurzinger, dem zwar nicht alles gelang, dessen Einsatz und Ehrgeiz aber ansteckend sind, erkämpft sich den Ball, lässt sich nicht davon trennen und zieht ab: Der Ball streift links am Tor vorbei (31.). Nächste Szene: Bonifert wird ideal von Tokic eingesetzt, zieht von rechts in den Strafraum und schießt flach (nicht sonderlich scharf) Richtung linkes Eck – der Ball geht am Tor vorbei, auch der mitgelaufene Tokic vermag durch sein Hineingrätschen nur knapp dem Ball nicht die nötige Korrektur verpassen (33.). Nach einer guten Chance durch Spreco – er schießt Petrovcic innerhalb des Sechzehners wuchtig an, hat auf der anderen Seite Heinemann den Ausgleich am Fuß. Nach Doppelpass mit Bonifert zieht er aus acht Metern ab, Fauland kann den Schuss gerade noch blocken (42.). Da auch ein letzter vielversprechender Angriff (Petkov- Tokic, letzter Pass zu lang) nichts bringt, geht es mit dem 0:1 in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Hälfte mussten die Donawitzer einige heikle Momente überstehen, ehe es nach vorne, Richtung Aufholjagd, gehen konnte. Zuerst darf sich Petrovcic bei einem Prisching- Schuss beweisen (47.), danach kann Kammerhofer durch sein beherztes Hineinrutschen, den tödlichen Pass im Strafraum verhindern (52.). Genau nach einer Stunde der Ausgleich. Nicht, dass der sich durch vorangegangenen Druck groß ankündigte, sehenswert und enorm wichtig war er aber allemal. Wurzinger (nach Pass von Briza) bewegt sich von seinem Gegenspieler weg, nimmt Maß und zieht wuchtig ab. Der Ball landet in der rechten Ecke, an Tormann Rinnhofners Finger vorbei, in den Maschen.

Der DSV legt nach: Der eingewechselte Jankovic setzt sich durch und versucht den Pass auf Tokic, der aber knapp aus Abseitsposition startet (61.) und darüber hinaus ohnehin vergibt. Jetzt wogt das Spiel hin und her. Allerheiligens Chancen vergeben Kocever und Nöst, auf Donawitzer Seite scheitert nach einem schönen Angriff letztendlich Briza an Rinnhofner (69.), später auch Giermair mit einem abgefälschten Schuss (76.). Die Schlussphase verheißt nichts Gutes: Nach einem Foulspiel im Mittelfeld sieht Briza zum fünften Mal die Gelbe Karte (gg. Gratkorn daher gesperrt), Allerheiligen reklamiert nach einem Füzfa- Handspiel (78.) im Strafraum Elfmeter und schließlich die 80. Minute. Kammerhofer und Schranz attackieren den gleichen Mann (Six), der bringt aber den Ball nach links zum freien Ex- Donawitzer Grasser. Auch Füzfa kann letztlich den Stanglpass zur Mitte nicht verhindern, dort lauert Torjäger Spreco und der freut sich über das 1:2.

Mit dem Mute der Verzweiflung versucht nun der DSV Leoben mit allen Mitteln, den Ausgleich zu erzwingen. Mit allen elf Spielern am gegnerischen Strafraum werden die nun zahlreichen Eckbälle versucht in den Ausgleich zu verwandeln. Nicht nur einmal ist Petrovcic dabei nicht der letzte Mann, Schranz verhindert zwei Mal den vorentscheidenden Konter aufs leere Tor. Als Steiner in der Nachspielzeit seinen Kopfball nicht verwertet und Allerheiligen bei seinem letzten Wechsel alle Zeit der Welt zur Verfügung hat, scheint die Niederlage besiegelt.

Ein allerletzter Angriff, Jankovic erläuft sich links den Ball, zirkelt ihn mit vollem Risiko, aber präzise zur Mitte, an der zweiten Stange sprintet Bonifert zum Ball und lenkt ihn tatsächlich zum 2:2 unter die Latte. Nach einer Gelben Karte für Bonifert wegen Trikotweitwurf und dem Schlusspfiff, fällt Betreuern und Spielern ein mächtiger Stein vom Herzen. Diesmal war das Glück klar auf unserer Seite, das muss man ehrlicher Weise sagen. Es funktionierte nicht Alles, wie gewünscht, der Abstiegskampf wird uns noch länger beschäftigen. Dennoch, gekämpft wurde bis zum Schlusspfiff, dem Dauerdruck in der Schlussphase war auch Allerheiligen nicht gewachsen.

Nächste Woche geht es zum nächsten Derby nach Gratkorn, am FR 29.03.13, ab 19:00 Uhr ist dort Spielbeginn.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger (T), Füzfa, Tokic (78. Steiner), Heinemann (56. Jankovic), Bonifert (T, G), Schranz, Kammerhofer, Noggler, Petkov (75. Giermair), Briza (G). Ersatz: Nömayer, Stockreiter.

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