15 12/13: Trotz ansprechender Leistung keine Punkte: Der LASK besiegt den DSV Leoben mit 1:0 (1:0)!

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15. Runde, Regionalliga Mitte, SA 03.11.12, 16:00 Imtech Stadion Schwanenstadt, 700. LASK  Linz – DSV Leoben 1:0 (1:0). Tor: Vujanovic (1.). Schiedsrichterteam: Dorfer, Okanovic, Garanovic.

Der Favorit geht mit der ersten Chance in Führung. Einen Klapf- Freistoß verlängert Vujanovic per Kopf aus kurzer Distanz zum schnellen 1:0 für den LASK. Danach wird ein Steiner- Treffer wegen Abseits aberkannt und Kreimer gelingt es nicht den Ball aus aussichtsreicher Position im Tor unterzubringen. Davor und danach vergibt der LASK aber eine Fülle von Torchancen, sodass die Führung durchaus verdient ist. In der zweiten Spielhälfte wirkt der LASK müde, kann das Tempo der ersten Halbzeit nicht mehr aufrecht erhalten. Die Leobener können aber kein Kapital daraus schlagen, zu kompliziert und umständlich wird versucht den Ball nach vorne zu befördern. So gut nun hinten dicht gemacht wird, so erfolglos bleiben leider die Donawitzer Offensivbemühungen. Der DSV Leoben muss sich in der letzten Herbstrunde knapp geschlagen geben und verliert einen Tabellenplatz – auf dem 14. Platz geht es in die Winterpause.

Die Rollen vor dem Spiel in Schwanenstadt waren mehr als klar vergeben. Auf der einen Seite der Favorit aus Linz, der sich mit zuletzt starken Leistungen als einziger ernst zu nehmende Konkurrent von Pasching um den Meistertitel herauskristallisiert hat. Auf der anderen Seite der DSV Leoben, dem es einfach nicht gelingt die hinteren Tabellenplätze zu verlassen – da man gerade auswärts ständig in die Schranken gewiesen wird (schlechtestes Team der Liga), eine fast unlösbare Aufgabe.

Dazu passend der Auftakt. Erste Minute, Freistoß von Klapf, der Ball geht über die Mauer zum Goalgetter vom Dienst, Radovan Vujanovic, der per Kopf den Ball leicht abfälscht und auf 1:0 für den LASK stellt. Schlechter kann ein Spiel nicht beginnen. Die Antwort folgt in Form eines guten Konters. Pigneter setzt sich links durch, seine Flanke geht genau auf Steiner, der den Ball über die Linie befördert – doch Schiri Dorfer hat ein Abseits erkannt und zählt den Treffer nicht.

Der LASK bleibt spielbestimmend, variantenreich und gefährlich. Cardoso versucht es mit einem Schuss (weit drüber, 8.) von der Strafraumgrenze, eine Attacke an einem Linzer im Strafraum wird nicht geahndet (15.) und bei ein Schuss von Kogler kann sich Petrovcic auszeichnen: Er wehrt den Kracher aus etwa zehn Metern sensationell ab (16.). Trotz optischer Überlegenheit – zahlreiche Eckbälle und Freistöße, die zu hohen Flanken in den Strafraum führen, sorgen für Dauerbetrieb in der Donawitzer Defensive – können sich die Donawitzer Abwehrspieler immer wieder durchsetzen und den Ball aus dem Gefahrenbereich befördern. Was doch durchgeht, hält Petrovcic. Templ, Kogler und Vujanovic haben Chancen zu erhöhen, scheitern aber.

Leobener Entlastungsangriffe enden spätestens an der Strafraumgrenze – mit einer Ausnahme. Und gerade wenn man nur so selten vor das Tor kommt, wäre es so wichtig, diese Chance zu nützen. 31. Minute, Heinemann spielt auf Pigneter, der Steiner bedient. Steiner setzt sich durch, wird aber an der Toroutlinie zum zurücklegen gezwungen – Kreimers gelangt zum Ball, doch sein Schuss wird geblockt, eine gute Möglichkeit vergeben! Der Rest der ersten Hälfte gehört wieder den Hausherren. Vor allem Cardoso und Kogler suchen den Abschluss, können aber jedes Mal erfolgreich daran gehindert werden. Die Linzer Pausenführung geht in jedem Fall in Ordnung, da aber bei einem 1:0 noch alles möglich ist, war noch nicht alles verloren.

Die zweite Hälfte fällt dann deutlich ab. Der LASK wirkt nun müde vom Cupspiel (120 Minuten inklusive Elfmeterschiessen gegen Mattersburg), kontrolliert das Spiel nur mehr. Die großen Chancen blieben aus, Schüsse von Cardoso sind nicht mehr so zwingend, auch der DSV Leoben kann sich mehrmals in Schussposition vorspielen. Pigneter (51.), Bonifert (54.) und auch Kreimer (59.) können aber den mehrmals unsicheren Tormann Pervan nicht bezwingen. Diese Vorstösse bleiben aber die Ausnahmen, die Linzer Abwehr kann auch nach der Hereinnahme von Fekete wirklich gefährliche Aktionen unterbinden. Die letzten Chancen auf ein Tor findet wieder der LASK vor: Ein Kopfball von Vujanovic geht knapp am Tor vorbei (85.), Unverdorben kann von Wurzinger entscheidend am Schuss behindert werden (90.) – in der Nachspielzeit versemmeln noch Cardoso und Unverdorben.

Es bleibt beim knappen 0:1 aus Donawitzer Sicht, ein Ergebnis, mit dem man nicht zufrieden sein kann – in unserer Situation zählen nur Punkte! Sicherlich, es hätte schlimmer kommen können, der LASK war teilweise fahrlässig mit dem Vergeben von Torchancen. Dennoch, an diesem Nachmittag war gegen müde Linzer mehr Mut gefragt, gerade wenn der Gegner eine Chance nach der anderen verhaut, soll man das nützen. Kontermöglichkeiten wurden zu leichtfertig vergeben, Kaltschnäuzigkeit war ein Fremdwort. Es soll aber auch festgehalten werden, dass es keinesfalls das Spiel in Schwanenstadt war, das den DSV Leoben nach dem Herbstdurchgang an die 14. Stelle gebracht hat, da waren schon andere Spiele dafür verantwortlich. Die Donawitzer Spieler verabschieden sich erst einmal in eine zweiwöchige Winterpause, ehe der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen wird. Über personelle Änderungen, ohne die es nicht gehen wird, werden wir sobald offiziell bestätigt, sofort informieren.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger, Füzfa, Kreimer, Heinemann, Bonifert (69. Giermair), Schranz (G), Pigneter (62. Grillitsch), Milosevic (G), Petkov, Steiner (58. Fekete). Ersatz: Reiter, Rabko.

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