14 12/13: Mit 10 Mann den Ausgleich geschafft: Der DSV Leoben und Austria Klagenfurt trennen sich 1:1 (0:1)- Unentschieden!

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14. Runde, Regionalliga Mitte, FR 26.10.12, 17:00, Stadion Donawitz 335. DSV Leoben – Austria Klagenfurt 1:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Mattes (35.), 1:1 Wurzinger (55.). Schiedsrichterteam: Schnetzer, Kollmann, Praschl.

Der DSV Leoben holt gegen den Favoriten aus Klagenfurt Dank einer starken Leistung in der zweiten Spielhälfte einen verdienten Punkt. Nachdem Christian Petrovcic mit mehreren Traumparaden den DSV in der Anfangsphase im Spiel hält, gelingt Christoph Mattes nach 35 Minuten mit einem unhaltbaren Kracher das 0:1. Gleich nach Wiederbeginn (47.) sieht Kapitän Markus Briza die Gelbrote Karte, mit nur zehn Mann schaffen die Donawitzer dennoch den Ausgleich. Florian Wurzingers Freistoß (55.) passt genau ins Eck, Tormann Alexander Schenk ist nach fünf Spielen ohne Gegentor erstmals wieder geschlagen. Bis zum Spielende versucht Austria Klagenfurt alles, um das Spiel noch zu gewinnen, die Donawitzer Hintermannschaft erweist sich aber als sattelfest und bringt den Punkt souverän ins Trockene!

Der angekündigte Wetterumschwung mit Temperatursturz bewahrheitete sich, bei kaltem Wind (in der ersten Hälfte gegen den DSV) rollten von Beginn weg Kärntner Angriffe auf das Leobener Tor. Bereist nach zwei Minuten muss Christian Petrovcic erstmals eingreifen: Nach einer hohen Flanke kommt Triplat zum Kopfball – den „Bodenauf- Ball“ kann Petro zur Ecke abwehren. Nur einen Minute später: Nach einem Eckball bekommen die Donawitzer den Ball nicht weg, Sahanek zieht von links ab, der Ball passt ganz genau auf das Lattenkreuz, diesmal hätte Petrovcic nichts ausrichten können.

Nach weiteren Klagenfurter Angriffen – die Donawitzer Innenverteidiger haben viel Arbeit – kann der DSV nach etwa zehn Minuten erstmals Richtung Schenk-Tor ziehen. Kreimer über links, flankt zur Mitte auf Steiner, doch der Kärntner Verteidiger ist vor dem Angreifer am Ball. Dieser erste zaghafte Angriff weckt die Donawitzer auf: Hatte es in den ersten Minuten so ausgesehen, als würde Klagenfurt über den DSV nur so drüber fahren, können sich nun die Donawitzer besser auf den Gegner einstellen. Nach einem guten Schuss von Sahanek (links am Tor vorbei, 14.), bringt der Schiri Schnetzer erstmals das Publikum gegen sich auf. Nach einem Foul an Steiner kommt der Ball zu Kreimer, der die Möglichkeit hat, alleine auf das Tor zu laufen. Nach einigen Sekunden pfeift Schnetzer ab und hebt den Riesen-Vorteil auf!

Zwei Minuten später kann Heinemann den Ball perfekt auf Kreimer spielen, der wieder (diesmal wird er nicht zurück gepfiffen) auf Schenk zu läuft. Kreimer versucht den Ball links an Schenk vorbei zu schieben, was ihm auch gelingt, doch leider streift der Ball auch am Tor vorbei (17.). Die nächste Chance nach zwanzig Minuten: Flanke von Pigneter in den Strafraum, der laut schreinede, herauslaufende Schenk verschätzt sich – Steiner kommt vor dem Tormann zum Kopfball – aufgrund des Gegenwindes bleibt der Ball in der Luft „stehen“ und kann von einem Verteidiger wegbefördert werden. Auf der anderen Seite, mit Wind, wäre der Ball wohl drinnen gewesen! Wie es mit dem Wind im Rücken funktioniert, zeigt Schenk mit einem Ausschuss, der immer länger wird. Triplat startet durch und kann den Schuss anbringen, doch Petrovcic pariert abermals.

Den nächsten Einsatz hat der Leobener Tormann bei einem Schuss von Sahanek vom Sechzehner, zum wiederholten Mal bewahrt er seine Mannschaft vor dem Rückstand, auch von einem Kopfball von Pusztai kann er nicht bezwungen werden (30.). Nach einem Fehler im Spielaufbau passt Sahanek auf Rasswalder, der sieht neben sich Mattes – und der zieht aus 18 Metern ab. Diesmal ist Petrovcic machtlos, der Ball senkt sich zum sicherlich nicht unverdienten 0:1 in die Maschen (35.). Vor der Pause noch sieht Briza Gelb, vergibt Sahanek (Petrovcic zur Ecke) und scheitert Füzfa am gegnerischen Fünfmeterraum mit einem Stanglpass- Versuch. Es bleibt aber, wie auch in der vergangenen Woche gegen den GAK, beim 0:1 zur Pause.

Nach dem Wiederanpfiff (Bonifert ersetzt Giermair) foult Briza an der Seitenoutlinie einen Klagenfurter Spieler, nach Ermessen des Schiedsrichters war diese Attacke gelbwürdig. Bekanntermaßen ergeben Gelb und Gelb gleich Rot – der DSV Leoben läuft ab der 47. Minute zu Zehnt einem 0:1- Rückstand nach. Mit dem Wind im Rücken und der Tatsache, dass nur eine kämpferischen Spitzenleistung gegen diese Austria zum Erfolg führen kann, greifen die Donawitzer beherzt an.

Ein Lochpass von Wurzinger auf Steiner gerät ein bisschen zu weit (50.), ein Stanglpass von Links (Steiner) auf Kreimer kann gerade noch unterbunden werden (52.), ehe Wurzinger nach Foul an Steiner zum Freistoß antritt (55.). Aus 28 Meter zieht der Freistoßspezialist ab, hebt den Ball über die Mauer – Schenk streckt sich vergeblich – und erzielt das wunderschöne Tor zum 1:1: Der Leobener Mehreinsatz nach der Pause wird damit schon nach kurzer Zeit belohnt!

Nach einer Flanke von Triplat, die an Freund und Feind vorbeigeht (Petrovcic ist aufmerksam) legt sich auf der anderen Seite neuerlich Wurzinger den Freistoß- Ball zu Recht. Diesmal streicht der Ball über das Tor (60.), auch ein Bonifert- Schuss (69.) geht (klar) am langen Eck vorbei. Austria Klagenfurt ist natürlich von diesem Zwischenstand wenig begeistert und versucht wieder Tempo zu machen und nützt die Räume wieder besser aus. Schüsse von Sahanek (von Wurzinger geblockt) sowie dem eingewechselten Vasic (75., wieder tolle Parade von Petrovcic) und Bytyci (77., diesmal schmeißt sich Milosevic erfolgreich dem Ball entgegen) sehen vielversprechend aus, bringen aber nichts Zählbares.

Die Schlussphase ist eine einzige Donawitzer Abwehrschlacht. Die wenigen Kontermöglichkeiten werden teils fahrlässig vergeben (ungenaues Passspiel, inkonsequente Ballannahme), dadurch gerät die Hintermannschaft unter Dauerdruck. Sahanek zwei Mal und Bytyci, der gegen seinen Exklub unbedingt treffen will, scheitern aber entweder an der dichten Abwehr, am Tormann oder an sich selbst. Der DSV Leoben übersteht auch drei Extraminuten schadlos (Petrovcic sieht Gelb wegen „Zeitschindens“) und nimmt einen wichtigen Punkt mit aus diesem Spiel.

Das Publikum war mit der Leistung der Donawitzer zufrieden, konditionell und kämpferisch hielten die Grünweißen bis zum Schlusspfiff voll mit, Gratulation auch ans Trainerteam. Vor allem defensiv war der Auftritt ganz stark, die Verteidiger konnten sich bei hohen Flanken immer wieder durchsetzen, Petrovcic hatte überdies einen herausragenden Tag. Nicht zuletzt ihm ist dieser Punkt zu verdanken! Das letzte Heimspiel 2012 ist damit zu Ende, im letzten Spiel vor der Winterpause fährt der DSV Leoben am kommenden Samstag 03.11. (Anpfiff 16:00) nach Schwanenstadt und trifft dort auf den LASK.

Der DSV spielte mit: Petrovcic (G), Wurzinger (T), Füzfa, Kreimer, Heinemann, Giermair (46. Bonifert), Schranz, Pigneter (60. Petkov), Milosevic, Briza (GR), Steiner (G, 66. Fekete). Ersatz: Reiter, Rabko.

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