11 12/13: Wichtiger Auswärtspunkt: Der DSV Leoben kommt durch späten Milosevic- Treffer zu einem 1:1 (0:0) in Villach!

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11. Runde, Regionalliga Mitte, SA 06.10.12, 18:00 Uhr. Stadion Villach Lind, 300. VSV – DSV Leoben 1:1 (0:0). Torfolge: 1:0 Gasser (81., Elfer), 1:1 Milosevic (90.). Schiedsrichterteam: Vareskic, Diesenreither, Kettlgruber.

Dieser erste Auswärtspunkt in der laufenden Meisterschaft war hart erkämpft, jedoch hochverdient. Der DSV Leoben präsentierte sich diszipliniert und sehr kompakt und ließ nur wenige, wirklich hochkarätige Torchancen der favorisierten Hausherren zu. Pech nach neunzehn Minuten: Stockreiter stürzt nach einem Zweikampf unglücklich, er muss mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden – dort wird ihm die ausgekegelte Schulter wieder eingerichtet. Bis zur 81. Minute finden beide Teams Möglichkeiten vor, in Führung zu gehen – für den DSV vergibt Rabko die zwei besten – ehe ein Elfmeter die Kärntner auf die vermeintliche Siegerstraße führt. Gasser verwandelt zum 1:0, doch der DSV Leoben gibt sich nicht geschlagen. Erst scheitern Giermair und Pigneter, mit der letzten Aktion verwandelt Milosevic (nach Eckball) per Kopf zum höchstverdienten 1:1- Ausgleich!

Die Personalsorgen von Trainer Heinz Karner bleiben konstant groß. In Villach fehlten die beiden Ungarn Bonifert und Fekete sowie Petkov und Rottensteiner, dennoch gibt es kein Jammern und Klagen. Das Vertrauen zu den anderen Spielern ist vorhanden, junge Spieler rücken eben nach: Christoph Stropnik (Stürmer) und Markus Nömayer (Tormann) – beide Jahrgang 1997 – sind zum zweiten Mal im Kader, für Stropnik gibt es überhaupt die ersten acht Regionalliga Minuten seiner jungen Karriere.

Das wichtige Spiel in Villach- Lind vor optimistisch geschätzten 300 Zusehern, beginnt aus Donawitzer Sicht vorsichtig und abwartend. Fehler im Aufbau zu vermeiden und den Gegner gar nicht ins Spiel kommen zu lassen – so scheint die Devise zu sein. Zwei Freistoßversuche in der Anfangsphase führten zu den ersten Offensivaktionen. Petrovcic hält einen Kopfball von Sandic nach einem Freistoß, auf der anderen Seite setzt Giermair aus ca. 28 Metern den ruhenden Ball (durch die Mauer) neben das Tor. Nach einem geblockten Stockreiter- Schuss innerhalb des Strafraumes (schöne Vorlage von Heinemann), kann sich der gewohnt sichere Rückhalt, Christian Petrovcic, das erste Mal gut in Szene setzen – einen Schuss von Pirker pariert er sicher.

Pirker ist auch zuständig für zwei unangenehme Freistoßbälle: Beim ersten Versuch klärt Steiner, beim zweiten Mal ist Briza aufmerksam und löst die Situation. Die nächste Gelegenheit für Petrovcic, sich auszuzeichnen bietet sich nach vierzehn gespielten Minuten. Curic kann sich rechts lösen, zieht Richtung Donawitzer Tor, den Schuss aus spitzem Winkel wehrt Petro über das Tor. Schrecksekunde in der 18. Minute: Nach einem harmlos scheinenden Zweikampf fasst sich Stockreiter an die Schulter und ruft sofort Richtung Betreuerbank „Holt´s die Rettung!“. Stockreiter wird vom Rot-Kreuz-Wagen ins Villacher Krankenhaus gebracht, die schmerzende, ausgekegelte Schulter wird wieder in den Normalzustand gebracht. Vorsichtige Entwarnung: Stocki kann zum Spielende bereits wieder bei seinen Kollegen auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Rabko, der seine Chance nützt und offensiv für Wirbel sorgt, nimmt nach 19 Minuten den Platz von Stockreiter ein. Nach und nach verflacht das Spiel, da die beiden Abwehrreihen einfach gut stehen. Früh werden die meist zu durchsichtigen Angriffsversuche erkannt und unterbunden, lediglich Standardsituationen sorgen für Gefahr im Strafraum. Bis zur Pause kann sowohl Petrovcic alle (nicht all zu gefährlichen) Bälle vom Tor fern halten, auch sein Gegenüber Patrick Böck kann sich auszeichnen. Heinemann spielt auf Rabko, der sich gegen zwei Villacher Defensivspieler durchsetzt, seinen flachen Schuss kann der Kärntner Schlussmann mit dem Fuß abwehren (33.,) auch die Nachschussmöglichkeit kann nicht genützt werden.

Die zweite Spielhälfte beginnt mit der bis dahin größten Chance: Nach einem Einwurf von Briza geht es schnell, plötzlich kommt Rabko außerhalb des Fünfers zum Schuss. Böck kann mit einem Reflex den Ball aus dem kurzen Kreuzeck fischen, die Riesenchance zur Führung leider vergeben (46.) Am Spielcharakter ändert sich in der zweiten Hälfte wenig. Villach scheint nicht die Mittel zu finden, um die Donawitzer Abwehr zu knacken, zu konzentriert agiert unsere Mannschaft im Defensivbereich. Harmlose Schüsse von Ramusch, Sandic und Pirker mögen für die Villacher Statistik interessant sein, für Gefahr sorgen sie nicht. Was dennoch auffällt: Der DSV kann sich offensiv kaum mehr einbringen, der zweikampf- und kopfballstarke Steiner wirkt zunehmend isoliert, die nötige Unterstützung fehlt. Eigentlich ein typisches 0:0- Spiel, mit dem der DSV durchaus leben kann, vor allem, wenn man die bekannte Auswärtsschwäche im Hinterkopf weiß.

In der Schlussphase wird dieses Spiel dann wider Erwarten doch noch dramatisch. Erst hat Schranz, der einen guten rechten Verteidiger spielt, Glück, da ihm der Ball im Strafraum an die Hand fällt, und es dafür keine Konsequenzen gibt. Kurz darauf pfeift Schiedsrichter Vareskic aber tatsächlich für Villach den Penalty: Milosevic bringt Prawda knapp innerhalb des Strafraumes zu Fall, ein harter aber vertretbarer Elfer in der 81. Minute. Gasser tritt an, Petrovcic errät zwar die Ecke, macht sich lange, kann aber den platzierten Ball nicht erreichen. VSV führt mit 1:0, der DSV Leoben scheint so kurz vor Schluss wieder mit leeren Händen da zu stehen.

Diesmal aber nicht! Mit vollem Risiko und enormen Druck versuchen die Donawitzer die Niederlage abzuwenden und mit einem Punkt nach Hause zu fahren. Giermair kann einen satten Schuss anbringen, den Tormann Böck mit viel Mühe über die Querlatte lenken kann (85.) und der eingewechselte Pigneter setzt zu einen Freistoß aus 30 Metern an. Der Ball, der als Flanke gedacht schien, wird zum Schuss, wieder muss Böck den Ball aus der Ecke holen. Letzte Aktion: Eckball von der linken Seite. Alles was groß ist, geht in den Strafraum; Wurzinger, Briza, Steiner, Milosevic und Füzfa warten – mit elf Villachern – auf Rabkos Hereingabe. Mehrere Spieler steigen hoch, verfehlen aber den Ball, dahinter lauert Milosevic und der trifft tatsächlich per Kopf am Tormann vorbei zum 1:1! Der Schiedsrichter pfeift kurz danach ab, der DSV holt sich den schon verlorenen Punkt doch noch. Wieder ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, vor allem moralisch war der erste Auswärtspunkt absolut wichtig.

Nächste Woche gibt es zwei „Heimspiele“. Am Donnerstag, 11.10. würde sich der DSV Leoben freuen, wenn Sie beim DSV-Stand (Postparkplatz gegenüber der Brauerei) am Gösser Kirtag vorbei schauen würden. Bei Sturm, Bier, Würstl u.v.m. kann über den DSV geplaudert werden, Mannschaft und Betreuer freuen sich auf Ihren Besuch! Am Samstag, 13.10. trifft dann der DSV Leoben in Donawitz ab 14:30 Uhr auf Vöcklamarkt!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger, Füzfa, Kreimer (63. Pigneter), Heinemann (82. Stropnik), Giermair, Schranz, Milosevic (G,T), Briza, Steiner, Stockreiter (19. Rabko). Ersatz: Nömayer, Micelli.

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