10 12/13: Drei ganz wichtige Punkte: Markus Briza sichert mit Elfmetertor den knappen 1:0 (1:0)- Erfolg gegen St. Florian!

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10. Runde, Regionalliga Mitte, FR 28.09.12, 19:00 Stadion Donawitz, 300. DSV Leoben – St. Florian 1:0 (1:0). Tor: Briza (11., Elfer). Schiedsrichterteam: Maier, Weichsler, Maier.

Der war in ganz Leoben zu Hören: Der Stein, der Heinz Karner beim Schlusspfiff vom Herzen fiel! Was in den vorangegangenen 90 Minuten geboten wurde, war nichts für schwache Nerven, doch am Ende lagen sich die Donawitzer in den Armen – und nur das zählt! Mit einem 1:0- Sieg gegen Tabellennachbar St. Florian konnte der DSV erstmals in dieser Saison Zu-Null spielen und hat vor den letzten fünf schweren Herbst- Runden das Mittelfeld in Sichtweite. Trotz eines von Kapitän Markus Briza sicher verwandelten Elfmeters (nach Foul an Steiner) kehrte keine Ruhe im Leobener Spiel ein. St. Florian konnte sich immer wieder festsetzen, hatte mehr Spielanteile und sorgte vor allem mit Flanken für gefährliche Situationen. Doch an diesem Abend stand die Donawitzer Abwehr felsenfest, mit Glück und Können wurden schwierige Phasen überstanden, auch Petrovcic war nicht zu bezwingen. Die größte Ausgleichchance vergibt Hermes kurz vor Spielende, sein Schuss aus kurzer Distanz landet aber an der Querlatte – der DSV Leoben kann dieses immens wichtige Spiel knapp und glücklich mit 1:0 für sich entscheiden!

Dass ein Spiel zwischen dem 15. und 14. kein fußballerischer Leckerbissen werden würde, lag auf der Hand, die 300 Zuseher im Donawitzer Stadion durften sich aber eine beherzte Donawitzer Mannschaft erwarten, die mit allen Mitteln um die drei Punkte kämpft. Der DSV Leoben versucht gleich von Beginn an das Tempo vorzugeben: Ein erster Steilpass (Höbarth knapp vor Giermair), ein erster Eckball und ein Drehschuss von Giermair (4.), nach schöner Vorarbeit durch Stockreiter und Briza, zeigen, wie motiviert und konzentriert in dieses Sechs-Punkte Spiel gegangen wurde. Der Cupfighter aus Oberösterreich (am Mittwoch ging das Spiel gegen Ried ins Elfmeterschießen), dem die Müdigkeit nicht anzusehen war, konnte sich aber schnell auf das Leobener Anfangstempo einstellen und selbst erste Torszenen kreieren – nach einem Eckball, der an Freund und Feind vorbeigeht, steigen mehrere Spieler zum Ball, verfehlen ihn aber.

Dann die Spiel entscheidende Szene: Ein idealer, weiter Pass von Stockreiter auf Steiner kann vom Stürmer erlaufen und Richtung Tor vorgelegt werden. Tormann Höbarth kommt mit vollem „Geschäft“ heraus, ist aber den Tick zu langsam. Steiner deckt den Ball am Tormann vorbei ab und wird dabei umgemäht – klare Sache, diesen Elfer muss man geben, Schiedsrichter Maier tut das auch. Ein Fall für den Kapitän. Markus Briza macht alles richtig, er tritt selbstbewußt an, täuscht den Tormann und versenkt den Ball zum 1:0 in die linke Ecke (11.). Nach dem Führungstreffer kann St. Florian seine Gefährlichkeit unter Beweis stellen. Eine Flanke von Winkler, die zum Schuss mutiert, kann Petrovcic, der sich mächtig strecken muss, aus dem Kreuzeck holen (14.), ein weiterer Schuss von Schmidthaler bereitet unserem Goalie weniger Probleme (20.). Aber auch die Donawitzer haben zwei gute Möglichkeiten, um die Führung auszubauen. Wieder eine genaue Flanke von Stockreiter, diesmal Richtung zweiter Stange auf Pigneter, der von Babler aber entscheidend am Torschuss aus kurzer Distanz behindert werden kann (21.). In der 34. Minute zirkelt Heinemann einen Freistoßball zur ersten Stange, Wurzinger kommt nur knapp mit dem Fuß nicht hin, Höbarth kann den Ball fangen. St. Florian kommt bis zum Pausenpfiff mehrmals in Tornähe, doch Schranz und Wurzinger können Bälle abfangen, ein Schuss von Himmelfreundpointner geht deutlich drüber.

Nach dem Seitenwechsel lässt sich der DSV Leoben viel zu weit hinten hinein drängen. St. Florian ist nun klar tonangebend, der DSV muss sich mit gelegentlichen Konterchancen begnügen. Den ersten verdeckten Schuss gibt Wurmlinger ab, Petrovcic kann aber im Nachfassen parieren (47.). Der Laufbereitschaft der beiden Donawitzer Spitzen Steiner und Giermair ist es zu Verdanken, dass gelegentlich auch die gegnerische Abwehr Arbeit bekommt, die Abschlüsse (letzter Pass) bleiben aber ungefährlich. Auf der anderen Seite kann sich Petrovcic über mangelnde Arbeit nicht beschweren, immer wieder tauchen Spieler aus St. Florian in Strafraumnähe auf, da aber die Abwehr wirklich gut organisiert steht und mit viel Einsatz auch von den offensiven Spielern (Bonifert, Steiner) unterstützt wird, bleiben wirklich gefährliche Szenen vorerst aus.

Das ändert sich nach einer Stunde: Ein Getümmel im Donawitzer Strafraum, der Ball wird nicht weggebracht – Krennmayr und Wurmlinger kommen zum Schuss – doch irgendwie (einmal Steiner neben dem geschlagenen Petrovcic) kann das Tor verhindert werden – nachdem die Gefahr gebannt werden kann, hört man ein tiefes Durchatmen auf der Betreuerbank! Mit Eckbällen und Freistößen, die aus allen Lagen hoch in den Strafraum gebracht werden, wird unsere Mannschaft bis zum Schlusspfiff auf Trab gehalten, Trainer Wahlmüller verstärkt sukzessive seine Offensive. Der investierte Aufwand der Gäste lohnt sich aber nicht, je öfter sich St. Florian an unserer Abwehr die Zähne ausbeißt, desto frecher werden die Donawitzer Konter wieder vorgetragen. Heinemann und Giermair, aber auch Steiner haben Schussmöglichkeiten, vor allem Giermairs Versuch ins Außennetz sah sehr vielversprechend aus (77.).

Als Alle im Stadion nur mehr auf die Uhr blicken und den Schlusspfiff herbei sehnen, vergibt St. Florian seine letzte – und zugleich größte Ausgleichchance! Hohe Flanke von rechts in den Strafraum, vier Spieler gehen mit dem Kopf Richtung Ball, Hinterreiter springt der Ball weg Richtung Hermes, der zum Schreck aller nun am Fünfer völlig frei abziehen kann. Doch an diesem Tag hat der Fußballgott ein Herz für den DSV, Hermes knallt den Ball an die Latte, auch der Nachschuss kann irgendwie von Briza unterbunden werden (89.). Der Schlusspfiff von Schiedsrichter Maier bedeutet die ersehnte Erlösung: Der DSV kann wieder gewinnen! Nach dem Wie fragt nach ein paar Tagen ohnedies keiner mehr, was einzig zählt, sind die drei mühevoll gewonnenen Punkte im Abstiegskampf.

Die Mannschaft hat an diesem Abend das gezeigt, was in ihr steckt und das war angesichts der Wichtigkeit des Spieles doch einiges. Natürlich ist längst nicht Alles Eitel Wonne, doch mit dem Sieg steigt die Zuversicht und das Selbstvertrauen. Ein besonderes Lob gilt diesmal dem Kampfgeist der jungen Spieler Schranz, Giermair und Heinemann sowie Steiner, die sich oftmals schwierige Bälle erkämpften und dadurch für Atempausen sorgten. An diesem Abend siegte Einsatz und Laufbereitschaft, aber auch gutes Defensivverhalten im Kollektiv – und Glück – so ehrlich muss man sein. Übrigens alles Eigenschaften, die auch in der vergangenen Woche (in der zweiten Halbzeit) zu drei Punkten geführt hätten, wären sie nur ansatzweise vorhanden gewesen…

Nächste Woche (SA 6.10., 18:00) trifft der DSV Leoben auswärts auf den Villacher Sportverein. Es erwartet uns ein schwieriges und spannendes Spiel, bei dem der DSV erstmals auch auswärts zu Punkten kommen will.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger, Füzfa, Heinemann, Giermair, Schranz, Pigneter (G, 50. Bonifert (87. Rottensteiner)), Milosevic, Briza (T), Steiner, Stockreiter (60. Petkov). Ersatz: Nömayer, Stropnik.

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