07 12/13: Eckball, Freistoß, Elfer – drei Gegentore und der DSV Leoben fährt mit einer 0:3 (0:3)- Packung aus Wallern nach Hause!

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7. Runde Regionalliga Mitte, FR 07.09.12, 19:00 Sportanlage Wallern, 300. SV Wallern – DSV Leoben 3:0 (3:0). Torfolge: 1:0 Eker (14.), 2:0 Schildberger (39.), 3:0 Roser (46., Elfer). Schiedsrichterteam: Eberhard, Terbul, Kalt.

Neben Fekete und Micelli fiel auch noch Leistungsträger Stockreiter mit Leistenproblemen aus, dennoch ging Neo-Trainer Heinz Karner optimistisch in dieses schwere Spiel in Wallern. Aus dem Spiel heraus passierte nicht viel, beide Teams standen hinten gut und so mussten die Standards entscheiden. Eckball Hintersteiner, Eker kann sich per Kopf durchsetzen und Wallern führt bereits nach einer Viertelstunde mit 1:0. Auch in weiterer Folge ließen beide Verteidigungsreihen kaum nennenswerte Torchancen zu, wieder sorgte auf dem Kunstrasenplatz eine Standardsituation für einen Treffer der Hausherren. Vorisek knallt einen Flatterball- Freistoß auf das Tor, Petrovcic wehrt nach vorne ab, aus kurzer Distanz hat Schildberger keine Mühe auf 2:0 zu erhöhen. In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte befördert Petkov mit angelegter Hand den Ball aus dem Strafraum, Schiedsrichter Eberhard zeigt sofort auf den Elferpunkt. So weit, so vertretbar. Aber dass er von seinem Einflüsterer (Schiriassistent) den verschossenen Elfer wiederholen lässt, ist absolut grenzwärtig! Petrovcic habe sich zu früh bewegt – wenn das überall konsequent gepfiffen würde, müssten wohl weltweit 9 von 10 Elfern wiederholt werden – die zweite Chance nützt Roser zum 3:0 Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Donawitzer sehr um das Spiel, Bonifert hat bei einem Kopfball (50.) auch Pech, doch so richtig zwingend gelingt es den Leobenern nicht, Wallern unter Druck zu setzen. Wallern, auf Konter lauernd, und der DSV – vor allem durch Freistöße – können keine der Chancen nützen, somit bleibt es beim enttäuschenden 0:3!

Nach dem ersten Saisonsieg und dem Trainerwechsel in der vergangenen Woche, sowie der Tatsache, dass viele stimmkräftige Nachwuchskicker die Mannschaft begleiteten, war eine gewisse Zuversicht und Aufbruchstimmung im DSV-Lager spürbar. Der Gegner erwies sich dann aber, wie erwartet, als stark: Auf dem gewöhnungsbedürftigen Kunstrasen kontrollierte Wallern mit einer bombensicheren Abwehr rund um Vorisek und technisch guten Offensivkräften (Kennedy, Hintersteiner) das Geschehen. Der DSV Leoben versuchte zwar (erfolglos) das eine ums andere Mal die Lücke in der Defensive zu finden, von Halbchancen (eine schöne Aktion mit Kurzpass- Siel zwischen Heinemann, Kreimer und Bonifert leider ohne Abschluss) abgesehen, passierte aber nichts Gefährliches. Da aber auch unsere Hintermannschaft gut aufgestellt und aufmerksam agierte, entstand eine gewisse Pattsituation – abgesehen von Schussversuchen aus der Distanz – schienen sich die Teams zu neutralisieren.

Bis zur 14. Minute: Eine Wallern-Ecke von links führte sofort zur nächsten gefahrbringenden Ecke von rechts. Den dritten Eckball innerhalb einer Minute zirkelt Hintersteiner zur Mitte, Eker springt zum richtigen Zeitpunkt dem Ball entgegen und versenkt per Kopf den Ball zum 1:0. Wieder einmal passte beim DSV Timing und Zuordnung nicht, so konnte ein um mehr als zehn Zentimeter kleinerer Spieler, als unsere Innenverteidiger, den Kopfball anbringen. Schade, denn nun wurde die Angelegenheit richtig unangenehm. Die erwähnte Defensivstärke der Oberösterreicher nahm mit der Sicherheit der Führung zu, unsere Spieler mussten wieder einmal einem Rückstand nachlaufen und das Spiel selbst gestalten, was in dieser Saison wahrlich noch nicht zu unseren Stärken zählt!

Der DSV Leoben hat mit Steiner und Bonifert zwei Spieler, denen es gelingt Freistöße in Tornähe heraus zu holen, sicherlich ein geeignetes Mittel in diesem Spiel. Doch Briza scheitert mit einem Direktschuss (17.) ebenso wie mit einer Flanke in den Strafraum (Milosevic konnte sich gut lösen, bringt aber zu wenig Druck auf den Ball, 24.) Auch Kreimer kann den Tormann Dandic (Faustabwehr) nicht wirklich in Bedrängnis bringen (26.) und Wurzinger (37.), sonst ein sicherer Schütze, vergibt klar. Wallern kommt durch einen Roser- Schuss, nach Vorarbeit Hintersteiner einem Tor schon näher, auch ein Schiehuber- Schuss geht am Tor vorbei (Petrovcic wäre dran gewesen, 34.). Die aufgezählten „Torchancen“ sollen aber keinesfalls den Eindruck erwecken, dass die Tormänner viel zu tun gehabt hätten, zumeist verlief das Geschehen im Mittelfeld ab, das Spiel war geprägt von Zweikämpfen und Spielverlagerungen.

In der 39. Minute legt Wurzinger den quirligen Kennedy und erhält seine fünfte Gelbe Karte (gesperrt gegen den SAK). Den Freistoß drischt Vorisek aus etwa 28 Metern scharf über die Mauer aufs Tor, Petrovcic kann den Ball nur nach vorne abwehren, dort lauert Schildberger und staubt trocken zum 2:0 ab – so einfach kann das Tore schießen sein. Der finale Dämpfer dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: Petkov nimmt den Ball mit der angelegten Hand im Strafraum mit, Schiri Eberhard erkennt den Regelverstoß und entscheidet auf Elfmeter. Roser tritt an – und schießt über das Tor! Was macht der aufgeregte Outwachler? Er zitiert den Schiedsrichter zu sich und meint, Petrovcic habe sich regelwidrig beim Elfmeter verhalten (zu früh bewegt?) und Eberhard lässt den Elfer wiederholen – einfach nur lächerlich! Beim zweiten Versuch trifft Roser, mit 3:0 geht es in die Pause.

Die zweite Hälfte starten die Donawitzer die „Mission impossible“ mit viel Druck und dem Willen das Unmögliche möglich zu machen. Doch ein Schuss von Heinemann, sowie eine schöne Flanke von Briza in den Strafraum, Bonifert setzt den Ball nur knapp neben die Stange (so eine Chance sollte man nützen!), bringen nicht den erhofften Anschlusstreffer. Trainer Karner bringt Rabko und Schranz für Petkov und Pigneter, später kommt auch Grillitsch zu seinem Debüt (Bonifert verlässt an der Schulter verletzt das Spielfeld) aber auch die Neuen können keine Trendwende mehr einleiten. Die Donawitzer Möglichkeiten werden seltener (Wurzinger- Freistoß, Bonifert- Kopfball), da Wallern hinten dicht macht und nur mehr auf den perfekten Konter lauert. Einige Schüsse muss Petrovcic zwar parieren, abgesehen von einem Schierhuber- Versuch, der aus kurzer Distanz scheitert (73.) ist aber auch auf dieser Seite kaum Gefahr in Verzug. Die letzten Möglichkeiten findet Steiner vor (87., 89.), es bleibt aber beim 3:0 für den Aufsteiger.

Die geschlagene Mannschaft bedankt sich bei den für viel Stimmung sorgenden Fans, die lautstark alles versuchten, um ihre Donawitzer zum Sieg zu treiben! Nach dem Erfolgserlebnis der vergangenen Woche war das 0:3 natürlich ein herber Rückschlag. Es waren nur Kleinigkeiten, die zur klaren Niederlage führten: Eine grundsätzlich gute Defensivleistung wird durch einmalige individuelle Fehler zu Nichte gemacht, und wenn man am Boden ist, hat man zusätzlich auch „kreative“ Schirientscheidungen (die natürlich nicht Schuld an der Niederlage waren) gegen sich. Und vorne werden zu wenige Torchancen kreiert, die dann leider auch noch ungenützt bleiben…

Hilft nichts, nächste Woche geht es in Donawitz weiter. Dort wird dann am FR 14.09.12, 19:00 Uhr um drei Punkte gegen den SAK Klagenfurt gespielt!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic (G), Wurzinger (G – 5te!), Füzfa, Kreimer, Heinemann, Bonifert (G, 82. Grillitsch), Pigneter (55. Rabko), Milosevic, Petkov (55. Schranz), Briza (G), Steiner. Ersatz: Reiter, Giermair.

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