06 12/13: Endlich der erste Sieg! Der DSV Leoben schlägt die KSV Amateure vor den Augen des neuen Trainers mit 2:1 (0:0)!

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6. Runde, Regionalliga Mitte, SA 01.09.12, 17:00, Stadion Donawitz 350. DSV Leoben – KSV Amateure 2:1 (0:0). Torfolge: 1:0 Bonifert (51.), 2:0 Steiner (60.), 2:1 Hirschhofer (93.). Schiedsrichterteam: Zangerle, Pucher, Bektas.

Ein hartes Stück Arbeit, aber es ist gelungen: Bei Jürgen Auffingers Trainerpremiere (zugleich auch seinem Abschiedsspiel) können die Donawitzer erstmals in dieser Saison das Spielfeld als Sieger verlassen! Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte mit Chancen auf beiden Seiten, bringt Peter Bonifert (51.) nach schönem Zuspiel den DSV erstmals in Führung! Kurz darauf: Nach Zuckerpass von Heinemann auf Steiner, stellt der DSV- Bomber mit seinem dritten Saisontreffer zum vielumjubelten 2:0. Die etwa 350 Zuseher im Donawitzer Stadion sehen endlich den DSV Leoben, den sie sehen wollen: Bissig, kämpferisch, motiviert und fokussiert, aber auch phasenweise spielerisch schon wieder dort, wo man sie haben will! Der neue Trainer Heinz Karner muss zwar in der letzten Minute der Nachspielzeit noch das 1:2 durch Hirschhofer erleben, dennoch überwiegt nach dem ersten Sieg (und dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes!) die Freude und Zuversicht: Der DSV Leoben orientiert sich wieder nach oben!

Die Anfangsphase war erwartungsgemäß kein fußballerischer Leckerbissen. Zwei Tabellennachzügler, denen einfach die Punkte fehlen und dringend den Anschluss zum Mittelfeld suchen, versuchen nun einmal hinten dicht zu machen. Gerade der DSV Leoben ist ein gebranntes Kind, in den letzten beiden Spielen mussten in den ersten fünf Minuten drei Gegentore hingenommen werden, das passierte gegen die KSV Amateure diesmal aber nicht.

Die erste ernst zu nehmende Offensivaktion entstammt einem Freistoß: Kreimer legt Briza auf, dessen Schuss aber in den Corner geblockt wird – bei der Standardsituation kann die KSV- Abwehr vor Steiner ausputzen (7.), ein daraus folgender Schussversuch von Briza kann wieder geblockt werden. Die KSV Amateure sind bei ihren Vorstößen humorloser – oftmals über die linke Seite sieht das vielversprechend aus, doch mit vereinten Kräften können die Donawitzer Innenverteidiger und Tormann Petrovcic gefährliche Flanken entschärfen und Schussversuche unterbinden. Vor allem Hirschhofer und auch Bingöl können mit dem Ball viel zu lange gehen, werden nicht immer energisch genug attackiert. In der 23. Minute die erste Donawitzer Großchance: Heinemann sieht Kreimer, der aber den Ball Bonifert überlässt. Das Zuspiel vom Ungarn, der rechts im Mittelfeld besser aufgehoben ist als im Angriff, eröffnet Kreimer die Schussgelegenheit – im Strafraum, nur den Tormann vor sich, entscheidet er sich zum Abspielversuch (Steiner kann aber zugedeckt werden) – Schade, ein Schuss wäre hier sicherlich erfolgversprechender gewesen!

Auf der anderen Seite beschäftigt Stadler mit einem Eckball unseren Goalie Christian Petrovcic, der sich aber auf nichts einlässt und wegfaustet, der Nachschuss landet im Torout. Weitere Schüsse von Micic, Masovic (abgefälscht) und Stadler sind etwas für die Statistik, können aber Petrovcic, der seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt ist, nicht beunruhigen. Gegen Ende der ersten Hälfte werden die Donawitzer wieder aktiver, können sich im Mittelfeld besser behaupten und damit die Angreifer mit Bällen versorgen. Es gelingt mehrere Standards in Tornähe zu erzwingen, die Eckbälle sind aber von unterschiedlicher Qualität: Den besten bringt Kreimer in der 43. Minute zur Mitte, Steiner steigt hoch und wuchtet den Ball nur knapp an der linken Stange vorbei ins Torout!

In der zweiten Hälfte findet Trainer Auffingers Mannschaft sofort den Rhythmus und marschiert Richtung Gacevskis Kapfenberger Tor. Fünf Minuten sind gespielt, ehe der ideal in den freien Raum gespielte Ball von Bonifert erreicht wird. Er zieht erst in die Mitte, schwenkt dann nach rechts und zieht ab. Der Ball passt genau am sich vergeblich streckenden Gacevski vorbei ins lange Eck – der Bann ist gebrochen! Der DSV Leoben geht erstmals in dieser Saison in Führung, Boniferts erster Treffer bedeutet das 1:0 im Derby! Nur eine Minute später, wieder zieht Bonifert ab, der Ball kracht von der Latte zurück, auch der Nachschuss bringt keinen weiteren Treffer.

Durchschnaufen heißt es für die Donawitzer Fans nach einer sehr knappen Abseitsentscheidung gegen den von links durchbrechenden Bingöl, das Tor für Kapfenberg zählte daher natürlich nicht. Im Gegensatz dazu, zählte das auf der anderen Seite: Heinemann schickt mit einem Traumpass Steiner Richtung Tor, vom Strafraum zieht der erfolgreichste Donawitzer Stürmer ab, links am Goalie vorbei landet der Ball zum zweiten Mal dort, wo er hingehört – im Kapfenberger Tor! Steiners dritter Treffer sorgte für die nötige Sicherheit, die die Donawitzer für die Schlussphase – in der Kurt Russ natürlich alles versuchte, um noch heran zu kommen – so dringend brauchten. Kapfenberg schoss zwar aus allen Rohren Richtung Petrovcic´ Tor, aber wie schon vor der Halbzeit: So richtig gefährlich war das nicht, außerdem war unsere Abwehr einfach immer dort, wo sie stehen muss – beim Mann! Energisch im Zweikampf und Kopfballduell, aber auch gut organisiert und unaufgeregt.

Im Konter hatten Heinemann mit einem Schuss im Strafraum (über das Tor) und Steiner (der sich aber abdrängen lässt), später auch Pigneter, dessen Flanken diesmal aber nicht so präzise waren, die klareren Chancen. Als dann Petrovcic das eine ums andere Mal die Hoffnungen von Welnicki, Bingöl und Masovic begraben konnte, schien dem ersten DSV- Sieg nichts mehr im Wege zu stehen. Abgesehen vom späten Anschlusstreffer von Hirschhofer, der zwar ärgerlich war, aber am ersten Sieg nichts änderte, konnte der DSV Leoben endlich dem Publikum wieder erfolgreichen Fußball bieten. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotential, natürlich gab es zwischendurch Leerläufe und Fehler. Das wichtigste ist aber, die Mannschaft ist intakt, kann sich steigern und ist nicht gewillt am Tabellenende herum zu grundeln. Danke an Jürgen Auffinger für seinen Einsatz, er machte nach dem Spiel seinem Nachfolger Heinz Karner, der ab sofort DSV-Cheftrainer ist, Platz.

Nächste Woche trifft der DSV Leoben auswärts auf das Minimalistenteam aus Wallern: Mit nur einem erzielten Tor hat der Aufsteiger in fünf Runden sechs Punkte geholt, das muss man einmal nach machen. Spielbeginn auf dem Wallerner Kunstrasen am FR 07.09.12 ist 19:00 Uhr – ein kostenloser Fanbus wird organisiert, Anmeldungen werden entgegen genommen office@dsv-leoben.at.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic (G), Wurzinger, Füzfa (G), Kreimer (G, 58. Rabko), Heinemann (85. Giermair), Bonifert (T, 75. Pigneter), Milosevic, Petkov, Briza, Steiner (T), Stockreiter. Ersatz: Reiter, Schranz.

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