05 12/13: Nächster Dämpfer! Der DSV Leoben kehrt von den Sturm Amateuren mit einer 1:2 (1:2)- Niederlage zurück!

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5. Runde, Regionalliga Mitte, FR 24.08.12, 19:00 Graz Messendorf 200. Sturm Graz Amateure – DSV Leoben 2:1 (2:1). Torfolge: 1:0 Kocijan (3.), 1:1 Briza (29.), 2:1 Sittsam (42.). Schiedsrichterteam: Grain, Schuiki, Wango.

Wieder nichts! Wie schon gegen Gratkorn gerät der DSV Leoben auch in Graz gegen Sturms Amateure mit dem ersten Torschuss in Rückstand. Ein „Tausendguldenschuss“ von Kocijan passt genau über Petrovcic zum 1:0 nach drei Minuten. Der DSV Leoben, dem während des ganzen Spieles die Mittel fehlen, ein Spiel strukturiert aufzuziehen, kämpft sich zurück und kommt durch Kapitän Markus Briza zum Ausgleich. Doch noch vor der Pause kann Sittsam nicht am erfolgreichen Kopfball gehindert werden und schon wieder läuft der DSV Leoben einem Rückstand hinter her. Die zweite Hälfte offenbart die momentane Verunsicherung sehr deutlich: Am mangelnden Willen das Spiel zu drehen, liegt es nicht – nur fehlen Selbstvertrauen und taugliche Ideen. Während Petrovcic mit schönen Paraden den DSV am Leben hält, geht vorne so gut wie gar nichts. Bezeichnend: Beim vermeintlichen Ausgleichtreffer von Füzfa (91.), verlängert, der im Abseits stehende Petkov den Ball ins Tor (der auch ohne ihn reingegangen wäre!) – der Schiri zählt den Treffer daher nicht…

Zum fünften Mal im fünften Spiel mussten die Donawitzer einem Rückstand nachlaufen. Bereits nach drei Minuten nimmt sich Kocijan aus halblinker Position knapp 20 Meter vor dem Tor ein Herz und haut einfach drauf. Die Leobener Defensivabteilung sieht interessiert zu, der Ball steigt in hohem Bogen über Petrovcic, um rechtzeitig wieder im Tor nieder zu gehen. Traumtor, Glücksschuss – wie auch immer, der DSV Leoben liegt zurück. Sturms junge Amateure setzen nach, nützen die Leobener Verunsicherung zu den nächsten Möglichkeiten. Nach einem Eckball kann der Ball nicht aus dem Gefahrenbereich entsorgt werden, Denggs Torschuss streift links am Tor vorbei (5.). Gruber taucht an der Strafraumgrenze auf, versucht erneut den Heber, doch diesmal ist Petrovcic mit den Fingern dran und kann den Ball sichern (6.).

Danach erfangen sich die Donawitzer etwas, können den Gegner früher am Aufbau stören, schnelle Vorstöße über die Flanken werden dadurch nahe zu verhindert. Nach einem ersten Schussversuch durch Kreimer (19., kein Problem), versucht es Bonifert schon etwas ernster – sein Schuss streift nur knapp rechts neben dem Tor vorbei. Nach einer Flanke von Pigneter, der sich bereits nach wenigen Minuten ein Cut in einem Zweikampf zugezogen hatte, geht der Ball an Bonifert und dessen Gegenspieler vorbei, zum völlig frei stehenden Kreimer: Aus kurzer Distanz (Tormann Waltl und Neuhold werfen sich dem Stürmer entgegen) scheitert er aber. Nach Zuspiel von Kreimer schaltet sich Kapitän Briza in die Offensive ein, lässt seinen Gegenspieler stehen und zieht flach ab – diesmal wird Waltl am falschen Fuß erwischt, der Ball zappelt zum nicht unverdienten 1:1- Ausgleich im Netz.

Die junge Grazer Mannschaft scheint durch den Gegentreffer nicht wirklich besorgt, nimmt diesen eher zum Anlass wieder Gas zu geben. Dengg kann links durch marschieren, sein Schuss ist aber zu weit rechts angetragen und landet im Torout. Nach einem schönen Lochpass von Ranftl auf Schnaderbeck kann sich Petrovcic mit einer schönen Parade auszeichnen. Nach einem Eckball von Gruber ist es aber leider so weit: Sittsam steigt im richtigen Moment zum Ball und kann über den 2:1- Führungstreffer und Pausenstand jubeln (42.). Manfred Ungers Team, dem Fekete und Micelli verletzungsbedingt fehlt, muss zum dritten Mal in Folge versuchen, einen Pausenrückstand wett zu machen.

Besser startet aber die Heimmannschaft: Dengg versucht es erst mit einem Freistoß, dann ist er einer der beiden Schützen, denen es nicht gelingt den hervorragenden Petrovcic bei einer Doppelchance zu bezwingen (51.). Es offenbaren sich in dieser Phase Fehler, vor allem in der Hintermannschaft, die immer wieder gefährliche Grazer Vorstöße nach sich ziehen. Trainer Unger bringt Heinemann und Füzfa für Pigneter und Stockreiter, später noch Giermair für Kreimer, am Gesamtcharakter des Spieles ändert sich dadurch aber nicht viel. Der DSV Leoben versucht ein ums andere Mal den Ball nach vorne zu bringen – über die Seiten, mit hohen Bällen auf Steiner – nur es gelingt damit einfach nicht (oft genug), Räume zu öffnen. Wenn die Bälle überhaupt ankommen, fehlen die Möglichkeiten, der Grazer Defensivabteilung zu entkommen. Ausgenommen von zwei Flanken (Briza, Giermair), die keine Abnehmer finden und zwei Schüssen von Bonifert, die am Tor vorbei gehen ist das offensiv zu wenig.

Auch die Sturm Amateure können gegen Schluss hin, keine zwingenden Torszenen mehr kreieren und somit scheint sich am Ergebnis und der nächsten Niederlage nichts mehr zu ändern. Bis zur 91. Minute: Endlich einmal kann nach einer schnellen Aktion auf der linken Seite Übergewicht im gegnerischen Strafraum geschaffen werden. Briza flankt zur Mitte, Füzfa (schwer bedrängt) bringt den sehenswerten „Bananen-Kopfball“ zum Tor. Nicht wuchtig, dafür perfekt über Waltl hinweg, scheint der Ball den Weg in die Maschen zu finden. Doch Petkov, der beim Kopfball im Abseits steht, drückt den Ball über die Linie, der 2:2 Ausgleichtreffer kann nicht gegeben werden… Wenn es nicht läuft, kommt dann eben auch noch so ein Missgeschick dazu. Der DSV Leoben verliert damit sein viertes Spiel und kann sich nicht vom Tabellenende weg bewegen. Es bleibt nun für die Verantwortlichen eine Woche Zeit, um die richtigen Schlüsse aus diesem miserablen Meisterschaftsstart zu ziehen, damit am Samstag im Derby gegen Kapfenbergs Amateure endlich die richtige Antwort gegeben werden kann.

Doppelveranstaltung: SA 1.9.12, 17:00 DSV Leoben – KSV Amateure – danach um 19:00 DSV Juniors – Obdach.

DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger (G), Rabko, Kreimer (68. Giermair), Bonifert, Pigneter (57. Heinemann), Milosevic (G), Petkov, Briza (T), Steiner (G), Stockreiter (57. Füzfa). Ersatz: Reiter, Schranz.

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