03 12/13: Wieder keine Punkte! Der DSV Leoben bricht in der Schlußphase ein und verliert in Allerheiligen klar mit 1:4 (0:1)!

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3. Runde Regionalliga Mitte, FR 17.08.12, 19:00 Sportplatz Allerheiligen 280, SV Allerheiligen – DSV Leoben 4:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Six (39., E.), 1:1 Steiner (73.), 2:1 Kothleitner (79.), 3:1 Spreco (85.), 4:1 Kulnik (89.). Schiedsrichterteam: Ing. Krainer, Altun, Ing. Spörk.

Das hat man sich anders vorgestellt. Obwohl man um die Heimstärke von Allerheiligen bescheid wusste, konnte gegen die agressive und körperbetonte Spielweise der Heimmannschaft kein passendes Mittel gefunden werden. Bereits in der ersten Hälfte hatte die von Enrico Kulovits betreute Mannschaft gute Einschussmöglichkeiten – Petrovcic konnte sich einige Male auszeichnen – aber erst ein Elfmeter (Foul von Petkov) brachte den Führungstreffer. In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild, die nach der 1:6- Niederlage (gg. Kalsdorf) in der vergangenen Runde überhaupt nicht verunsicherte Mannschaft, war weiterhin tonangebend. Erst mit der Hereinnahme von Rabko und dann Steiner war etwas mehr Wille der Donawitzer spürbar. Nach 73 Minuten der Ausgleichtreffer; Steiner sorgte mit seinem Kopfballtor nach insgesamt 253 Minuten Spielzeit dafür, dass auch der DSV in dieser Saison angeschrieben hatte. Für mehr Erfolgserlebnisse sollte es an diesem Abend aber nicht reichen: Nach der Gelbroten Karte für Petkov, lief das Spiel völlig aus dem Ruder. Innerhalb von zehn Minuten konnte Allerheiligen durch Stellungs- bzw. individuelle Fehler zu drei billigen Toren gelangen und den DSV mit einer 4:1- Packung nach Hause schicken.

Beide Teams hatten nach den letzten Ergebnissen etwas gut zu machen, allerdings nur einer Mannschaft ist dies auch gelungen. Allerheiligen kommt viel besser ins Spiel und kann auf dem kleinen Platz mit Kurzpassspiel und viel Bewegung Ball und Gegner laufen lassen. Nach vier Minuten muss Petrovcic erstmals nach einem Kulnik- Schuss mit Fußabwehr eingreifen, um dann im Nachfassen den Ball zu sichern. Kurz darauf geht ein abgefälschter Schuss von Six nur knapp am Tor vorbei, generell herrscht bei Flanken und Eckbällen stets höchste Alarmstufe. Pech hat Fauland, dessen Torschuss nur an die Latte geht (15.) – Petrovcic, Wurzinger, Micelli und Co. können sich über Unterbeschäftigung nicht beschweren.

Entlastungsangriffe der Donawitzer finden selten statt, wenn, dann versanden sie meist bevor Gefahr für Allerheiligen entstehen kann. Es gelingt einfach nicht, den Ball länger in den eigenen Reihen zu Halten, immer wieder werden die Donawitzer abgedrängt oder es fehlt bei Zuspielen die Genauigkeit. Den ersten guten Schuss gibt Briza nach Kreimer- Vorlage ab, der Ball kann aber von einem Verteidiger geblockt werden (25.). Nach einem weiteren Angriff, bei dem Giermair zwar den Ball nicht voll erwischt, der dennoch aber nur knapp an der Stange vorbei geht, scheint der DSV endlich im Spiel angekommen zu sein. Allerheiligen bleibt aber zumeist um einen Schritt schneller und energischer, so auch bei der Szene, die nach 38 Minuten zum Elfmeter führt.

Kulnik setzt sich auf der linken Seite gegen Petkov durch, beim Nachlaufen erfolgt die Attacke im Strafraum – der Stürmer fällt, der Schiri pfeift Elfmeter. Nach Gelb für Petkov, verwandelt Six trocken in die linke Ecke – Allerheiligen führt mit 1:0. Mit diesem sicherlich nicht ungerechten Ergebnis werden die Seiten gewechselt, am Spielgeschehen ändert sich danach vorerst aber nicht viel.

Obwohl die ersten Schüsse in der zweiten Hälfte von den Donawitzern abgegeben werden (zwei Mal Stockreiter, einmal Wurzinger aus einem Freistoß – alle zu harmlos) sind die Hausherren einem zweiten Treffer näher als der DSV dem Ausgleich. Kocever mit einem Freistoß (Petrovcic befördert den Ball über die Latte), Grasser sowie Spreco mit der Schussmöglichkeit im Strafraum, sowie ein (zu Recht) nicht gegebenes Abseitstor sorgen für wesentlich mehr Gefahr. Nach knapp einer Stunde wechselt Manfred Unger zuerst Rabko, danach auch Steiner ein – und diese Beiden sorgen auch für frischen Wind in der Donawitzer Offensive.

In der 69. Minute die bislang größte Donawitzer Chance: Bonifert tankt sich links durch spielt auf Stockreiter, dessen Hereingabe per Kopf auf den freien Petkov verlängert wird. Leider ist Petkovs´ Kopfball auf das Tor nicht platziert genug, der Ball geht am bereits geschlagenen Tormann knapp vorbei. Nur zwei Minuten später: Der Donawitzer Druck wird größer, Milosevic erkämpft sich an der Toroutlinie den Ball, sieht Stockreiter, der wieder die Flanke zur Mitte bringt. Diesmal steigt Steiner, der von zwei Verteidigern nicht behindert werden kann, am Höchsten und versenkt tatsächlich den Ball in der linken Ecke. Steiners zweiter Regionalliga-Treffer – zum zweiten Mal erzielt er einen 1:1- Ausgleichtreffer gegen Allerheiligen (4.5.12 beim 1:1 in Donawitz in der 90. Minute). Nach insgesamt fünf torlosen Spielhälften oder 252 torlosen Minuten kann der DSV Leoben endlich ein Tor erzielen!.

Während nun Trainer Unger seine Mannschaft lautstark motiviert und voranpeitscht, passiert die (im Nachhinein betrachtet) vorentscheidende Szene. Petkov sieht nach einem Foul an Kulnik zum zweiten Mal den gelben Karton und muß nach 75 Minuten vom Platz. Diese numerische Überzahl nützt Allerheiligen nun gnadenlos aus. Während nun wieder die Angriffe gegen das Donawitzer Tor rollen (Petrovcic muss mehrmals entscheidend eingreifen), kann sich der DSV kaum mehr befreien. Nach einem von Kocever zur zweiten Stange angetragenen Freistoß passiert es dann: Der lange Ball wird von keinem Abwehrspieler erreicht, Kothleitner, kommt aus vollem Lauf zum Kopfball – der Ball passt an Petrovcic vorbei ins lange Eck (79.).

Um noch irgendwie zum Ausgleich zu gelangen, werden Positionen getauscht oder aufgelöst, die ungestüme Angriffstaktik wird aber von Allerheiligen eiskalt zum Kontern genützt. Nachdem Petrovcic und Briza gemeinsam einen Schuss aus kurzer Distanz verhindern können, passiert dem Kapitän in der 85. Minute das Missgeschick. Ein Kopfball zurück auf Petrovcic gerät zur idealen Vorlage für Spreco, der hat keine Mühe den Ball an Petrovcic vorbei zum 3:1 einzuschieben. Der DSV hat aber noch nicht „genug“, für den nächsten Fehler werden die Donawitzer mit dem nächsten Tor bestraft. Ballverlust in der Vorwärtsbewegung (Wurzinger), dann geht es schnell, plötzlich steht Kulnik vor dem Tormann. Der Angreifer umspielt Petrovcic und setzt mit dem 4:1 den Schlusspunkt über diese misslungene Donawitzer Vorstellung.

Drei Spiele, drei Niederlagen – natürlich ist Jedem bewusst, dass der Auftakt in diese Saison gründlich daneben gegangen ist. Dennoch, oder gerade deshalb, muss nun nüchtern, sachlich und konsequent weiter gearbeitet werden – nach drei Runden ist noch gar nichts passiert! Die Mannschaft muss einfach akzeptieren, dass Fehler momentan hart (mit Gegentoren) bestraft werden, während auf der anderen Seite für ein eigenes Tor viel aufgewendet werden muss. Aus dieser Gasse gilt es (möglichst schnell) wieder heraus zu finden, das wird auch Gelingen! Vielleicht ist es gut, dass bereits am Dienstag (21.08., 19:00 Uhr gg. FC Gratkorn) das nächste Spiel statt findet, da bleibt den Spielern wenigstens nicht all zu viel Zeit um zu Grübeln…

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Stockreiter (83. Füzfa), Wurzinger (G), Kreimer, Heinemann (57. Rabko), Giermair (66. Steiner T,G), Bonifert, Micelli, Milosevic (G), Petkov (GR), Briza. Ersatz Reiter, Pigneter.

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