02 12/13: Ohne Punkt und ohne Tor: Der DSV Leoben verliert gegen den FC Pasching und ist Tabellenletzter!

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2. Runde, Regionalliga Mitte, FR 10.08.12, 19:00 Stadion Donawitz 450. DSV Leoben – FC Pasching 0:2 (0:0). Torfolge: 0:1 Sobkova (72.), 0:2 Sobkova (81., Elfer). Schiedsrichterteam, Omerhodzic S., Dorfer, Omerhodzic E.

Pasching wurde der Favoritenrolle gerecht und konnte die Donawitzer Heimpremiere als 2:0- Sieger für sich entscheiden. Vor dem Seitenwechsel sahen die 450 Zuseher ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten: Für den DSV vergaben Briza mit einem schönen Weitschuss, Pigneter mit einem Volleykracher und Rabko nach Bonifert-Vorlage, auf der anderen Seite konnte sich Petrovcic mehrmals auszeichnen. Nach der Pause stand das Spiel mehrmals auf des Messers Schneide, einem Berchtold- Kracher an die Querlatte setzte der DSV Schüsse von Pigneter und Bonifert entgegen, Rabko kann aus kurzer Distanz am Torschuss gehindert werden. In der 72. Minute die spielentscheidende Szene: Sobkova zieht ab, der Ball wird leicht, aber entscheidend, abgefälscht und landet zum 0:1 im Netz. Die Donawitzer können nicht mehr zulegen und müssen durch einen von Sobkova verwandelten Foulelfer sogar das 0:2 hinnehmen. Nach zwei Runden ohne Tore und Punkte findet sich der DSV Leoben am Tabellenende wieder.

An einigen Positionen verändert, versucht der DSV Leoben die Auftaktniederlage in Kalsdorf wieder gut zu machen. Füzfa, Fekete und Kreimer sitzen auf der Ersatzbank, an ihrer Stelle beginnen Pigneter, Bonifert und Rabko. Manfred Unger hat die Mannschaft gut gegen die Routiniers aus Pasching eingestellt, die Donawitzer verstecken sich nicht und spielen munter nach vorne. Dennoch ist von Beginn klar, dass die Oberösterreicher an diesem Abend nur schwer zu knacken sein werden, nach einem Freistoß von Sobkova muss Petrovcic erstmals eingreifen (6.). Auf der anderen Seite können Paschings Abwehrspieler, nach einem Rabko- Eckball, einen Schussversuch von Pigneter und von Heinemann erfolgreich blockieren (9.).

Das Spielgeschehen wechselt von einem Strafraum zum anderen, schöne Spielzüge bringen vorerst aber noch keine wirklich gefährliche Torchancen. Glück hat Pigneter nach einer ungestümen Attacke im Strafraum, Schiedsrichterin Omerhodzic lässt aber weiter spielen. Den ersten, wirklich schönen Schuss gibt Kapitän Markus Briza ab, sein Kracher aus 22 Meter streift knapp rechts am Tor vorbei (18.). Vier Minuten später entschließt sich Pigneter zum Torschuss (kein Problem für Hans-Peter Berger), daneben wären Rabko und Stockreiter vielleicht besser positioniert gewesen. Nach einem Stockreiter-Schuss hat auf der anderen Seite Perchtold die Möglichkeit seine Mannschaft in Führung zu bringen, über Petrovcic, aber auch über das Tor landet der Ball im Torout.

Kurz darauf (29.) prüft Sobkova, der auffälligste Spieler, erstmals Petrovcic so richtig, mit einer Fußabwehr kann der Tormann den Gegentreffer verhindern. Im Gegenzug stößt Petkov rechts nach vorne, die Flanke über die Verteidigung landet perfekt auf Pigneters Fuß, der zieht mit vollem Risiko ab, der Ball streift nur knapp an der Stange vorbei (30.). Eine Minute später, die nächste gute Führungschance: Bonifert nimmt den Ball im Strafraum an, verzögert etwas, sieht den mitgelaufenen Rabko neben sich und spielt ihm den Ball. Aus zehn Metern bringt Rabko nicht genügend Druck auf den Ball, Berger kann parieren. Danach ist wieder Pasching dran: Milosevic kann mit der Ferse einen Stanglpass in höchster Not verhindern, nach einem öffnenden Pass von Hinterberger auf Kerschbaumer scheint der Gegentreffer unausweichlich, doch Kerschbaumer hebt den Ball übers Tor. Die Zuseher sehen ein sehr abwechslungsreiches Spiel vor der Halbzeit, in dem Pasching mehr Spielanteile hat, jedoch der DSV sehr gut dagegen hält – es fehlen eigentlich nur die Tore.

Die beste Führungschance in Hälfte zwei sehen die 450 Zuseher gleich nach Wiederanpfiff. Bonifert und Pigneter setzen nach, Pigi hat links Zeit, er bringt die Flanke gefährlich in den Fünfer, doch Rabko kommt nur um einen Augenblick später als Berger zum Ball, das war schon sehr knapp (48.)! Danach wird Pasching aber stärker, der Ball wird über mehrere Stationen in den eigenen Reihen gehalten, der DSV läuft oftmals nur hinterher. Den ersten Warnschuss nach der Pause gibt Perchtold aus 25 Metern ab, der Ball kracht von der Querlatte zurück, Petrovcic wäre chancenlos gewesen (55.). Vor dem Doppeltausch (Giermair und Rabko raus – Fekete und Kreimer rein) kommt Pigneter zu einer guten Schussposition, der Ball geht aber deutlich über das Tor (59.).

Im selben Ausmaß, wie Leobener Kräfte nach lassen, kann Pasching zusetzen. Krammer kann auf der rechten Seite durchmarschieren, seinen Stanglpass kann Casanova nicht zum Tor nützen – Petrovcic mit einer Superparade, lenkt den Ball in den Corner. Auch der anschließende Eckball, der Kopfball geht knapp an der linken Stange vorbei, sorgt für Alarmstufe Rot im Donawitzer Strafraum. Der DSV kommt noch einmal über Bonifert (Heinemann- Zuspiel) zu einem Entlastungsangriff, der Schuss (Flanke?) geht knapp am Tor (und Fekete) vorbei ins Torout.

Danach ist es aus Donawitzer Sicht aber vorbei: Krammer kann nicht gehalten werden, seinen Pass übernimmt Sobkova aus zwanzig Metern, der Ball wird leicht, aber unhaltbar, abgefälscht, es steht 0:1 für die Oberösterreicher (72.). In weiterer Folge kann der DSV nicht zusetzen, zu abgebrüht und fehlerlos agieren die Paschinger Profis. In der 80. Minute kann sich Wurzinger im Strafraum nur mit einem Foul helfen, diesmal zeigt die Schiedsrichterin auf den Elferpunkt und dem Übelbacher den Gelben Karton. Sobkova zerstört mit dem 2:0 alle Donawitzer Hoffnungen, aus diesem Spiel zumindest einen Punkt mit zu nehmen. Danach ist Pasching einem dritten Treffer näher als der DSV dem Anschluss, hohe Flanken und ein Briza- Freistoß ändern nichts am enttäuschenden Resultat.

Der Blick auf die Tabelle ist zwar ernüchternd, dennoch ist Frust nach zwei Runden noch überhaupt nicht angebracht. Es waren in Summe zwei Spiele, in denen jeweils der Gegner die entscheidenden Treffer erzielten, während es den Donawitzer Offensivspielern noch nicht gelungen ist, die vorhandenen Chancen auch erfolgreich abzuschließen. Einsatz, Zweikampfverhalten und Kurzpassspiel funktionieren, doch Spielglück und volle Konzentration über 90 Minuten fehlten. Nächste Woche trifft der DSV auswärts auf Allerheiligen (1:6 in Kalsdorf), sicherlich nicht unser Lieblingsplatz, dennoch: Um aus der unteren Ecke herauszukommen, muss endlich auch getroffen und gepunktet werden! Wir bleiben optimistisch!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Stockreiter, Wurzinger (G), Rabko (63. Kreimer, G), Heinemann (84. Schranz), Giermair (63. Fekete), Bonifert, Pigneter, Milosevic (G), Petkov, Briza. Ersatz: Reiter, Füzfa.

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