30 11/12 Festung Donawitz! Der DSV besiegt Klagenfurt mit 2:1 und ist das beste Heimteam!

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30. und letzte Runde Regionalliga Mitte, FR 01.06.12, Stadion Donawitz 430. DSV Leoben – Austria Klagenfurt 2:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Kreimer (1.), 2:0 Fekete (49.), 2:1 Reich (53.). Schiedsrichterteam: Pumberger, Loher, Salihovic.

Wieder einmal konnte der DSV Leoben seine Heimstärke unter Beweis stellen: Nach einer sehr guten ersten Spielhälfte mit vielen Torchancen, konnten die Donawitzer den Kärntner Angriffen in der zweiten Halbzeit weitgehend unbeschadet widerstehen und als 2:1- Sieger vom Platz gehen. Der DSV Leoben erreicht damit sein angepeiltes Ziel und schließt die Meisterschaft als beste Heimmannschaft aller 16 Tems ab. Mario Kreimer sorgte mit dem 1:0 zu Beginn der ersten Spielhälfte für eine schnelle Führung, danach hätten die Donawitzer den Vorsprung mehrmals ausbauen können. Nach dem Seitenwechsel werden die Klagenfurter stärker, dennoch gelingt Fekete nach schöner Heinemann- Vorlage (49.) das zweite Leobener Tor. Der Anschlusstreffer durch Reich fällt nur vier Minuten später, ab diesem Zeitpunkt stand Petrovcic und die Abwehr im Mittelpunkt des Geschehens. Nach 95 Minuten war Schluss, die Leobener Mauer hielt den Angriffen stand – der DSV Leoben verabschiedet als Tabellenfünfter von seinen Fans in die Sommerpause!

Das letzte Spiel der Saison beginnt wunschgemäß: Fekete schießt aus ca. 30 Meter auf das Kärntner Tor, Heil kann den Ball nur kurz abwehren, Kreimer steht goldrichtig und kann die Kugel bereits in der ersten Minute zum 1:0 über die Linie schieben. Die mit dem Wind spielenden Donawitzer bleiben angriffslustig. Vor allem Hackinger treibt das Spiel immer wieder an, Chancen ergeben sich dadurch für Pigneter (Stanglpass), Fekete (Kopfball nach Wurzinger- Flanke) und noch einmal Pigneter (Schuss am langen Eck vorbei).

Erstmals gefährlich kommen die Klagenfurter in der 16. Minute vor das Leobener Tor: Pucker kann knapp außerhalb des Fünfmeterraumes schießen, doch Petrovcic hält mit einer tollen Parade. Dieser erste Warnschuss hemmt keineswegs die Leobener Offensivkraft. Zwei Minuten später kommt Wurzinger zu einem gut angetragenen Kopfball (Hackinger- Flanke), zwei gefährliche Eckbälle durch Pigneter verursachen Hochbetrieb im Kärntner Strafraum – Heil mit Faustabwehr und Heil mit Fußabwehr nach einem Füzfa- Schuss. Der in der ersten Hälfte auffällige Pigneter hat mit einem abgefälschten Schuss Pech, der Ball senkt sich knapp neben dem Gehäuse (28.) ins Torout. Nach einem Vorteil (Pigneter wird gefoult) kann Fekete davon ziehen, seine Flanke zur Mitte gehr nur um Zentimeter an Kreimers Zehenspitze vorbei (31.). Weiter rollt der Donawitz- Express Richtung Kärntner Strafraum: Fekete hebt den Ball von links über die Abwehr, dort macht sich Kreimer bereit um abzuziehen – ein Klagenfurter Bein kann den Ball irgendwie über das Tor ablenken (34.).

In den letzten Minuten vor der Pause können sich die Austrianer von der Umklammerung etwas lösen und finden durch zwei gute Reich- Schüsse zu gelungenen Konterchancen. Kurz vor der Pause können Füzfa, Heinemann und Hackinger im Strafraum kombinieren, Klagenfurt kann mit Mühe ein weiteres Gegentor verhindern. An der hochverdienten Halbzeitführung (Klagenfurt Trainer Thuller wechselt bereits vor der Pause) ändert das nichts, zur Freude des Publikums – die Nachwuchsspieler sorgen für eine stimmungsvolle Kulisse – spielen die Donawitzer einen äußerst attraktiven Angriffsfußball!

Die zweite Hälfte beginnt iwe die erste: Aus der ersten Aktion entsteht ein Donawitzer Treffer! Diesmal setzt sich Heinemann rechts durch, kann von seinen Gegenspielern nicht gehalten werden, auch sein Stanglpass landet punktgenau. Da der Tormann auf der Linie klebt, kann Fekete aus kurzer Distanz das Leder ins Netz jagen, der DSV Leoben führt nach dieser Einzelleistung von Heinmann gegen Klagenfurt nach 49 Minuten mit 2:0! Dieser zweite Treffer weckt aber nun die bis dahin sehr passiven Gäste.

Nach einer Flanke von Percher kommt Skoro aus kurzer Distanz zum Kopfball, Petrovcic kann abwehren (51.), bei der nächsten Aktion ist aber auch unser überragender Goalie chancenlos. Skoro geht in den Strafraum, Micelli kann den Pass zurück nicht verhindern, plötzlich löst sich Reich und kann den Ball an Petrovcic und Briza vorbei zum Anschlusstreffer im Tor unterbringen (53.). Mehr als vierzig anstrengende Minuten liegen nun vor den Leobnern – Hüttenbrenner, Rasswalder & Co wollen dieses Spiel unbedingt noch drehen und übernehmen nun ganz klar das Kommando! Ein Kopfball von Skoro streift links am Tor vorbei, ein Schuss von Pucker kann von Wurzinger geblockt werden, ein Freistoß von Reich bringt ebenfalls nichts ein. Donawitzer Entlastungsangriffe, so überhaupt vorhanden, versanden, Weitschüsse bringen den Kärntner Tormann nicht mehr in Verlegenheit.

Schrecksekunde für Fekete in der 67. Minute. Nach einem Zweikampf bleibt Fekete liegen, er muss mit einer noch unbestimmten Knöchelverletzung vom Platz (für ihn kommt Kerek), ein Ergebnis nach der Untersuchung im Krankenhaus steht bis dato noch aus. Klagenfurt erhöht den Druck weiter, die Donawitzer bringen den Ball einfach nicht mehr geordnet aus dem Gefahrenbereich. Petrovcic mit Faustabwehr, Micelli und Wurzinger mit wichtigen Kopfballabwehren können das in der Luft liegende 2:2 verhindern! In der 77. Minute ist der Ball dann doch im Netz, doch Schiedsrichter Pumberger (viele richtige, enge Entscheidungen) , verhindert wegen einer Abseitsstellung Reichs Ausgleichtreffer. Zwei ganz haarige Situationen müssen die Donawitzer noch überstehen (Hüttenbrenner- Kopfball und eine Abwehr von Petrovcic im kurzen Eck nach einem scharfen Schuss), dann sind die 90+5 Minuten vorbei.

Die Donawitzer gewinnen zum elften Mal ein Heimspiel – diesmal zwar knapp, in manchen Szenen auch mit dem nötigen Glück, aber durchaus nicht unverdient. Was die Kärntner nach dem Seitenwechsel an Chancen hatten, war nicht gefährlicher, als die Donawitzer Möglichkeiten vor der Pause. Manfred Unger kann sich über seinen zweiten Sieg freuen, er hat auch aus der verjüngten Mannschaft eine schlagkräftige Truppe geformt.

Während es für die Donawitzer mit dem Fünften Tabellenplatz (2011: Elfter, 2010: Zehnter) in den wohlverdienten, hoffentlich unbeschwerten Sommerurlaub geht, haben einige Ligagegner essentielle Sorgen. Der Meister GAK (mit 0:8 in Pasching baden gegangen!) hat noch die Relegationsspiele gegen Hartberg vor sich, vier Vereine müssen sich mit dem Abstieg abfinden. Neben den LASK Juniors, Gleinstätten und Vorwärts Steyr, hat es in letzter Sekunde noch den FC Wels erwischt – nach dem 0:2 in Villach steht der Gang in die Landesliga bevor. Fix in der Regionalliga Mitte wird in der kommenden Saison der SC Kalsdorf (Meister Steiermark) sein, in OÖ entscheidet sich der Aufstieg zwischen Wallern und Grieskirchen, in Kärnten herrscht eine Runde vor Schluss ein Dreikampf zwischen Drautal, Feldkirchen und St. Veit.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger, Füzfa, Schranz, Kreimer (T, 69. Derndorfer), Heinemann (79. Steiner, G), Fekete (T, 67. Kerek), Pigneter (G), Micelli, Hackinger, Briza. Ersatz: Kropfhofer, Grasser.

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