29 11/12 Der Meister zu stark: Der DSV Leoben verliert in Graz gegen den GAK mit 1:4 (0:1)!

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29. Runde Regionalliga Mitte, FR 25.05.12, 18:30, UPC- Arena Graz, 3.100. GAK – DSV Leoben 4:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Leitgeb (14.), 2:0 Rauter (47.), 2:1 Kreimer (68.), 3:1 Berger (71.), 4:1 Rauter (83.). Schiedsrichterteam: Adanitsch, Schuiki, Koch.

Nichts wurde es aus dem Vorhaben, dem Meister die Party zu verderben. Der GAK erwies sich als kompaktere Mannschaft und war den Donawitzern in allen Belangen überlegen. Der Versuch, in Graz selbst das Spiel zu machen, scheiterte – bereits nach vierzehn Minuten stellte Leitgeb per Kopf auf 1:0. Im Anschluß hatte der GAK eine ganz starke Viertelstunde mit einigen Torszenen, ehe der DSV Leoben bis zum Pausenpfiff das Spiel wieder offen gestalten konnte. Gleich nach dem Wiederanpfiff kombinierten die Roten vor unserem Tor – unsere Verteidiger konnten dem Treiben nur zusehen – Rauter erhöhte auf 2:0 (47.). Als dann die GAK- Fans lautstark ihre Mannschaft feierten, stellte Mario Kreimer mit seinem zweiten Saisontreffer zum überraschenden, vorübergehenden 1:2. Nicht einmal drei Minuten später begrub der eingewechselte Berger (71.) die zarten Donawitzer Hoffnungen, vielleicht doch noch einen Punkt aus Graz zu entführen mit dem 3:1. Das 4:1, wieder durch Herbert Rauter kann als unnötige Draufgabe gesehen werden, der Meister hat den jungen Donawitzern schonungslos seine Grenzen aufgezeigt!

Eigentlich begannen die ersatzgeschwächten Donawitzer gar nicht so schlecht. Was Heinemann, Grasser und der mit der Kapitänschleife spielende Hackinger nach vorne produzierten wirkte ansprechend, über mehrere Stationen konnte der Ball in den eigenen Reihen gehalten werden, zu Torszenen gelangten die Leobener aber dadurch in der Anfangsphase dennoch nicht. Der GAK war da viel effizienter. Mit der ersten Chance ging der Meister in Führung. Nach Foul von Derndorfer zirkelt Schilling den Ball zur zweiten Stange, dort steigen Brauneis und Leitgeb (Schranz und Wurzinger konnten das nicht verhindern) in die Höhe, von Leitgebs Kopf passt der Ball genau ins Kreuzeck, Petrovcic war nach 14 Minuten erstmals geschlagen.

Der GAK, angetrieben von 3.100 Fans, setzte nach. Vor allem Oved konnte auf der rechten Seite nach Belieben schalten und walten, ein geeignetes Mittel ihn zu bremsen, konnte eigentlich das ganze Spiel nicht gefunden werden. In der 19. Minute kommt Durlacher nach einer gelungenen Aktion zum Schuss, er kann aber im letzten Moment geblockt werden. Zwei Minuten später hätte es 2:0 stehen können, Brauneis wird im Strafraum frei gespielt, er bringt den Ball aber im Tor nicht unter. Petrovcic kann sich danach gegen Fuchshofer auszeichnen, ehe sich unsere Mannschaft von der Umklammerung wieder etwas befreien kann. Mitte erster Hälfte schalten die Grazer einen Gang zurück, die Donawitzer, die sich keineswegs verstecken, können den Ball immer wieder geschickt in den eigenen Reihen halten. Was fehlt, sind die Torchancen. Es sieht zwar optisch nicht schlecht aus, was Hackinger & Co am Platz in dieser Phase zeigen, aber der letzte Pass oder einfach einmal den Abschluss zu suchen, das vermisst man. So bleiben ein Wurzinger- Freistoß und ein Micelli- Kopfball die einzigen Halbchancen. Zwei richtige Chancen haben die Hausherren noch vor der Pause, doch sowohl Rauter als auch Brauneis können den Ball kein weiteres Mal im Tor unterbringen.

Nach dem Seitenwechsel, Trainer Unger bringt Petkov an Stelle von Grasser, macht der GAK wieder mit der ersten Aktion das frühe Tor. Der GAK spielt über Oved und Fink schnell und genau, die Donawitzer stehen zu weit weg vom Mann und können den entscheidenden Stanglpass von Brauneis auf Rauter auch nicht verhindern. Der Ex- DSVler stellt aus kurzer Distanz, völlig freistehend mit seinem 21. Saisontreffer auf 2:0 (47.). Das ging doch sehr einfach, in dieser Situation haben die beteiligten Donawitzer kollektiv zu halbherzig agiert, so leicht darf man es dem Meister nicht Machen! Das Spiel schien entschieden, die Grazer Fans stimmten sich so richtig ein und wollten die Mannschaft zu weiteren Treffern pushen. Doch Schilling per Kopf und danach zweimal Fuchshofer können gute Möglichkeiten nicht nützen. Auf der anderen Seite treibt Füzfa für den DSV das Spiel an. Der Ungar passt auf Kreimer, der wiederum mit Fekete einen schönen Doppelpass spielt – der Ball gelangt im Strafraum direkt in den Lauf von Kreimer, dieser kann am Torschuss nicht mehr gehindert werden – an Pösendorfer vorbei streicht der Ball ins lange Eck zum 1:2! Hoffnung keimt auf im Donawitzer Lager, allerdings nicht für lange.

Nach einem Derndorfer- Distanzschuss wechselt GAK- Trainer AlesCeh Michael Berger ein und genau dieser Spieler sorgt nur eine Minute nach seiner Einwechslung für die endgültige Entscheidung. Tschermanek kann auf der rechten Seite den Stanglpass zur Mitte bringen, Berger steht goldrichtig und hat keine Mühe auf 3:1 zu stellen (71.). Unmittelbar nach dem Treffer bleibt der GAK im Vorwärtsgang, Petkov kann Fuchshofer mit einem Foul (er sieht dafür seine Fünfte Gelbe Karte und ist damit gegen Klagenfurt gesperrt) an der Strafraumgrenze gerade noch am Torschuss hindern, den dafür fälligen Freistoß setzt Oved knapp über die Latte. Den nächsten Grazer Sitzer kann Petrovcic parieren, er wirft sich dem heraneilenden Tschermanek erfolgreich entgegen (80.). Drei Minuten später schlägt es wieder ein im Donawitzer Kasten. Von der eigenen Hälfte kommend wird der Ball über sieben Stationen gespielt ehe letztendlich Rauter zum 4:1 in die rechte Ecke abschließen kann. Zugegeben, die Aktion war schön und sehr präzise, aber auch diesmal gilt – die Gegenwehr war nicht vorhanden, wieder waren die Donawitzer viel zu weit weg vom Mann.

Bis zum Schlusspfiff (Bernhard Rinner kam noch zu seinem Regionalliga-Debüt) konnte der DSV Leoben zumindest das Debakel verhindern, die deutliche 1:4- Niederlage war aber keineswegs unverdient. Der GAK präsentierte sich in meisterlicher Form und scheint für die Relegation bestens gerüstet. Der DSV Leoben verliert nach dieser Niederlage seinen Stockerlplatz und ist nun Tabellensechster, könnte aber mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Austria Klagenfurt wieder Boden gut machen. Ein Ziel in dieser Saison kann aber noch erreicht werden – wenn in der letzten Runde zumindest ein Punkt gelingt, ist der DSV Leoben zu Hause das stärkste aller sechzehn Regionalliga Teams! FR 2.6.12, 18:30 Stadion Donawitz, 30. Runde DSV Leoben – Austria Klagenfurt.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Derndorfer, Wurzinger, Füzfa, Schranz (57. Kerek), Kreimer (T), Heinemann (G, 86. Rinner), Grasser (46. Petkov), Fekete, Micelli, Hackinger (G). Ersatz: Kropfhofer, Steiner.

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