28 11/12 Brizas Tor spielentscheidend: Der DSV Leoben besiegt Vorwärts Steyr mit 1:0 (0:0)!

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Regionalliga Mitte, 28. Runde, FR 18.05.12, 19:00 Stadion Donawitz 425, DSV Leoben – Vorwärts Steyr 1:0 (0:0). Tor: Markus Briza (84.), Schiedsrichter: Maier, Dietz, Berger.

Ein kampfbetontes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften mit dem glücklicheren Ende für den DSV Leoben! Nachdem beide Teams mehrere Chancen in Führung zu gehen ausließen, erlöste Markus Briza in der Schlussphase das Leobener Publikum mit dem einzigen Treffer. Nach dem ersten vollen Erfolg nach vier sieglosen Runden, der für Vorwärts Steyr wohl den Abstieg bedeutet, übernimmt der DSV Leoben wieder die Wertung „beste Heimmannschaft“ und kann als Tabellendritter positiv in die letzten Meisterschaftsrunden blicken. Für Trainer Manfred Unger war es im dritten Spiel der erste Sieg, ein Arbeitssieg, bei dem sich seine Mannschaft gegenüber den letzten Spielen deutlich steigern konnte – ein Wermutstropfen bleibt: Sowohl Pigneter als auch Briza sind im nächsten Spiel gegen den GAK wegen der fünften Gelben Karte gesperrt!

Vorwärts Steyr, unterstützt von etwa 120 mitgereisten Fans, hatte den besseren Start in diesem vorletzten Leobener Heimspiel. Ein geblockter Schuss von Schönberger, ein Distanzschuss von Falkner sowie ein Versuch von Rosca, der den Ball aber klar am Tor vorbeisemmelte, unterstrichen die Bemühung der Oberösterreicher, die – gegen den Abstieg so wichtigen – Punkte zu Holen. Die druckvolle Anfangsphase der Gäste konnte aber unbeschadet überstanden werden, die Donawitzer Abwehr rund um Wurzinger und Micelli stand sicher und bewahrte stets die Übersicht. Die ersten zaghaften Angriffsversuche der Donawitzer – ein Füzfa- Schuss (6.) sowie mehrere Flanken auf den etwas isolierten Fekete und ein Pigneter- Schuss (13.) – sorgten für wenig Gefahr.

Glück hat Wurzinger, dem der Ball im Strafraum an die Hand springt, dass der Schiedsrichter dieses Vergehen nicht elfmeterwürdig einstuft (16.). Mit Fortdauer des Spieles übernimmt der DSV das Kommando, die Angriffe nehmen zu, zumeist ist aber nach gefälligem Kombinationsspiel an der Strafraumgrenze Endstation (Pigneter, Füzfa bleiben hängen). Eine nicht gelungene Abseitsfalle ermöglicht Adam Fekete den Sprint auf das Steyrer Tor, doch der aufmerksame Tormann Haas kann den Ball vor dem heranlaufenden Stürmer wegschlagen (24.). Fekete steht bei drei Kopfbällen, die aber allesamt nichts einbringen, im Mittelpunkt des Geschehens – der Ungar löst sich jedes Mal sehr gut, er bringt aber zu wenig Druck auf den Ball, um den Tormann nachhaltig zu beunruhigen. Bis zum Pausenpfiff versuchen Füzfa (geblockter Schuss, 36.), Pigneter (am linken Kreuzeck vorbei, 28.), Grasser (43.) und Kreimer (44.) den DSV in Führung zu bringen, Vorwärts kann das 0:0 aber halten.

Steyrtrainer Adam Kensy stellt sein System um, bringt mit Rabenhaupt einen neuen Mann, das Spiel bestimmt aber weiterhin der DSV Leoben. Ein erster schöner Schuss von Briza (Freistoß, 46.) streift knapp am langen Kreuzeck vorbei, auf der anderen Seite lässt sich Orosz zu lange Zeit, den Schuss kann Wurzinger erfolgreich blocken (48.). In der 51. Minute brandet Jubel auf im Donawitzer Stadion: Nach einem Pigneter- Freistoß, den Wurzinger knapp nicht erreicht, kommt Füzfa frei zum Kopfball und verwandelt zum vermeintlichen 1:0 für den DSV. Doch der Schiedsrichterassistent hatte die Fahne oben und obwohl die Abseitsentscheidung von Füzfa ignoriert wurde (er drehte eine sehenswerte Jubelrunde), zählte der Treffer nicht. Kurz darauf zirkelt erneut Pigneter einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, diesmal steht keiner der DSV- Spieler im Abseits, doch Micelli, Wurzinger und Füzfa, die allesamt vor Lageder standen, konnten den Zuordnungsfehler der Oberösterreicher nicht nützen, der Kopfball von Micelli geht knapp am Tor vorbei. Zwei schnelle Antritte von Fekete, die letztlich mit vereinten Steyrer Kräften gestoppt werden konnten, sehen zwar im Ansatz gefährlich aus, versanden aber.

Vorwärts Steyr kommt nach der Donawitzer Drangperiode zu drei guten Möglichkeiten. Einen Distanzschuss von Rosca (68.) ins kurze Eck kann Kropfhofer parieren, ein Kopfballversuch von Danninger nach einem Eckball (72.) streift knapp am Tor vorbei und ein ungewohnter Freistoßtrick, den man nicht alle Tage sieht, hätte beinahe das 0:1 bedeutet. Vor der Leobener Mauer positionieren sich noch zwei (!) Steyrer Mauern, wobei die erste aus zwei „Knieern“ besteht. Orosz tritt an und zirkelt den Ball um Zentimeter an der linken Stange vorbei, Kropfhofer hätte bei diesem Schuss keine Chance gehabt (74.). Das Spiel steht nun auf des Messers Schneide, beide Teams versuchen die Entscheidung zu Erzwingen, einem Angriff auf der einen Seite folgt ein Konter auf der Anderen.

Die eingewechselten Heinemann (Schussversuch zu hoch angetragen, 78.) und Steiner (er erläuft den Stanglpass von Fekete nur knapp nicht, 80.) verstärken das Leobener Angriffsspiel, Manfred Unger möchte das Spiel unbedingt gewinnen! 84. Minute: Der Ball ist wieder im Tor, diesmal zählt der Treffer! Fekete setzt sich auf der linken Seite durch, schiebt den Ball ideal in den Lauf von Briza, der schüttelt seine Gegner ab und setzt den Ball über die Innenstange zum vielumjubelten 1:0 in den Kasten. Ein schön heraus gespieltes, ganz wichtiges Tor, das Steyr knickt.

Der DSV setzt nach, Petkov kommt nach Steiner Vorlage zum Schuss, doch Goalie Haas kann diesen Ball ebenso entschärfen (85.), wie den guten Kopfball von Micelli aus dem anschließenden Eckball. Steyr versucht mit Verzweiflungsangriffen noch zum Ausgleich zu Gelangen, die Donawitzer Vorstöße bleiben aber wesentlich gefährlicher. Micelli setzt einen Kopfball knapp rechts am Tor vorbei und Füzfa vergibt die endgültige Entscheidung: Er kann den Ball in einer 1:1 – Situation nicht am Tormann vorbeischieben (90.). Nach endlos erscheinender Nachspielzeit ist Schluss, der DSV besiegt in einem kampfbetonten Spiel Vorwärts Steyr zum zweiten Mal in dieser Saison und sichert damit den dritten Tabellenplatz vorläufig ab. Das Spiel war sicherlich ein weiterer Schritt nach vorne, wenn auch noch nicht Alles funktioniert. Mandi Unger kann mit der Leistung und dem Resultat zufrieden sein, für Vorwärts scheint der Weg in die Landesliga unaufhaltsam zu sein.

Nächste Woche darf der DSV Leoben in der UPC- Arena dem GAK zum Meistertitel gratulieren. Schön wäre es natürlich, könnte der DSV – auch ohne die gesperrten Pigneter und Briza – punkten, dann wäre ein großer Schritt getan um als beste Heimmannschaft diese Saison zu beenden! FR 25.05.12, 18:30 UPC- Arena, GAK – DSV Leoben.

Der DSV Leoben spielte mit: Kropfhofer, Wurzinger, Füzfa, Kreimer (80. Steiner), Grasser (58. Heinemann), Fekete, Pigneter (G, 65.Schranz), Micelli, Derndorfer (G), Petkov, Briza. Ersatz: Petrovcic, Rinner.

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