25 11/12 Tor in letzter Sekunde: Marcel Steiner sichert einen Punkt beim 1:1 (0:0) gegen Allerheiligen!

120504all14

25. Runde, Regionalliga Mitte, FR 04.05.12, 19:00 Stadion Donawitz 311. DSV Leoben – SV Allerheiligen 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Kulnik (86.), 1:1 Steiner (90.). Schiedsrichterteam: Schieder Erwin, Altun Serdar, Schweighofer Matthias.

Es ist viel vorgefallen in den letzten Tagen beim DSV Leoben. Die ganze Unruhe in Donawitz spiegelt die Mannschaftsaufstellung wider, nicht weniger als sieben Stammspieler fehlten: Neben dem gesperrten Hackinger waren Rottensteiner, Rinnhofer, Derndorfer, Grasser, Lechner und Kreimer nicht dabei. Natürlich war die Mannschaft in dieser Aufstellung nicht eingespielt, war in manchen Situationen das fehlende Selbstverständnis zu bemerken – aber was an Routine fehlte wurde durch Einsatz und Leidenschaft wett gemacht. Die besseren Chancen hatte vorerst Allerheiligen (Kulnik und Vasic), aber auch die Donawitzer suchten den Abschluss (Fekete, Kerek, Briza). Petrovcic konnte sich in der gefährlichsten Szene gegen Kulnik auszeichnen, mit 0:0 ging es in die Pause. In der zweiten Spielhälfte konnten die Leobener mehrheitlich das Spiel gestalten, einige schöne Einzelleistungen und Vorstösse sahen vielversprechend aus, doch das Tor schien wie vernagelt. In den letzten vier Minuten sahen die knapp 350 Zuseher doch noch zwei Tore: Zuerst nützt Kulnik eine Unachtsamkeit in der Abwehr zum 0:1 (86.), ehe Marcel Steiner per Kopf den umjubelten und verdienten Ausgleich, praktisch mit dem Schlusspfiff erzielte!

Allerheiligen startet besser in diese Spiel, kann durch Nöst (2.) und Kulnik (4.) die ersten Warnschüsse auf das von Petrovcic gehütete Tor abgeben. Doch die neuformierte Abwehr (Schranz rechts, Micelli und Wurzinger Mitte, Briza links) hat zwar manchmal Probleme, kann den Angriffen der Südsteirer aber widerstehen. Das erste Mal in die andere Richtung geht es, nachdem Briza mit einem weiten Pass Heinemann einsetzt. Irgendwie bringt er die Flanke zur Mitte auf Fekete, doch der wird genau gedeckt und kann an einem Schuss aus aussichtsreicher Position gehindert werden (10.). Der DSV legt nach – Pigneter bringt einen Freistoß auf Raten zur Mitte, Füzfa prüft Tormann Rinnhofner, der den Ball nur kurz zur Seite schlagen kann. Dort lauern Kerek, Fekete und Hozanovic – der Allerheiligen-Verteidiger kann Kerek etwas behindern, der Schuss geht aus kurzer Distanz nur ins Außennetz. Schlimmer für Kerek, er muss bereits nach 20 Minuten wegen einer Rippenverletzung ausgetauscht werden.

Und somit kommt der erste DSV Junior zu seinem Debüt: Julian Ertl, der nach (verständlicherweise) etwas nervösem Beginn, eine ansprechende Leistung abliefert, löst Briza vorerst als linker Verteidiger ab. Nach einem Fekete- Schuss (Füzfa- Vorlage, 23.), der bedrängt knapp vorbeigeht, kommen die Gäste zu ihren besten Chancen. Vasic mit einem Weitschuss (knapp rechts vorbei) und Nöst, der nach einem Freistoß aus kurzer Distanz den Ball nicht an Petrovcic vorbeibringt (25.), vergeben. Diesen Ball haben wohl die meisten schon im Tor gesehen, doch Petro konnte mit einem unglaublichen Reflex (Fußabwehr) die Situation klären! Eine Reihe von Eckbällen kann die Donawitzer Abwehr ebenso gut überstehen wie Vorstöße, die am Sechzehner gestoppt werden können. Bis auf einmal: Da läuft Kulnik alleine auf Petrovcic zu, wieder kann unser Goalie den Ball – diesmal mit der Hand – abwehren (38.). Vor der Pause versuchen noch Briza und Wurzinger (Freistoß) mit Weitschüssen den gegnerischen Tormann zu bezwingen, was aber nicht gelingt. Mit einem 0:0, mit klaren Vorteilen für Allerheiligen, geht es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verhilft Adi Pinter einem weiteren DSV Junior zum ersten Regionalligaeinsatz: Luca Maili, 19-jähriger zentraler, technisch versierter Spieler, ersetzt Mark Schranz, wieder wird die Abwehr umgebaut. Ertl wechselt von links auf rechts, Briza kehrt wieder als Verteildiger zurück. Leoben wird nun stärker – die Mannschaft spielt besser zusammen, gewohnt sich mehr und mehr an Laufwege und kann weitgehend Vorstösse der Gäste unterbinden. Den ersten sehenswerten Schuss in der zweiten Hälfte gibt Fekete nach schöner Vorarbeit von Petkov und Heinemann ab, der Ball wird abgefälscht und landet im Corner (51.). Zwei Eckbälle und ein anschließender Schuss von Heinemann, der sich selbst immer wieder in Schussposition bringen kann, sorgen nicht für das ersehnte Tor.

Beim dritten Wechsel (Pigneter kommt raus) nach knapp einer Stunde bringt Adi Pinter mit Marcel Steiner einen richtigen „Routinier“. Der Oberligabomber (zehn Tore) durfte immerhin gegen Gratkorn und Wels insgesamt schon 23 Minuten Erfahrung sammeln… Allerheiligen gelingt es zweimal durch gute Konter für Gefahr zu sorgen, einmal scheitert Kulnik an Petrovcic, beim anderen Mal landet ein Nöst- Kopfball knapp neben dem Tor. Trotzdem, Leoben bleibt gefährlicher: Steiner scheitert mit einer schönen Direktabnahme (Petkov selbst hat schon eine Briza-Vorlage direkt übernommen) am vor ihm stehenden Verteidiger – der Flugbahn nach wäre der Ball aber „Marke Tor des Monats“ gesessen (61)! Fekete per Kopf und noch einmal Steiner (nach schöner Vorarbeit durch Heinemann) scheitern zwar – später auch Füzfa per Kopf, ein Donawitzer Treffer schien zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlicher, als einer der Gäste.

Die Chancen erhöhten sich noch einmal, als Patrick Stornig nach Foul an steiner (75.) vorzeitig vom Platz musste, es sollte jedoch anders kommen. Doch in der 85. Minute wurde es plötzlich still im Stadion: In der Hintermannschaft wurde der Ball nicht entschlossen genug aus dem Gefahrenbereich befördert, für einen Augenblick standen sich Wurzinger und Micelli im Weg. Kulnik – sicherlich der auffälligste Spieler am Platz – nütze diese Situation eiskalt aus, trocken bezwingt er Petrovcic aus kurzer Distanz, sicherlich kein unvermeidbarer Treffer! Wer nun an die erste Heimniederlage seit September 2011 dachte (und das werden nicht wenige gewesen sein), der machte die Rechnung ohne diese Mannschaft. In der letzten Aktion des Spieles wird eine hohe Flanke in den Strafraum geschlagen, der eingewechselte Steiner macht alles richtig, springt höher als Six und trifft per Kopf zum vielumjubelten 1:1!

Das Unentschieden war leistungsgerecht, eine Niederlage hätte unsere tapfer kämpfende Mannschaft einfach nicht verdient. Nächste Woche ist der DSV Leoben zu Gast in Graz, am FR 11.05, ab 19:00 Uhr heißt der Gegner Sturm Graz Amateure. Mit welcher Aufstellung der DSV dort antritt, ist ebenso gewiss wie die Lottozahlen der nächsten Ziehung. Ab Montag wird es wieder Gespräche zwischen Präsidenten und den beurlaubten Spielern geben, mal sehen, ob der verfahrene Karren danach wieder flott bekommen wird …

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger, Füzfa, Heinemann, Fekete, Schranz (46. Maili), Kerek (20. Ertl), Pigneter (57. Steiner, T), Micelli (G), Petkov, Briza. Ersatz: Kropfhofer, Lerchbacher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook