23 11/12 Norbert Kerek verhilft dem DSV mit drei Toren zum Arbeitssieg: DSV Leoben – Gleinstätten 3:1 (2:1)!

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23. Runde, Regionalliga Mitte, DI 24.04.12, 18:00 Uhr, Stadion Donawitz 350. DSV Leoben – SV Gleinstätten 3:1 (2:1). Torfolge: 0:1 Rabko (22.), 1:1 Kerek (33.), 2:1 Kerek (45.), 3:1 Kerek (52.). Schiedsrichterteam: Weinberger, Meixner, Gruber.

Norbert Kerek war an diesem Abend zweifellos der Vater des Erfolges. Während Gleinstätten unbekümmert nach vorne spielte und auch die Zweikämpfe für sich entschied, tat sich der DSV Leoben vor allem in der Anfangsphase sehr schwer mit dem geordneten Spielaufbau. Das 0:1 durch eine schöne Einzelaktion von Michael Rabko war nach 22 Minuten daher auch durchaus verdient. Den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machte danach unser Langer mit der Nummer 16 aus. In Abwesenheit Diego Rottensteiners sprang, wie schon zuletzt in Villach, der Ungar Norbert Kerek in die Rolle des Vollstreckers. Zwei Tore vor der Pause (33., 45.) und dann noch eines in der 52. Minute drehten die Partie und besiegelten die Niederlage von Gleinstätten. Es war sicherlich nicht unser bestes Heimspiel, aber letztlich zählt nur das Ergebnis, und das kann sich mit 3:1 doch sehen lassen. Alles in allem war es ein hartumkämpfter Arbeitssieg, der dem DSV Leoben (zumindest bis Morgen) den zweiten Tabellenplatz einbringt!

Ungewohnt hektisch wirkten die Angriffsversuche des DSV Leoben zu Beginn des Spieles. Die konsequente Deckungsarbeit und die Zweikampfstärke Gleinstättens beeindruckten offensichtlich unsere Jungs. Es gelang kaum einmal den Ball über mehrere Stationen zu halten, den ersten Schuss Richtung Gleinstättener Tor erfolgte erst in der achten Minute, Petkov verzog dabei deutlich. Ganz anders die Gäste aus der Südsteiermark: Nach Ballgewinn geht es schnell, vor allem der Ex- Donawitzer Rabko erweist sich als stets anspielbar mit Zug zum Tor. Dennoch gelingt auch Gleinstätten erst in der 14 Minute der erste Schuss aufs Tor, Strablegg verzieht aber.

Gefährlicher die Situation drei Minuten später: Hajduk kommt im Strafraum zum Schuss, er trifft Wurzinger am Arm (sicherlich keine Bewegung zum Ball), der Schiedsrichter setzt mit einem Eckball das Spiel fort. Während der DSV durch Hackinger und Kerek versucht in Tornähe zu gelangen (der letzte Pass scheitert aber), gelingt dies Gleinstätten in Person von Michael Rabko. Er bekommt auf der linken Seite den Ball, setzt sich mit einem Pressball durch zieht zur Mitte, schießt einmal (Petrovcic kann abwehren, schießt ein zweites Mal – und diesmal ist der Ball im Tor (22.). Zu diesem Zeitpunkt war der Treffer ehrlicherweise verdient, Gleinstätten hatte eindeutig mehr vom Spiel.

Nach dem Verlusttreffer wurde die Leobener Vorstellung vorerst nicht besser (Trainer Muhr ließ bereits seine Wechselspieler aufwärmen) – schlechte Raumaufteilung, die Spitzen zugedeckt – es fehlte die zündende Idee. In der 33. Minute war diese dann (plötzlich) da: Petkov flankt auf die andere Seite, Kreimer nimmt sich den Ball herunter, umspielt einen Gegner und bedient Kerek. Der Ungar zieht ab, der Ball landet im langen Eck zum 1:1- Ausgleichtreffer, der erste schöne Angriff wurde mit dem ersten Streich des Ungarn belohnt!

In dem an klaren Chancen sehr armen Spiel haben beide Mannschaften je einmal die Möglichkeit in Führung zu gehen, nur eine nutzt sie. Während sich Färber bei einem Vorstoß den Ball zu weit vorlegt, trifft auf der anderen Seite Kerek (mit dem Pausenpfiff): Wieder flankt Petkov auf den Stürmer, der setzt seine Größe perfekt ein, steigt am Höchsten und versenkt den Ball über die Stange zum wunderschönen 2:1 für den DSV!

In der Pause muss der Trainer die richtigen Worte gefunden haben, der DSV kann nun aktiver in das Geschehen eingreifen: Nach schöner Vorarbeite von Kerek und Hackinger zieht Petkov erstmals ab, der Schuss wird aber geblockt (48.). Der nächste Angriff bringt die Vorentscheidung: Rinnhofer setzt sich auf der rechten Seite durch, die gefühlvolle Flanke findet wie ein Magnet den Kopf von Kerek, wieder passt sein Kopfball perfekt neben den Tormann ins Gehäuse (52.). Das Spiel wurde von Norbert Kerek (pausenübergreifend) innerhalb von 19 Minuten komplett gedreht, ein Spiel, das so gar nicht gut begann, wurde zu seinem persönlichen Triumph (der Stürmer hält nun auch schon bei acht Treffern).

Obwohl Gleinstätten weiterhin alles versuchte, um irgendwie einen Punkt noch zu retten, wurden diese Bemühungen nicht belohnt. Weder ein guter Kopfball von Hajduk, noch eine abgerissene Flanke vom eingewechselten Götz, die auf der Oberkante der Querlatte landet, bringen den gewünschten Erfolg. Auch der DSV Leoben, der nun zu mehreren Möglichkeiten gelangt, vergibt diese – die besten finden Petkov (Tormann wehrt seinen Schuss ab) und Hackinger (knapp an der linken Stange vorbei) vor, es bleibt aber beim 3:1 für den DSV. Es war zweifellos kein Spaziergang gegen Gleinstätten, an diesem Abend war Kerek der spielentscheidende Faktor, seine Torgefährlichkeit sicherten den Donawitzern Freude in mehrerer Hinsicht: Zum Einen bleibt der DSV weiterhin die Nummer 1 im Frühjahr, überdies ist man in der Wertung heimstärkstes Team ebenfalls am GAK vorbeigezogen und zu dem allen lacht der DSV Leoben (zumindest bis der VSV sein Spiel absolviert) vom zweiten Tabellenplatz herunter.

Am kommenden Freitag, 27.04.12 (19:00), spielt der DSV Leoben auswärts gegen St. Florian – übrigens die einzige Mannschaft, die es schaffte in Donawitz drei Punkte zu entführen – da wäre doch Revanche angesagt?

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Füzfa, Rinnhofer, Kreimer (61. Pigneter), Fekete, Kerek (T,T,T 90. Grasser), Hackinger (G, 89. Heinemann), Petkov (G), Briza: Ersatz: Kropfhofer, Micelli.

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