22 11/12 Im Spitzenspiel schießen Wurzinger und Kerek den DSV Leoben in Villach zu einem verdientem 2:0 (1:0)- Auswärtssieg!

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22. Runde Regionalliga Mitte, FR 20.04.12, 19:00 Villach Lind 300. Villacher SV – DSV Leoben 0:2 (0:1). Torfolge: 0:1 Wurzinger (45.), 0:2 Kerek (57.). Schiedsrichter: Erlinger, Greinecker, Imsirovic.

Ein ganz starker Auftritt unserer Mannschaft in Villach: Der DSV Leoben fügte dem VSV die erste (verdiente!)Frühjahrsniederlage zu und orientiert sich weiter nach oben! Im Spitzenspiel der 22. Runde sahen die wenigen Zuseher viele Torszenen auf beiden Seiten. Während die Abwehr rund um den starken Tormann Petrovcic alle Kärntner Chancen abwehren konnte, netzte Wurzinger einen Freistoß unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff unhaltbar zum 0:1 in die Maschen. In der zweiten Hälfte erhöhte der für Rottensteiner (Muskelverletzung) eingewechselte Kerek mit einem satten Schuss auf 0:2, alle Versuche der Villacher heranzukommen, scheiterten. Der DSV Leoben gewinnt im siebten Spiel im Frühjahr bereits zum fünften Mal und liegt damit sogar in der Frühjahrswertung auf dem ersten Platz!

Sorgenfalten bei Trainer Bernhard Muhr während der Anreise nach Villach: Sowohl Marcel Derndorfer als auch Roland Rinnhofer waren gesundheitlich sichtlich angeschlagen, beide mehr als fraglich. Während der Kapitän aber bis zur 83. Minute spielen konnte, musste Derndorfer w.o. geben und zog sich erst gar nicht um. Die erste Chance im Spitzenspiel, das auch durchaus den Erwartungen gerecht wurde, hatten die Gastgeber – Mario Ramusch konnte im Strafraum einen Schuss auf das kurze Eck anbringen, Tormann Petrovcic war aber zur Stelle (3.) und konnte parieren.

Auf der anderen Seite setzt sich Rottensteiner (nach einem Kreimer- Eckball) im Strafraum durch, den Kopfball kann er aber nicht platziert genug auf das Tor lenken (5.). Kreimer versucht es mit einem Schuss von halblinks, dieser fällt aber nicht scharf genug aus, keine Probleme für den Villacher Tormann Böck (14.). Das Spiel wogt hin und her, die wenigen Zuseher sehen gute Angriffe auf beiden Seiten, die nächste Möglichkeit durch den Villacher Striednig, dessen Distanzschuss Petrovcic über die Querlatte wehrt (20.). Die von Trainer Muhr hervorragend eingestellte Mannschaft konnte über weite Strecken das Spiel gestalten, teilweise hatte man den Eindruck, als ob der VSV in ihrem Heimspiel unser Team einfach gewähren lässt und aufFehler (und Konter) wartet: Diese Fehler passierten aber nicht wirklich! Nach zwei Halbchancen durch Fekete (einmall segelt er an einer Flanke von Kreimer vorbei, einmal ist der Tormann bei einer Hackinger- Vorlage schneller) ist für Diego Rottensteiner Schluss. Bei einem Schuss, nach einem schönen Wechselpass von Fekete, den ein Villacher Verteidiger blocken kann (34.) macht der Muskel im Oberschenkel zu, an ein Weiterspielen ist nicht zu denken, hoffentlich ist nichts Schlimmeres passiert! An seiner Stelle kommt der 193 Zentimeter große, zweitbeste DSV Goalgetter, der Ungar Norbert Kerek, der bis zu diesem Spiel bei vier Saisontreffern hält.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit kommen die Villacher durch Pirker (Distanzschuss von halblinks, 37.) und Curic (misslungener Schussversuch nach einem Eckball, 44.) zu zwei weiteren Führungschancen – auch ein (beinahe) misslungener Rückpass auf Petrovcic sorgt für Aufregung, da sie diese Möglichkeiten aber vergeben, rechnen die Meisten mit einem torlosen Remis zur Halbzeit. Letzte Aktion, Striednig foult Hackinger fünf Meter außerhalb des Strafraumes, Schiedsrichter Erlinger gibt diesen letzten Freistoß vor der Halbzeit noch. „Wurzi!“ hört man es mehrstimmig von der Betreuerbank, und Florian Wurzinger weiß, was zu tun ist: Über die Mauer, unhaltbar für den Tormann zirkelt er den Ball in die Ecke – der DSV Leoben geht mit dem Pausenpfiff in Villach mit 1:0 in Führung! Einen besseren Zeitpunkt für einen Führungstreffer gibt es nicht.

Der VSV geht nach dem Rückstand extra-motiviert und aggressiv in die zweite Spielhälfte (einige derbe Fouls und insgesamt acht Gelbe Karten für die Kärntner belegen das!) und hat auch die ersten Torchance: Curic kann sich bei einem Schnittball durchsetzen und zieht auf der rechten Seite Richtung Strafraum. Petrovcic kommt ihm aber entgegen, verkürzt den Winkel – der Schuss auf die lange Ecke kommt dort nicht an, der Ball geht doch einige Meter am Tor vorbei (51.).

Diesen Weckruf verstehen die Donawitzer und werden selbst wieder aktiver: Hackinger, der sehr viel Laufarbeit verrichtet, bringt sich in Schussposition und zieht ab – Böck kann den gut angetragenen Schuss (Heber?) in den Corner abwehren (55.). Nächste Aktion, Kreimer setzt sich auf seiner Seite durch, passt zur Mitte auf Kerek. Der Ungar setzt seinen Körper bei der Ballannahme perfekt ein, dreht sich und zieht ab – der Schuss passt und der Ball landet dort, wo er auch hingehört – im Netz zum 0:2 (57.).

Obwohl noch mehr als eine halbe Stunde zu spielen ist, kommt nach dem 0:2 nicht mehr das Gefühl auf, als könnte Villach an diesem (viel schönerem, als wettermäßig prophezeiten) Abend, noch entscheidend zulegen. Kirisits hat zwar zwei Mal die Möglichkeit auf einen Torschuss, generell spielt sich das Geschehen auch mehr in der Leobener Hälfte ab, aber das Entscheidende: Jeder einzelne Donawitzer rackert und kämpft. Es werden weite Wege gegangen, Zweikämpfe mit voller Intensität angenommen, den Villacher Angreifern keine Möglichkeit zur Ballannahme geboten. Mit vereinten Kräften werden die im Frühjahr noch ungeschlagenen Kärntner erfolgreich vom eigenen Tor ferngehalten. Der DSV, der sich natürlich nach hinten verstärkt absichert, lauert nun auf die Konterchance, die auch mehrmals daher kommt. Fekete und Kerek vergeben je zwei Torchancen, vor allem Hackinger und Rinnhofer (bis zum Austausch), aber auch Füzfa, der nach dem Seitenwechsel sehr stark spielt, versorgen die Angreifer mit brauchbaren Bällen.

Die letzte Chance des Spieles vereitelt Petrovcic. Nach einem Eckball in der Nachspielzeit fängt er einen Kopfball von Gasser sicher und erntet für sein siebentes „Shutout“ dieser Saison, viel Lob für seine Leistung. Der DSV Leoben siegt nun bereits zum dritten Mal in der Fremde, noch dazu gegen eine starke Villacher Mannschaft – und das auch zu Recht! Der DSV war einfach cleverer und hatte mit dem Zeitpunkt des Führungstreffers auch etwas Glück. Entscheidend war aber, dass unsere Mannschaft der manchmal doch sehr ungestümen Art der Zweikämpfe (Hackinger und Füzfa werden sicher einige Villacher Souvenirs in Form von blauen Flecken mit bekommen haben) stand hielt, konzentriert blieb und bis zum Schluss kämpfte.

Gratulation an die Mannschaft, das war das beste Auswärtsspiel seit langer Zeit, eine Werbung für das nächste Heimspiel, das bereits am Dienstag statt findet. ACHTUNG: Der Spielbeginn am DI, 24.04.12 gegen SV Gleinstätten ist bereits um 18:00 Uhr – der Grund dafür ist das nachfolgende U 16- Länderspiel zwischen Österreich und Irland, das um 20:15 beginnt.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger (T), Füzfa, Rinnhofer (83. Grasser), Rottensteiner (36. Kerek (T)), Kreimer (76. Heinemann), Fekete, Hackinger, Petkov, Briza (G). Ersatz: Kropfhofer, Derndorfer.

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