21 11/12 Sensationelle Derbyleistung: Diego Rottensteiner schickt die KSV Amateure mit fünf Toren beim 6:1 (4:0)- Sieg nach Hause !

120413ksv04621. Runde, Regionalliga Mitte, FR 13.04.12, 19:00 Stadion Donawitz, 411. DSV Leoben – KSV Amateure 6:1 (4:0). Torfolge: 1:0 Rottensteiner (12.), 2:0 Rottensteiner (22., Elfer), 3:0 Fekete (27.), 4:0 Rottensteiner (40., Elfer), 5:0 Rottensteiner (60.), 6:0 Rottensteiner (71.), 6:1 Wendler (78., Elfernachschuss). Schiedsrichter: Schuiki, Grain, Dr. Paier.

Was für ein Spiel! Von Anbeginn weg ließen die Donawitzer keinen Zweifel aufkommen, wer dieses Derby diktiert: Mit enormen Tempo wurde der KSV förmlich überrollt, nach einigen hochkarätigen Chancen setzte sich Diego Rottensteiner erstmals in Szene. Aus einem Gestocher heraus erzielt er seinen ersten Treffer (12.), nach 22 Minuten erhöht er mit einem verwandelten Elfer (nach einem Handspiel im Strafraum) auf 2:0. Der DSV Leoben setzt nach, nach einer Kreimer- Maßflanke stellt Adam Fekete auf das vorentscheidende 3:0 (27.). Noch vor der Pause wird Roland Rinnhofer im Strafraum zu ungestüm von den Beinen geholt – Schiedsrichter Schuiki zeigt zum zweiten Mal auf den Elferpunkt: Wieder übernimmt Rottensteiner die Verantwortung, wieder versenkt er den Ball im Kasten (40.). Nach dem Seitenwechsel wird Kapfenberg zwar aktiver, Petrovcic muss sich mehrere Male gehörig Strecken um seinen Kasten sauber zu halten, aus einem schnellen Konter erhöht Rottensteiner aber zum 5:0 (60.). Der an diesem Abend nicht zu haltende Stürmer hat aber nach vier Toren immer noch nicht genug und legt mit dem 6:0 nach 71 Minuten mit seinem fünften (!) Treffer noch einen drauf. Die KSV Amateure bekommen in der Schlussphase auch einen Elfmeter zugesprochen, Petrovcic hält zwar den Strafstoß, doch im Nachschuss ist Wendler schneller am Ball und erzielt das Kapfenberger Ehrentor. 6:1 gegen den KSV mit fünf Rottensteiner- Toren – ein unfassbares Ergebnis! Mit diesem Kantersieg klettert der DSV auf den dritten Tabellenrang, die Fans waren begeistert!

Ohne den gesperrten Lechner (Micelli ersetzte ihn ebenbürtig) und ohne Heinemann sowie Briza, aber dafür mit den zuletzt angeschlagenen Rinnhofer und Derndorfer startete am Freitag, dem 13. der DSV- Express ins Derby gegen die Kapfenberger Amateure. Und wie: Mit dem Anpfiff stürmten die Grünweißen Richtung Gästetor, der sehr aktive (und kaum zu stoppende) Kreimer setzt sich links durch, passt zur Mitte, der bedrängte Fekete kann den Ball aus kurzer Distanz mit der Fußspitze noch erreichen, der Ball landet knapp neben dem Tor (1.). Auf der rechten Seite sorgen Rinnhofer und Petkov für Tempo: Petkov flankt zur Mitte auf Rottensteiner, der auch gleich Volley abzieht – er trifft aber nicht perfekt, der Ball geht über das Tor (4.). In dieser Tonart geht es weiter: Kreimer schafft sich neuerlich Raum auf der linken Seite, legt zurück auf den mitgelaufenen Derndorfer, sein Schuss wird zum Corner abgelenkt (9.).

12. Minute, Rinnhofer wirft in den Strafraum ein, Micelli verlängert zu Hackinger, der Ball ist für kurze Zeit am Fünfmeterraum frei (der fehleranfällige Tormann Gacevski ist unentschlossen), Rottensteiner überzieht die Situation am Schnellsten und drückt den Ball in Bedrängnis zum frühen 1:0 über die Linie. Kapfenberg, bis zu diesem Zeitpunkt wie gelähmt, kommt erstmals mit einem Konter in den Donawitzer Strafraum, doch der sehr aufmerksame Petrovcic ist schneller am Ball als Gregoritsch, der ihm in dieser Aktion den gestreckten Fuß in den Bauch sticht und dafür völlig zu Recht Gelb sieht (18.). Donawitz weiter im Vorwärtsgang: Rinnhofer marschiert rechts auf und davon, macht den Querpass Richtung Rottensteiner, der Tormann kann den Ball kurz wegspitzeln – neuerlich kommt Rinnhofer an den Ball. Der hebt ihn Richtung Fekete, dort kommt er aber nicht an, weil Gollner den Ball sehr ungeschickt auf die Hand springen lässt. Schiedsrichter Schuiki deutet auf den Elferpunkt – ein Fall für Diego Rottensteiner. Der Stürmer tritt an und verlädt Gacevski zum zweiten Mal (2:0, 22.).

Dann zwei für das Spiel symptomatische Situationen: Der Kapfenberger Tieber setzt sich durch, zögert aber vor dem Tor viel zu lange, somit kann Rinnhofer mit einem beherzten Tackling den Torschuss verhindern (26.). Auf der anderen Seite der DSV geradlinig und schnörkellos: Rottensteiner spielt auf Kreimer, der flankt zur Mitte auf Fekete. Niemand fühlt sich wirklich für ihn zuständig, mit einer sehenswerten Körpertäuschung verlädt er den Tormann und schiebt den Ball aus kurzer Distanz zum 3:0 über die Linie (27.). In der an Höhepunkten reichen ersten Hälfte finden auch die Gäste zwei gute Möglichkeiten vor: Zuerst scheitert Masovic (29.) an Petrovcic (Superparade), danach (31.) gibt Stadler einen Schuss ab, der aber abgefälscht wird.

Gefährlicher sieht das Ganze aber eindeutig im Kapfenberger Strafraum aus: Micelli trägt einen Kopfball gut aufs lange Eck an, ein Verteidger kann knapp vor der Linie per Kopf in den Corner retten (34.). Die 411 Zuseher sehen gleich im Anschluss einen schön einstudierten Eckballtrick, bei dem nur der Abschluss (Rottensteiner trifft den Ball nicht optimal) nicht passt. Aber einer geht noch vor der Pause. Rinnhofer ist wieder einmal nicht zu halten, zumindest nicht regelkonform. Der entnervte Gollner attackiert unseren Kapitän zu ungestüm, zum zweiten Mal gibt der Schiedsrichter einen Elfmater für den DSV Leoben. Wer tritt an, natürlich Diego Rottensteiner, das Ergebnis ist auch wie beim ersten Versuch – nach 40 Minuten führt der DSV mit 4:0! Da Petrovcic mit einer guten Parade einen Kopfball aus dem Eck holt (45.+), bleibt es bei der klaren 4:0- Pausenführung, die ganz den Geschmack des Publikums trifft.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte gehören mit Abstrichen den Gästen (die bereits zwei Mal wechselten). Wendler und Stadler, später auch Masovic bringen im Strafraum Schüsse an, doch Petrovcic macht einen sehr sicheren Eindruck und kann einen Kapfenberger Torerfolg verhindern. Wie es wirklich geht, kann man beim DSV in der 61. Minute sehen: Ein weiter öffnender Pass, die KSV Amas bleiben geschlossen stehen, Rottensteiner, der sich nicht im Abseits befindet überlupft den Tormann und drückt den Ball zum vierten Mal über die Linie – 5:0 nach einer Stunde, wer hätte das gedacht! Der Stürmer in Diensten des DSV hatte aber noch immer nicht genug: Zuerst bereitet ein etwas verdeckter Drehschuss ins lange Eck (70.) dem Tormann kleinere Schwierigkeiten, dann steht Diego „Armando“ Rottensteiner wieder dort, wo ein Stürmer stehen muss. Der eingewechselte Pigneter kann von keinem Kapfenberger in irgendeiner Form behindert werden, er bringt den Stanglpass zur Mitte, an der zweiten Stange steht Rottensteiner und sagt zum fünften Mal Dankeschön (6:0, 72.)! Unter dem tosenden Applaus der Zuseher verabschiedet sich Rottensteiner nach seiner Galavorstellung (Kerek ersetzt ihn), fünf Tore für den DSV in 74 Minuten, das hat es auch noch nicht gegeben (oder Charly?)!

Der Schluss des Spieles ist schnell erzählt. Schuiki zeigt auch einmal im anderen Strafraum auf den Elferpunkt (ob das vorangegangene Foul Micellis nicht noch außerhalb des Sechzehners passierte sei dahingestellt!), Wendler tritt an, Petrovcic errät die Ecke und kann abwehren (78.). Leider kullert der Ball bei der Abwehr dem gescheiterten Schützen erneut vor die Beine, aus der zweiten Chance, macht er das Kapfenberg Ehrentor. In den letzten Minuten haben noch Kerek und Derndorfer Chancen das Resultat zu erhöhen, es bleibt aber beim 6:1- Kantersieg!

Eine herausragende Mannschaftsleistung, von der man noch länger sprechen wird, war die Voraussetzung für diese positive Überraschung. Die Jungs waren von Anfang an bereit ein enormes Tempo zu gehen, der ballführende Gegner wurde ständig unter Druck gesetzt, zu Fehlern förmlich gezwungen. Diese Fehler wurden dann zu schnellen Angriffen genützt und durch Fekete und den überragenden Rottensteiner in Tore umgemünzt. Feste muss man feiern, wie sie fallen, das hat sich die Mannschaft auch redlich verdient. Nächste Woche fährt der neue Tabellendritte DSV Leoben wieder einmal ins Kärntnerland, der Gegner am FR 20.04.12, 19:00 Uhr ist der starke Aufsteiger Villacher SV!

Für Statistiker: Dieses 6:1 ist der höchste DSV- Sieg seit mehr als neun Jahren, am 7.3.2003 besiegte der DSV Leoben noch in der ADEG-Liga den SV Wörgl mit dem gleichen Ergebnis, die Tore damals erzielten 2x Pichelmann, Klapf, Kiebler, Schicker und Dollinger.

DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Derndorfer (G), Wurzinger, Füzfa, Rinnhofer (G), Rottensteiner (5 Tore, 74. Kerek), Kreimer (63. Pigneter), Fekete (T), Micelli (G), Hackinger (G, 70. Grasser), Petkov. Ersatz: Kropfhofer, Briza.

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