18 11/12 Auswärtssieg! Der DSV Leoben schlägt durch Tore von Rottensteiner und Pigneter den heimstarken SAK in Klagenfurt mit 2:0 (0:0)!

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18. Runde Regionalliga Mitte, SA 24.03.12, 14:30 SAK Platz 250, SAK – DSV Leoben 0:2 (0:0). Torfolge: 0:1 Rottensteiner (68.,E.), 0:2 Pigneter (83.). Schiedsrichter Biebl, Kriener, Waldl.

Es geht ja doch! Endlich können die Donawitzer die Auswärtsschwäche ablegen und beim ansonst sehr heimstarken Tabellendritten, dem SAK, gewinnen. Nach einer durchwachsenen ersten Spielhälfte, in der keine der beiden Mannschaften überzeugen konnte, fiel die Entscheidung in der zweiten Halbzeit. Gerade als der Wind kräftig Richtung Petrovcic zu blasen begann, fingen die Leobener an, druckvoll nach vorne zu spielen. Rottensteiner verwandelt einen Foulelfmeter sicher zur wichtigen Führung (68.), danach spielten nur noch die Donawitzer. Wurzinger hatte mit einem Lattenschuss Pech, doch ein Traumtor von Pigneter (83.) sorgte für den 2:0 Endstand und sicherte dem DSV Leoben drei wichtige Punkte in der Fremde: Der zweite Auswärtssieg in dieser Saison hebt den DSV auf den sechsten Tabellenrang!

Ohne Grasser und den gesperrten Kreimer, aber mit dem zuletzt fraglichen Hackinger und wieder mit Petrovcic im Tor, versuchten die Donawitzer gegen den ersatzgeschwächten (drei gesperrte Spieler nach Roten Karten) SAK endlich auch auswärts zu siegen. Kein leichtes Unterfangen, gelten die Slowenen-Kärntner doch auf ihrer kleinen Anlage als Favorit. Das Spiel war vor der Halbzeit geprägt von vielen Leerläufen und Abspielfehlern – ein zerfahrenes Spiel ohne all zu viele Torszenen. Den ersten Torschuss für den DSV gibt Briza mit einem Eckball (!) ab, der Ball geht ohne weitere Berührung ans Aluminium der Netzaufhängung (10.). Der SAK kommt durch Biscan zum ersten Weitschuss, für Petrovcic ist der Ball in die Ecke aber kein Problem (12.).

In weiterer Folge neutralisieren sich die beiden Teams, auch aufgrund vieler Pfiffe (wegen Kleinigkeiten) des Schiedsrichters Biebl wird oftmals der Spielfluss gestört. Die Hausherren tauchen zwar tendenziell öfter vor dem gegnerischen Tor auf, als die Leobener, richtig gefährlich sind aber weder ein Kopfball von Triplat (21.), ein Stanglpass von Kropiunik (27.) noch ein Drehschuss des auffälligsten Angreifers, Triplat (30.). Im Konter auf der anderen Seite geht Briza mit nach vorne, er wird im Strafraum hart in die Mangel genommen (er muss kurz darauf auch wegen eines geschwollenen Knöchels für Pigneter ausgewechselt werden), für den Schiri aber eine regelkonforme Tacklingattacke! Nach einem Petkov- Freistoß den er auf das lange Eck anträgt, bei dem Wurzinger knapp vorbeisegelt (44.) und einer strittigen Strafraumszene, bei der Jolic zu Boden geht (wieder zu wenig für einen Elfer), pfeift der Schiri ab, und schickt beide Teams in die Schule (dort befinden sich die Kabinen).

Die zweite Hälfte wird attraktiver (was auch nicht schwer ist). Ein Grund warum der DSV offensiver und selbstsicherer agiert, könnte der Umstand sein, dass die Kärntner Tormannlegende Milan Oraze mehr als einmal patzt. In der 50. Minute verzettelt er sich bei einem Rückpass gegen Fekete, der aber den Abschluss aus unmöglichem Winkel versucht, anstatt Rottensteiner, der hinter ihm lauert und den Ball ins leere Tor hätte schieben können, bedient. Einem ganz starken Pigneter gelingt es über die linke Seite immer wieder erfolgreich durch zu kommen, seine Hereingaben sorgen stets für Gefahr im Strafraum und für Eckbälle. Aus einem Corner mit anschließender Verwirrung im Kärntner Strafraum kommt Lechner zum Ball, sein Drehschuss geht am langen Eck vorbei (62.).

Die beste Chance für den SAK im zweiten Abschnitt findet Biscan nach einem Eckball vor, sein Gewaltschuss streift nur knapp über das Kreuzeck (66.). Dann die vielleicht spielentscheidende Szene: Rottensteiner wird im Strafraum von Oberrisser attackiert und geht zu Boden. Schiedsrichter Biebl zögert keinen Augenblick und entscheidet auf Strafstoß – ein sicherlich glücklicher Elfmeter für den DSV, der eine Strafraumattacke vorausgeht, die in dem Spiel schon öfters gesehen wurde (gezogen, geschoben, gehalten wird bei jedem Standard in Tornähe). Der DSV Leoben nimmt Geschenke gerne an, Rottensteiner verwandelt sicher zum 0:1 (68.). Der SAK versucht nun mehr für die Offensive zu unternehmen, kommt aber durch die gut stehende Donawitzer Abwehr einfach nicht durch – in der Mitte haben Wurzinger und Lechner alles im Griff, außen kommt niemand an Rinnhofer und Derndorfer vorbei.

Der DSV kann sich voll und ganz aufs Kontern verlegen. Durch die Hereinnahme des technisch starken Heinemann wird das Spiel nach vorne noch genauer und variantenreicher. Die besten Chancen werden vergeben: Rottensteiner scheitert (spitzer Winkel – Außennetz, 73.), ein gefühlvoller Wurzinger Kopfball knallt an die Querlatte (Pigneter Vorlage, 75.) und einen Schuss von Pigneter kann Oraze aus der Ecke holen (80.). In der 83. Minute krönt Pigneter seine gute Leistung: Nach Zuspiel von Heinemann nimmt er sich aus 18 Metern ein Herz – attackiert wurde er schließlich auch nicht – sieht, dass Oraze etwas vor seinem Tor steht, und zieht ab. Der Ball landet perfekt über dem Goalie im Kasten zum erlösenden 0:2! Die Freude und Erleichterung nach dem Traumtor im Donawitzer Lager natürlich Riesengroß! Das Spiel entschieden, haben die Donawitzer sogar noch weitere Möglichkeiten – ein Lechner Kopfball landet über dem Tor, Kerek schießt vom 16er, der Tormann hält aber und bei einem schönen Rinnhofer- Vorstoß kann ein Verteidiger den tödlichen Querpass auf Petkov unterbinden (90.).

Das Spiel ist zu Ende, der zweite Auswärtssieg in der Saison, der erste im Jahr 2012 ist gelungen. In diesem Spiel hat sich zweifellos das aggressivere und konzentriertere Team durchgesetzt, wenn gleich der Elfer zum 0:1 eher als Geschenk bewertet werden kann. Danach lief alles rund, während der DSV immer stärker wurde, vermisste man beim Slowenischen Athletik Klub etwas den Willen, das Spiel noch zu drehen. Uns kann es recht sein, mit 28 Punkten und dem sechsten Tabellenrang befindet sich der DSV weiter im Aufwärtstrend. Nächste Woche kommt der FC Wels nach Donawitz – Spielbeginn am FR 30.03.12 ist um 19:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Derndorfer, Lechner, Wurzinger, Füzfa, Rinnhofer, Rottensteiner (T, 77. Kerek), Fekete (G), Hackinger (65. Heinemann), Petkov (G), Briza (31. Pigneter T,G). Ersatz: Kropfhofer, Micelli.

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