17 11/12 Mit starker Leistung nach der Pause zum verdienten Sieg: Fekete und Hackinger treffen beim 2:0 (0:0) gegen den FC Gratkorn!

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17. Runde Regionalliga Mitte, FR 16.03.12, 19:00 Stadion Donawitz 350. DSV Leoben – FC Gratkorn 2:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Fekete (51.), 2:0 Hackinger (69.). Schiedsrichter: Ciochirca, Poric, Aliu.

Mit einer Gedenkminute für den legendären Stadionsprecher Kurt Grosina begann das Derby gegen Gratkorn. Und was danach die Donawitzer Kicker auf dem Feld zeigten, wäre ganz bestimmt nach dem Geschmack des „Gelben“ gewesen. Viele Torszenen (Lattenschuss Hackinger, Freistoss Tesevic) auf beiden Seiten brachten vorerst zwar noch keine Tore, aber eine rassige und intensiv geführte Partie war es allemal. Nach der Pause erlöst die Neuerwerbung Adam Fekete mit einem schönen Abschluss, er schiebt den Ball am Tormann vorbei, die 350 Zuseher mit dem 1:0 (51.), Dominik Hackinger sorgt mit dem 2:0 (69.) für die Vorentscheidung. Leoben war in der zweiten Hälfte bissiger und aggressiver, die Muhr- Mannschaft wollte den Sieg unbedingt und wurde schließlich auch belohnt: Eine gelungene Heimpremiere!

Vom Anpfiff weg sehen die 350 Zuseher ein untehaltsames Spiel mit vielen Torszenen auf beiden Seiten. Den ersten Schuss gibt Zmugg nach wenigen Minuten auf das von Uwe Krofhofer gehütete DSV-Tor ab, nach acht Minuten wird es erstmals wirklich gefährlich: Roland Rinnhofer zieht auf der rechten Seite in den Strafraum, spielt ab auf Hackinger – der schiesst auch sofort, doch der Ball klatscht an die Querlatte. Nach zwei guten Kontern von Wohlmuth und Gsellmann (der im Strafraum fällt, doch der Schiedsrichter lässt weiterspielen) wird es wieder auf der anderen Seite brenzlig: Wieder setzt sich Rinnhofer rechts durch, wieder sieht er den in der Mitte besser stehenden Mitspieler. Diesmal ist es Rottensteiner der abzieht, er trifft aber den vor ihm stehenden Kreimer, der unfreiwillig eine gute Torchance „verhindert“ (23.). Wie in einem Ping-Pong-Spiel findet kurz darauf die nächste gute Szene im anderen Strafraum ab: Tesevic zieht aus 22 Meter ab (Freistoß), der Ball geht so knapp am rechten Pfosten vorbei, dass einige Gratkorner schon zum Torschrei ansetzen (25.). Gratkorn gelingt es immer wieder, vor allem nach Abspielfehlern, über die Seiten in Tornähe zu gelangen, zum Glück entsteht letztendlich daraus aber (abgesehen von einem Zmugg-Schuss aus kurzer Distanz, 36.) nichts zwingendes. Beim DSV ist es vor allem Hackinger, der das Spiel schnell macht und auch selbst zum Abschluss kommt. Seine Schüsse (31. und 32.) können aber geblockt oder abgewehrt werden, es bleibt vorläufig torlos in Donawitz.

Nach dem Seitenwechsel werden die Donawitzer stärker. Bälle werden nun besser nach vorne befördert, Zweikämpfe werden nun meistens gewonnen und das wichtigste: die erste Großchance wird genützt! Der Ball wird im Mittelfeld erobert und zu Rottensteiner nach vorne befördert. Adam Fekete läuft ebenfalls mit, mannschaftsdienlich spielt Rottensteiner zum besser positionierten Fekete ab, der hat wenig Mühe den Ball am Tormann vorbei zum 1:0 in den Kasten zu setzen (51.). Der erste Treffer des Ungarn, die Belohnung für eine starke Leistung!

Der DSV setzt nach und kann nun oftmals nur durch Fouls gestoppt werden (drei Gelbe Karten innerhalb kürzester Zeit für Gratkorner Spieler). Fekete wird neuerlich von Rottensteiner im Strafraum angespielt, diesmal bekommt er den Ball mit dem Rücken zum Tor. Mit einer schönen Drehung versetzt er den Gegner, sein Schuss streift nur knapp am langen Eck vorbei (59.). Den ersten Schuss für die Gäste in der zweiten Hälfte gibt aus großer Entfernung Kapitän Säumel ab, Kropfhofer, der der Mannschaft ein sicherer Rückhalt ist, kann den Ball fangen. Gefährlicher bleibt die Heimmannschaft: Nach einem Freistoß legt Fekete per Kopf auf Rottensteiner zurück – der zieht sofort volley ab, der Kracher streift knapp über das Tor (68.). Kurz darauf leitet Briza mit einem hohen Ball vor das Tor einen Angriff ein, der Ball wird auf Dominik Hackinger abgelenkt, der zögert nicht lange und schießt ins rechte Eck am Tormann vorbei zum 2:0 (71.)! Zu diesem Zeitpunkt war der Zwischestand von 2:0 bereits völlig verdient, der DSV konnte im zweiten Durchgang im Gegensatz zu Gratkorn mächtig zulegen. Kleiner Schönheitsfehler in der 83. Minute – Mario Kreimer sieht beim Wechsel für Zeitschinden die Gelbe Karte, eine Karte mit folgen (Fünfte): Er fehlt nächste Woche in Klagenfurt.

Das Spiel ist aber entschieden. Weitere Chancen durch Rottensteiner und Kerek (beide per Kopf) und schöne Flanken in den Strafraum (Petkov, Briza) die aber abgewehrt werden können, zeugen von der Überlegenheit. Nur in der Schlussphase kommt Gratkorn noch zweimal zu Torszenen, einmal klärt Briza (mit einem Tackling nach einem Mördersprint kann er Zmugg abdrängen) ein anderes Mal stemmt sich Kropfhofer mutig Wohlmuth in den Weg. Der DSV Leoben hat 2012 angeschrieben, ganz wichtige drei Punkte – vor allem nach der Niederlage aus der Vorwoche. Einmal mehr beweist der DSV Leoben seine Heimstärke, einmal mehr muss man sich wundern, dass zu Hause das funktioniert, was man sich vornimmt, auswärts aber nicht.

Mit dem Sieg kann man in der Tabelle einen Platz nach oben klettern (Platz 7) und sollte das nötige Selbstvertrauen für weitere Aufgaben vorhanden sein. Nächste Woche kämpft der DSV Leoben gegen den „Auswärtsfluch“ in Klagenfurt gegen das Überraschungsteam der Liga, den SAK Klagenfurt. Spielbeginn am Samstag, 24.03.12 ist um 14:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Kropfhofer, Lechner, Wurzinger, Füzfa, Rinnhofer, Rottensteiner (75. Kerek), Kreimer (G, 83. Petkov), Fekete (T), Pigneter (65. Derndorfer), Hackinger (G, T), Briza. Ersatz: Petrovcic, Grasser.

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