16 11/12 Misslungener Auftakt: Der DSV Leoben verliert trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) in Vöcklamarkt!

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16. Runde Regionalliga Mitte, SA 10.03.12, 14:30 Vöcklamarkt 650, UVB Vöcklamarkt – DSV Leoben 2:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Rottensteiner (3., Elfer), 1:1 Peter (20.), 2:1 Vitzthum (55.). Schiedsrichter: Maier, Eberhard, Koppitsch.

Bestes Fußballwetter, hohe Erwartungen, frühe Führung: Nach Foul an Adam Fekete im Strafraum verwandelt Diego Rottensteiner den Elfer zum 1:0 für den DSV bereits nach drei Minuten, dennoch verlief das Spiel nicht wunschgemäß. Zuviele Fehler in der Defensive, zuviele Zuordnungsfehler im Mittelfeld (zweite Bälle wurden viel zu selten geholt) machten die Hausherren stärker als sie eigentlich waren. Nach dem Ausgleich durch Jozsef Peter (20.) hatte zwar Pigneter eine gute Möglichkeit, den DSV neuerlich in Führung zu bringen, Vöcklamarkt blieb aber gefährlicher. Nach dem Seitenwechsel gehen die Oberösterreicher durch einen Kopfballtreffer durch Vitzthum in Führung, danach erfangen sich die Donawitzer wieder. Die besten Chancen durch Fekete, Rottensteiner (Latte) und Kerek werden aber vergeben, der DSV Leoben verliert letztendlich nicht ganz unverdient mit 1:2! Schade, in dieser Partie war sicherlich mehr drinnen!

Optimaler Auftakt auf dem Vöcklamarkter Kunstrasen: Adam Fekete wird ideal angespielt, er zieht von links in den Strafraum und wird von Tormann Harrant unsanft von den Beinen geholt. Keine Diskussion, ein klarer Elfmeter. Diego Rottensteiner tritt an und schickt den Tormann in die falsche Ecke zur frühen 1:0 Führung (3.). Sicherheit gab der schnelle Treffer den Donawitzern aber nicht, im Gegenteil. Vöcklamarkt war jetzt so richtig wachgerüttelt, kommt immer wieder gefährlich vor das von Uwe Kropfhofer gehütete Tor. Sechste Minute, Lexl zieht von der Strafraumgrenze ab, über den Tormann klatscht der Ball von der Latte zurück. Danach kann sich Kropfhofer mit einer Faustabwehr und einem rechtzeitigen Herauslaufen auszeichnen, ehe er erstmals bezwungen wird. Jozsef Peter kommt im Strafraum, von der Innenverteidigung unbedrängt, zum Schuss, über den Goalie hinweg zieht der Ball zum 1:1- Ausgleich in den Kasten (20.).

Nach dem viel umjubelten Heimtor verläuft die erste Hälfte relativ ausgeglichen. Pigneter wird nach einer halben Stunde von Rinnhofer punktgenau angespielt, er zieht in den Strafraum, kann aber kurz vor seinem Schuss von Laganda mit einer riskanten aber fairen Tacklingeinlage daran gehindert werden. Auf der anderen Seite überbrückt Vöcklamarkt immer wieder (viel zu) schnell das Mittelfeld – konsequentes Stören sieht anders aus – und gelangt dadurch zu Halbchancen, die durch Unsicherheiten der Hintermannschaft immer gefährlich Aussehen. Abstimmungsprobleme, zu nachlässiges Decken sowie der Verlust vieler „zweiter“ Bälle gepaart mit individuellen Fehler, bringen die Donawitzer immer wieder in Bedrängnis.

Nach dem Seitenwechsel flankt Pigneter von der linken Seite auf Rottensteiner, der zieht auch gleich ab, sein Schuss kann aber geblockt werden. Kurz darauf nimmt Pigneter eine Wechselflanke gut mit, zirkelt den Ball gefährlich in den Fünfmeterraum, Tormann Harrant lenkt die Flanke in Richtung des mitgelaufenen Fekete ab, dessen Kopfball aber über das Tor geht. Auf der anderen Seite wollen die 650 Zuseher ein Elferfoul von Füzfa erkannt haben, als Sammer im Strafraum bedrängt wird und theatralisch fällt, der Schiedsrichter lässt aber weiter spielen (53.). Zwei Minuten später fällt Lechner (er sieht dafür Gelb) einen Gegenspieler. Den Freistoß bringt Lexl zur Mitte, der Ball wird ideal auf Vitzthums Kopf abgelenkt, von dort springt er in die kurze Ecke zum 2:1 für Vöcklamarkt.

Nur zwei Minuten danach die erste hochkarätige Ausgleichchance: Rottensteiner schickt Fekete mit einem Idealpass auf die Reise, er umspielt den Tormann, doch der Abschluss fällt viel zu weich aus – ein Verteidiger kann den Ball vor der Linie aus dem Gefahrenbereich befördern! Nach einigen Flanken von Pigneter, die stets von der Verteidigung oder dem Tormann entschärft werden können, kommt Rottensteiner zur besten Gelegenheit um auszugleichen. Fekete setzt sich durch, spielt ab auf den torgefährlichsten Donawitzer und Rottensteiner zieht auch wunderschön ab. Von der Querlatte springt der Ball zum Leidwesen der mitgereisten Leobener zurück auf das Spielfeld (66.).

Trainer Muhr versucht mit neuen Kräften (Heinemann, Petkov und später Kerek) noch mehr Schwung in das Donawitzer Angriffspiel zu bringen, was teilweise auch gelingt. Heinemann erkämpft sich den Ball, spielt auf Rottensteiner ab, der bringt den Ball gefährlich zur Mitte, doch Harrant ist vor Fekete am Ball, die nächste Chance vertan (72.). Vöcklamarkt in dieser Phase nur mehr bedacht das Ergebnis irgendwie über die Zeit zu retten, zieht sich völlig zurück, kommt auch zu keinen Entlastungskontern mehr. Doch der DSV Leoben ist an diesem Nachmittag nicht in der Lage, ein weiteres Mal zu treffen, obwohl Chnacen bis zum Schlusspfiff vorhanden waren. Ein geblockter Wurzinger- Freistoß, ein Kerek- Kopfball ins Torout, ein weiter Pass auf Rottensteiner, den Harrant vor dem Stürmer wegschlagen kann, bringen nichts. In der 92. Minute vergibt der lange Kerek die letzte Möglichkeit, seinen schön angetragenen Kopfball kann Harrant mit einer tollen Parade ins Torout wegschlagen.

Damit war die Auftaktniederlage besiegelt. Leoben verliert dieses richtungsweisende Spiel sicherlich aufgrund der erarbeiteten, aber vergebenen Chancen unglücklich, aber nicht unverdient. Vöcklamarkt konnte in den entscheidenden Phasen, wenn es eben nötig war, zusetzen und erwies sich in brenzligen Momenten abgebrühter und ausgefuchster, als unsere Spieler in ähnlichen Situationen. Der erhoffte Punktgewinn blieb leider aus, sicherlich schade, da der Gegner keineswegs übermächtig war.

Kopf hoch, blicken wir nach vorne. Nächste Woche kommt es in Donawitz zum ersten Steirerderby – der DSV Leoben trifft dabei auf den FC Gratkorn (mit vielen Ex-DSV Kickern), Spielbeginn ist am Freitag 16.03.12 19:00 Uhr.

Der DSV Leoben spielte mit: Kropfhofer, Lechner Gelb, Wurzinger, Füzfa, Rinnhofer, Rottensteiner Tor, Gelb, Kreimer (66. Petkov), Grasser, Fekete (81. Kerek), Pigneter (66. Heinemann), Briza. Ersatz: Petrovcic, Schranz.

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