12 11/12 Trotz vieler Topchancen: Der DSV Leoben schlägt den FC Pasching nur knapp, aber verdient mit 1:0 (1:0)!

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12. Runde, Regionalliga Mitte, FR 21.10.11, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz 300. DSV Leoben – FC Pasching 1:0 (1:0). Tor Rottensteiner (25.). Schiedsrichter: Strauss, Omerhodzic, Schorli.

Inflationär, beinahe fahrlässig wie die Donawitzer mit ihren Torchancen umgingen. Als überlegene Mannschaft ging der DSV Leoben durch einen Treffer von Diego Rottensteiner – nach Kreimer Flanke – verdient in Führung und hatte weitere Möglichkeiten, dieses Spiel bereits vor der Pause zu entscheiden. Die Chancenauswertung war auch in der zweiten Spielhälfte „ausbaufähig“ und so mussten die Zuschauer bis zur letzten Minute um den knappen Sieg zittern. Konterchancen hatte Adi Pinters Mannschaft immer wieder, die Donawitzer Hintermannschaft rund um Wurzinger stand aber felsenfest und konnte einen Gegentreffer verhindern. Mit dem zweiten 1:0- Heimsieg in Serie verschafft sich der DSV Leoben wieder etwas Luft und kann sich nach oben konzentrieren!

Ohne den auf Krücken humpelnden Innenverteidiger Thomas Lechner musste der DSV Leoben das zweite Heimspiel in Folge gegen einen Tabellennachzügler bestreiten, an seiner Stelle spielte Marco Micelli eine fehlerlose Partie. Rottensteiner und Kreimer durften – im Vergleich zum Spiel in der Vorwoche – wieder von Beginn weg ran, Grasser und Petkov mussten vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Beide Mannschaften gehen sehr aktiv in dieses Spiel, suchen die Zweikämpfe, decken genau, attackieren sehr früh und zeigen große Laufbereitschaft. So dauert es ein wenig bis der DSV das Kommando übernimmt und immerhin sieben Minuten bis zum ersten Torschuss. Kapitän Rinnhofer, der sich mehrmals offensiv einbringt, kommt von der rechten Seite in den Strafraum, sein Schuss landet im Außennetz. Diego Rottensteiner, der sich und seine Mitspieler mit viel Einsatz immer wieder in aussichtsreiche Positionen bringt, tanzt sich durch die Paschinger Defensive, der abschließende Pass auf Kreimer kommt aber knapp nicht an. Nach einem Briza- Freistoß, der nichts einbringt, hat Adi Pinters Mannschaft über einen Konter die erste Großchance: Vom schnellen Umschalten auf die Offensive etwas überrascht, können die Donawitzer nicht verhindern, dass Orosz im Strafraum frei vor Petrovcic zum Schuss kommt – der Paschinger knallt aber den Ball über das Tor (11.).

Nach dieser Paschinger Großchance sind die Donawitzer konzentrierter, etwas abwartender und aufmerksamer – die immer mit mehreren Mann schnell ausgeführten Konter der Oberösterreicher, werden nun rechtzeitig unterbunden. Nach einem schön angetragenen Wurzinger- Freistoß (19., knapp am linken Kreuzeck vorbei) dürfen die Donawitzer über ein Tor jubeln. Ecke von rechts, Kreimer bringt den Ball zur ersten Stange, dort kommt Micelli vor einem Verteidiger irgendwie zum Ball. Der Ball wird ideal auf den an der zweiten Stange wartenden Rottensteiner abgelenkt, der Stürmer hat keine Mühe aus kurzer Distanz seinen vierten Saisontreffer zu erzielen (25.). Der DSV setzt nach: Rottensteiner spielt Kerek ideal frei, doch der Ungar lässt sich abdrängen, den Schuss kann sein Gegenspieler in den Corner abwehren. Einen Tormannfehler (Turbic wehrt einen Ball nach einem Eckball nur kurz nach vorne ab) können die Donawitzer ebenso wenig nützen, wie die Riesenchance durch Hackinger, der sich im gegnerischen Strafraum mit tollem Einsatz einen Ball erkämpft und dann aus kurzer Distanz den Tormann anschießt, auch ein Abseits-Tor von Kerek wird (zu Recht) nicht gegeben.

In diese Drangperiode der Leobener kommt Pasching über eine Standardsituation dem Ausgleich nahe. Freistoß aus 25 Metern, Prandstätter läuft an, setzt den Ball über Petrovcic´ Finger hinweg an die Querlatte (33.). Vor der Pause finden noch Micelli und Kerek gute Chancen vor – beide Male kann der Paschinger Tormann eingreifen, ehe auf beiden Seiten verletzungsbedingt gewechselt werden muß. Der Paschinger Schobesberger nach einem Zweikampf und Roland Rinnhofer, der sich ohne Fremdeinwirkung bei einem langen Schritt an die Rückseite des Oberschenkels fasst und nicht mehr weiter spielen kann (Ersatz Petkov, 42.).

Auch nach dem Seitenwechsel bleiben die Donawitzer viel zwingender und such die Vorentscheidung. Briza schaltet sich nach vorne ein, seinen Schuss kann zuerst Turbic abwehren (46.), danach erreicht Rottensteiner seine Vorlage im Strafraum nur knapp nicht (48.). Eine Minute später, die nächste schöne Kombination. Der Ball kommt über Petkov, Hackinger und Kreimer perfekt zur Mitte, dort setzt Kerek den Kopfball nur um Zentimeter neben das Tor. Pasching in dieser Phase nur Beobachter und mit dem unterbinden von Großchancen beschäftigt, muss die nächsten Donawitzer Möglichkeiten zulassen. Briza bringt den Ball gefährlich zur Mitte, Rottensteiner kommt um Haaresbreite nicht an den Ball, aber auch ohne Berührung streift der Ball nur knapp am Gehäuse vorbei. 53. Minute: Hackinger, der eine sehr starke Partie spielt, erkämpft sich den Ball schickt Kerek auf die Reise Richtung Pasching- Tor, doch Turbic ist Sieger in diesem 1:1- Duell.

Die vergeigten Donawitzer Torchancen häufen sich, auch die nächsten Sitzer werden vergeben: Kerek rutscht an einer Briza Flanke vorbei (nur er, nicht der Ball, landet im Tor), Füzfa sprintet (verfolgt von einem Defensivmann) von der Mittellinie auf das gegnerische Tor, er spielt den Stanglpass auf den völlig freien Kerek etwas zu unpräzise, wieder kann Turbic das schon sicher scheinende 2:0 verhindern! Nicht wenige in Donawitz sind überzeugt, dass sich diese Vielzahl an vergebenen Chancen noch rächen könnte, die in der zweiten Hälfte bis dahin chancenlosen Paschinger klopfen in der 62. Minute mit einem Weitschuss (Ascic, übers Tor) erstmals an. Das Spiel macht zwar weiterhin der DSV (die nächste Chance vergibt Rottensteiner, der einen Grasser- Pass Volley nimmt), doch im Konter bleiben die technisch versierten Paschinger stets ein Gefahrenherd (Sanli- Schuss, 71.). Die nächste 100%-ige verstolpert Rottensteiner. Er zieht auf den Tormann, weiß hinter sich Kerek, anstatt zu schießen, will er mit der Ferse den Ungarn in noch bessere Position bringen, ein Paschinger kann das aber unterbinden – die nächste Chance vertan!

In der Schlussphase tritt das Befürchtete nicht ein, obwohl Pasching noch alles unternimmt um in Tornähe zu gelangen und Petrovcic mehrmals eingreifen muss, kann Pasching nicht ausgleichen. Da auch vorne alles vernagelt ist, bleibt es bei dem vom Resultat her knappen 1:0- Erfolg. Der Sieg war natürlich verdient, aber die fahrlässige Chancenauswertung verhinderte einen entspannten Fußballabend. Eigentlich schon ein typisches DSV- Ergebnis, immerhin fiel in den drei Spielen davor auch nur jeweils ein Tor. Zu Hause bleiben die Donawitzer nach dem fünften Heimsieg eine Macht, nächste Woche in Steyr hat der DSV Leoben die Möglichkeit auf den ersten Auswärtssieg – wenn sich die Stürmer nach den vergebenen Chancen die Tore für das Auswärtsspiel aufgehoben haben, wird es sicher ein Sieg!

SA 29.10., 16:00 Vorwärts Steyr – DSV Leoben

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Derndorfer, Wurzinger, Füzfa (G), Rinnhofer (42. Petkov), Rottensteiner (T, 78. Heinemann), Kreimer (65. Grasser), Kerek, Micelli, Briza. Ersatz: Kropfhofer, Pigneter.

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