10 11/12 Zu wenig effizient! Chancen waren vorhanden, Punkte gab es aber keine: Allerheiligen – DSV Leoben 1:0 (1:0)!

111008allerh21

10. Runde, Regionalliga Mitte, SA 8.10., 18:00 Uhr. Allerheiligen 120, SV Allerheiligen – DSV Leoben 1:0 (1:0), Tor: Hofer (24.). Schiedsrichter: Ciochirca, Mitteregger, Bektas.

Es ist zum Verzweifeln. An diesem Nachmittag hat sicher nicht das bessere Team, sondern das effizientere gewonnen. Da vergeben Kerek, Hackinger, Kreimer und Grasser gute Torchancen, auf der anderen Seite stellt Allerheiligens Hofer mit der ersten Möglichkeit auf 1:0. Nach dem Führungstreffer werden zwar die Leobener Angriffe seltener, dennoch bleiben die Obersteirer klar das spielbestimmende und dominante Team. Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild, der DSV Leoben drückt, Allerheiligen verteidigt geschickt und verlegt sich ganz auf das Konterspiel. Der ganze Ballbesitz und das variantenreiche Spiel nützen nichts, wenn man vorne nicht trifft – die letzte gute Chance vergibt Rottensteiner, Allerheiligen schlägt den DSV Leoben glücklich mit 1:0!

Eigentlich machten die Donawitzer auf dem engen Platz in Allerheiligen von Beginn an alles richtig: der Ball wurde kontrolliert, geduldig wurde auf die Lücke gewartet und dann schnell auf die Spitzen gespielt. Nach drei Minuten kann Norbert Kerek den Ball geschickt annehmen, mit einer Drehung an Prejac vorbei ziehen und im Strafraum von links einen gefährlichen Schuss anbringen, der nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeischrammt. Der DSV bleibt weiter dran, Kapitän Markus Briza (Rinnhofer gesperrt) sorgt durch einen hohen Freistoß für Gefahr, doch Tormann Rinnhofner ist vor den langen Kerek und Lechner am Ball. Vorstöße von Kreimer und Hackinger finden den letzten Abnehmer nicht, Allerheiligen hat zu Beginn Mühe dem Anfangsdruck stand zu halten.

Den ersten Schuss für Allerheiligen gibt Fuchshofer nach 13 Minuten ab, der Ball senkt sich gefährlich, doch Petrovcic passt auf und lenkt den Ball in den Corner, der nichts einbringt. Nächste Großchance in der 17. Minute: Ecke Briza, Kreimer schießt Volley – der Ball wird abgefälscht – nächster Eckball. Wieder bringt Briza den Ball zur Mitte, Hackinger lässt den Ball durch, dahinter zieht Grasser ab, Rinnhofner kann den Ball mit einem tollen Reflex aus der Ecke fischen. Das Spiel fest in der Hand, der erste Treffer eigentlich nur eine Frage der Konzentration und Zeit, endet sich das Blatt unter gehöriger Mithilfe des Schiedsrichters. Freistoß für Allerheiligen, Six bringt den Ball hoch in den Strafraum, Prejac und Petrovcic springen dem Ball entgegen. Der Allerheiligen- Spieler stemmt im Fünfmeterraum den Körper und Ellenbogen wuchtig unserem Tormann entgegen, dass dieser zu Boden geht – ein genau so klares Tormannfoul, wie es der Schiri nur wenige Minuten zuvor im anderen Strafraum sehr wohl gegeben hatte – der Ball kann irgendwie ins Torout befördert werden. Aus dem anschließenden Eckball wird Hofer nicht eng genug gedeckt, aus kurzer Distanz bringt er den Ball zum 1:0 über die Linie (24.).

Der Treffer war ein Schock, der erst zu verdauen war. Es dauerte einige Minuten und zwei brenzlige Situationen (einmal bei einer elferverdächtigen Behinderung von Lechner im Strafraum, einmal nach einem Eckball, bei dem der Ball knapp Dank Briza Einsatz am Tor vorbeischrammte), bis sich die Donawitzer wieder fingen. Noch vor der Pause hatten Kreimer (37. und 39.) und noch klarer Briza und Füzfa bei einer Doppelchance die Möglichkeiten zum Ausgleich, der wollte aber einfach nicht gelingen.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild – zwei Mannschaften, die sich nichts schenkten, die Zweikämpfe annahmen und zumeist über Abspielfehler Konterchancen vorfanden. Während Allerheiligen in der bequemeren Rolle der in Führung liegenden Mannschaft geduldig auf Konterchancen warten konnte, mussten die Donawitzer das Spiel machen, um die gut stehende Abwehr irgendwie zu überlisten. Es wurde auch mit allen Mitteln versucht, es entstanden auch durchaus Möglichkeiten, aus denen mit mehr Abgebrühtheit, Tore entstehen müssten. Ein Hackinger- Schuss landet als Roller neben dem Tor (50.), eine Superflanke von Briza auf Kerek (der zwar im Abseits stand, der Schiri hätte es aber nicht gegeben) erreicht knapp das Ziel nicht, weil der Stürmer mit zu wenig Nachdruck zum Ball gegangen ist (55.).

Das Spiel stand nun auf der Kippe – könnten die Donawitzer das Glück erzwingen, oder würde Allerheiligen mit der Kontertaktik (zwangsweise entstanden Räume für Hofer, Kulnik & Co) belohnt werden. Fairerweise soll erwähnt werden, dass in dieser Phase Allerheiligen mehrmals einen Fehler im Spielaufbau, zu gefährlichen Kontern nützen konnte, doch jedes Mal am Abschluss gehindert werden konnte. In der Schlussphase, in der durch Verarztungspausen und den üblichen Spielerwechseln, etwas der Rhythmus gebrochen wurde, zeichnete sich die Niederlage ab. Was auch immer die Donawitzer versuchten, Allerheiligen hielt dagegen – Schüsse wurden geblockt (Briza 75., 78., Hackinger 82.) oder fielen zu leicht aus (Kreimer 83.). Die letzte Möglichkeit, um doch noch einen Punkt zu retten, vergab der eingewechselte Rottensteiner, doch der Ball streifte (90.) knapp an der Stange vorbei.

Eine bittere Niederlage, die man in Allerheiligen kassierte: Trainer und Spieler versuchten alles, doch das gegnerische Tor war wie vernagelt. Wenn man die letzten drei Auswärtsspiele hernimmt – das katastrophale Kapfenbergspiel, das gute Auftreten in Gleinstätten, so war die Leistung in Allerheiligen eigentlich eine weitere Steigerung, die aber unbelohnt blieb. Zuletzt zweimal in Folge kein Tor geschossen und jeweils 0:1 verloren, am kommenden Freitag haben die Jungs von Pötscher und Muhr die Gelegenheit diese Negativergebnisse gegen die Sturm Amateure wett zu machen. Spielbeginn am Freitag 14.10. in Donawitz ist 19:00 Uhr.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger (G), Füzfa, Kreimer (G), Grasser (G), Schranz (81. Pigneter), Kerek (65. Rottensteiner), Hackinger, Petkov (85. Micelli), Briza. Ersatz: Kropfhofer, Derndorfer.

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