09 11/12 Heimserie gegen St. Florian gerissen! Der DSV Leoben verliert erstmals zu Hause mit 0:1 (0:0)!

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9. Runde, Regionalliga Mitte, FR 30.09.11, 19:00, Stadion Donawitz 380. DSV Leoben – Union St. Florian 0:1 (0:0). Tor: Zemann (58.). Schiedsrichter: Meschnark, Maier, Fischer.

Zaghaft, verunsichert und berechenbar – die bisher souveränen Donawitzer fanden im Heimspiel gegen disziplinierte Oberösterreicher keine Mittel um das Spiel erfolgreich zu gestalten. Nach einer flauen ersten Spielhälfte fing sich der DSV Leoben aus einem Konter das 0:1 durch Zemann (58.) ein, die Schlussoffensive blieb erfolglos. Unrühmliche Höhepunkte: Der kleinliche und launenhafte Schiedsrichter Meschnark anerkannte einen 100%- regulären Treffer von Norbert Kerek nicht, zu allem Überdruß schickte er noch Kapitän Rinnhofer nach einem Dutzendfoul mit Gelbrot vom Platz. Der Schiedsrichter hatte zweifellos Anteil an der Donawitzer Niederlage, alleine Schuld war er aber nicht, zu kompliziert und ungewohnt unpräzise agierte der DSV Leoben über weite Strecken des Spieles – die Niederlage schmerzt, war aber nicht gänzlich unverdient!

Die Erwartungen und Hoffnungen vor dem Spiel, mit einem Heimsieg einen Sprung nach vorne zu machen, waren trotz der Ausfälle von Wurzinger und Derndorfer (auch Briza konnte nicht von Beginn an spielen) groß, da man auf eine beachtliche Heimstärke verfügt und der Stürmer Norbert Kerek erstmals wieder von Anfang an spielen konnte. Das Spiel brauchte einige Minuten um in die Gänge zu kommen, beide Teams vertrauten auf eine sichere Defensivarbeit, Vorstöße konnten auf beiden Seiten unterbunden werden. Erstmals brenzlig für Torhüter Höbarth wurde es nach elf Minuten: Grasser flankt von links auf Rinnhofer, der schiebt den Ball an der Toroutlinie zurück zu Rottensteiner, dessen Schuss aus kurzer Distanz zu leicht ausfällt, Höbarth kann im Nachfassen den Ball fangen.

Auf der anderen Seite muss Petrovcic eine Freistoßflanke wegfausten (15.) und verzieht Huber einen Nachschuss weit übers Tor (19.). Der DSV Leoben versuchte einen Gang zu zulegen, über die Seiten liefen sich die Angreifer aber immer wieder fest, Flanken auf Kerek oder Rottensteiner verfehlten meist das Ziel oder waren durch gute Manndeckung unbrauchbar. St. Florian nutzte diese Ballverluste zu schnellen Kontern, vor allem Daniel Guselbauer und Thomas Zemann tauchen immer wieder gefährlich auf und können nur mit vereinten Kräften gestoppt werden. Die aussichtreichsten Aktionen der Donawitzer vergab Kerek, als er einmal den im Abseits (?) stehenden Rottensteiner anspielt, anstatt selbst zu schießen und an einer Flanke spektakulär (versuchter Seitfallzieher) vorbeischrammt. Die ausgeglichene erste Spielhälfte mit wenigen Höhepunkten endet wenig überraschend 0:0.

Der DSV beginnt die zweite Hälfte aggressiver. Rottensteiners Freistoß geht zwar über das Tor (47.), ein Schuss von ihm, nach schöner Aktion über mehrere Stationen, bei der St. Florian den Ball nicht aus dem Strafraumbereich befördern kann, kann aber geblockt werden (50.). Auch Kreimer zieht ab, aus zwanzig Metern trifft er aber zu zentral nur den Tormann (53.), der abwehren kann. Nicht einig sind sich dann Kerek und Kreimer, die beide auf einen Flankenball in der Mitte des Strafraumes warten, der schlechter postierte Kerek „gewinnt“ das Duell, sein Kopfball ist keine Gefahr, eine gute Chance vertan. Nach 52 Minuten greift Markus Briza ins Spielgeschehen ein, er ersetzt den an diesem Abend glücklosen Rottensteiner.

Genau in diese Drangperiode der Donawitzer fällt das 0:1 für St. Florian. Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, Zemann wird im Mittelfeld angespielt, aber nicht attackiert, über das halbe Spielfeld lässt man ihn gewähren, sein Schuss findet genau die Lücke zwischen Petrovcic´ Fingerspitzen und der Torstange – der Ball zappelt im Netz. So kann es gehen, eine Unaufmerksamkeit, ein Zuordnungsfehler, eine Unentschlossenheit und schon ist es passiert! Die Donawitzer versuchen nun noch aktiver zu werden, mit noch mehr Einsatz für Torgefahr zu sorgen (Standards in Tornähe werden provoziert) – die Oberösterreicher bleiben aber aufmerksam und stehen meistens sehr gut. Ein Briza- Schuss verfehlt ebenso das Ziel, wie ein Hackinger Kopfball.

Für völliges Unverständnis und lautstarken Unmut im Donawitzer Stadion sorgt dann der Kärntner Schiedsrichter Meschnark in der 69. Minute. Verwirrung in der St.Florianer Hintermannschaft, Kreimer schießt aus kurzer Distanz, Höbarth kann den Ball nur nach vorne abwehren, dort steht Kerek und drückt den freien Ball über die Linie. Was macht der Schiri? Er gibt Stürmerfoul, eine absolut indiskutable Fehlentscheidung! Die Donawitzer Bemühungen nach der Fehlentscheidung werden verzweifelter, immer wieder verzetteln sich die Spieler in Einzelaktionen, der Ball wird zu lange gehalten, es passieren Fehler in der Vorwärtsbewegung. Nächster unrühmliche Höhepunkt. Konter St. Florian, Rinnhofer und sein Gegenspieler laufen gleichzeitig Richtung Ball weg, während der Oberösterreicher theatralisch fällt hört Rinnhofer den Pfiff des Schiedsrichters. Nachdem der Kapitän bereits in der ersten Hälfte die Gelbe Karte gesehen hatte, wird er nun wegen dieser Nichtigkeit mit Gelbrot vom Platz geschickt (80.).

In den letzten Minuten fehlt die Klasse um in Unterzahl noch einmal das Spiel zu drehen, bei den zahlreichen Konterversuchen der Gäste verstolpern Zemann und Huber die endgültige Entscheidung. Nach 90+2 Minuten ist Schluss, DSV Leoben verliert zu Hause gegen St. Florian sicherlich nicht als die bessere Mannschaft, aber dennoch unnötig. In einer engen Partie, wie es diese war, entscheiden eben nur Kleinigkeiten – da eine schöne Einzelaktion, dort ein Fehler und schon ist das Spiel gelaufen. Damit wurde es vorerst nichts mit dem Vorhaben, in der Tabelle nach oben zu klettern, die nächste Chance dazu bietet sich in einer Woche auswärts in Allerheiligen. Spieltermin ist Samsatg 8.10., ab 18:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Füzfa, Rinnhofer GR, Rottensteiner (52. Briza), Kreimer, Grasser g, Schranz (72. Heinemann), Kerek, Hackinger, Petkov. Ersatz: Kropfhofer, Pigneter, Micelli.

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