04 11/12 Punkt in der Hitzeschlacht: Der DSV Leoben erkämpft sich ein 1:1 (1:1)- Unentschieden in Wels!

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4. Runde Regionalliga Mitte, FR 26.08.11, 19:00 ASKÖ Stadion Wels, 200. FC Wels _ DSV Leoben 1:1 (1:1). Torfolge: 1:0 Neunteufel (15.), 1:1 Hackinger (45.), Schiedsrichter: Schellander, Obwurzer, Pejic.

Der erste Auswärtspunkt ist am Konto. Auch wenn viele vor dem Spiel auf einen Sieg hofften, so war das Ergebnis nach dem Gezeigten in etwa leistungsgerecht. Der FC Wels ging nach einem Stanglpass durch Neunteufel schnell in Führung, noch vor der Pause konnte Hackinger (nach einer schönen Rinnhofer- Vorlage) zum 1:1 ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel dominierte der DSV Leoben klar das Geschehen, doch die Stürmer Rottensteiner und Kreimer hatten ihr Visier verstellt. Es reichte in dem Hochsommerkick nur zu einem wirklich gefährlichen Schuss durch Grasser, den der Tormann zur Ecke abwehren kann. Einen Kurzauftritt hatte Tim Heinemann: Gekommen in der 81., Gelb in der 83. und GelbRot in der 88. Minute…

36° Celsius im Schatten – den es aber auf dem Welser Platz nur teilweise gibt. Die Voraussetzungen für einen „gepflegten Sommerkick“ waren ausreichend gegeben, dennoch versuchte der DSV Leoben mit schnellen Vorstößen über die rechte Seite (Rinnhofer, Hackinger) das Tempo von Beginn weg hoch zu halten und den Gegner zu Fehlern zwingen. Ein geblockter Hackinger- Schuss, mehrere Eckbälle und Freistöße in Strafraumnähe scheinen den DSV dem ersten Tor näher zu bringen, die Welser Abwehr kann aber in dieser Anfangsphase nicht entscheidend überwunden werden. Nach zehn Minuten kommen auch die Hausherren erstmals Richtung Petrovcic- Gehäuse, Mittermayr scheitert mit einem Freistoß am Leobener Schlussmann. Wels kommt auf den Geschmack: Ein Schuss, der im Außennetz landet und schließlich der Führungstreffer sind die Folge. Mittermayr setzt sich auf der linken Seite durch, den Stanglpass übernimmt Neunteufel, der Ball kullert ins Eck und es steht 1:0 für Wels (15.). Eine erfolgreiche Defensivarbeit sieht anders aus, der Treffer schien vermeidbar…

Nach dem Tor entwickelte sich ein flottes Spielchen, in dem es stets Hin und Her ging – Chancen vom Welser Hinterreiter (Füzfa und Petrovcic klären) und Hackinger, der sich schön gegen zwei Welser durchsetzt, dann aber anstatt abzuziehen (oder zu dem besser stehenden Rottensteiner abzuspielen) nur einen Edelroller aus 9 Metern zustande bringt (27.), werden vergeben. Auch Füzfa, der im Strafraum zum Ball kommt, versucht den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Kramer erfolglos zu überheben (35.), ehe auf der anderen Seite einige Eckbälle für Gefahr sorgen. Der Donawitzer Ausgleich fällt zum günstigsten Zeitpunkt: Mit dem Pausenpfiff stellt Hackinger in spektakulärer Weise nach schöner Rinnhofer- Vorlage aus kurzer Distanz auf 1:1!

In der zweiten Spielhälfte müssen Spieler und Schiedsrichter den hohen Temperaturen Tribut zollen. Obwohl auf beiden Seiten sicherlich die Entscheidung gesucht wurde, fehlte sichtbar der letzte Nachdruck – man hatte schon früh das Gefühl, dass beide Teams auch mit einem Punkt gut leben könnten. Dennoch fanden die aktiveren Donawitzer noch gute Chancen vor: Kreimer (sein Schuss geht klar übers Tor, 65.), Pigneter (Freistoss in Kramers- Arme, 74.) und Grasser konnten leider keinen weiteren Treffer beisteuern. Grasser wird von Füzfa ideal frei gespielt, sein scharfer Schuss ist sehr gut angetragen, doch eine Glanzparade verhinderte den Donawitzer Führungstreffer (76.).

Kurios, unbeherrscht, äußerst kleinliche Regelinterpretation – das fällt einem zum Kurzeinsatz von Tim Heinemann ein. Eingewechselt für Pigneter in der 81. Minute, sieht er für sein erstes Foul (Dutzendfoul, an diesem Abend oftmals gesehen) die Gelbe Karte. Sicherlich, mit dem Wissen bereits gelb zu haben muss man sich gut überlegen, wie man in den Zweikampf geht. Aber was an dem Foul von Heinemann an Schneider gelbwürdig war, weiß nur der Schiedsrichter Schellander alleine. Fakt ist, Heinemanns Einsatz in Wels endet nach sieben Minuten mit GelbRot.

Spielerisch hatte der eingewechselte Kienberger die Chance seine Mannschaft in Führung zu bringen – den Stanglpass kann Petrovcic unterbinden. Auf der anderen Seite vergibt Kreimer den Matchball. er setzt sich schön gegen zwei Welser durch, anstatt zu schießen sucht er die Abspielmöglichkeit, die er aber nicht findet (89.). Es bleibt beim 1:1, dem ersten Auswärtspunkt in dieser jungen Saison, alles in allem wahrscheinlich einem gerechten Ergebnis.

ACHTUNG: Nächste Woche beginnt das Heimspiel schon um 18:30 – Grund: Eine ÖFB Bestimmung, am 2.9. ab 20:45 spielt Deutschland – Österreich, da sollen österreichweit alle Fans die Gelegenheit haben sich das Spiel anzusehen. Der DSV Leoben trifft in Donawitz am FR 2.9.11, 18:30 auf die LASK Juniors.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Derndorfer (67. Briza), Lechner (G), Wurzinger, Füzfa, Rinnhofer, Rottensteiner, Kreimer, Grasser, Pigneter (81. Heinemann (G/R)), Hackinger (G, T) ( 52. Petkov).

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