03 11/12 Zwei verlorene Punkte: Der DSV Leoben vergibt gegen zehn Klagenfurter eine 1:0- Führung und muss sich mit einem 1:1- Remis gegen den SAK zufrieden geben!

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3. Runde, Regionalliga Mitte, FR 19.08.11, 19:00 Stadion Donawitz 394, DSV Leoben – SAK Klagenfurt 1:1 (0:0), Torfolge: 1:0 Lechner (72.), 1:1 Biscan (79.), Schiedsrichter: Alesi, Erlinger, Kriener.

Der DSV Leoben tat sich vor der Halbzeit schwer mit dem Herausarbeiten von zwingenden Chancen, zu sicher stand die Kärntner Hintermannschaft. Auch vorne war der SAK durchaus gefährlich, einige brenzlige Situationen mussten die Donawitzer überstehen. Nach 25 Minuten wird aber Füzfa im gegnerischen Strafraum klar gelegt, alleine der Schiripfiff blieb zur allgemeinen Verwunderung und Verärgerung aus. Nach dem Seitenwechsel schwächt Aleksic seine Mannschaft durch seine Gelbrote Karte, danach setzen sich die Leobener in der Kärntner Hälfte regelrecht fest. Viele Chancen werden vergeben, ehe Thomas Lechner aus einem Gestocher nach einem Freistoß den Ball doch noch zum 1:0 über die Linie dückt. Der DSV sucht die Entscheidung, vernachlässigt aber in einem der wenigen Konter die Verteidigung. Biscan knallt einen Flankenball unhaltbar zum 1:1 unter die Latte und sichert seiner Mannschaft einen glücklichen Punkt in Donawitz. Nach den vielen vergebenen Chancen der zweiten Hälfte weint man beim DSV zwei verlorenen Punkten nach…

Der DSV Leoben musste für dieses richtungweisende Spiel, zusätzlich zum langzeitverletzten Norbert Kerek, auch die erkrankten Martin Petkov und – ganz kurzfristig – Markus Briza vorgeben, dennoch eröffneten die Weiß-Grünen die ersten Angriffe. Über mehrere Stationen, sehr oft über die rechte Seite (Hackinger, Rinnhofer) versuchte man die Lücke zu finden, jedoch Derndorfers erster Schuss (2.), sowie ein Freistoß von Wurzinger verfehlen das Ziel (6.). In dem vor der Pause ausgeglichenen Spiel kommen auch die Gäste aus Klagenfurt relativ leicht in Tornähe, ein geblockter Schuss von Aleksic aus kurzer Distanz sowie eine ganz knappe Abseitsentscheidung gegen Triplat sorgen für Gefahr. Mit ballsicherer und variantenreicher Spielweise kann vor allem Jolic immer wieder für Unruhe in der Donawitzer Abwehr sorgen. Auf der anderen Seite wird schnörkelloser gespielt, die Spitzen werden direkter gesucht und gefunden, die Chancenauswertung lässt aber zu Wünschen übrig – Kreimer, tief im Strafraum, entscheidet sich für den (missglückten) Querpass, anstatt aufs Tor zu schießen (20.). Nach 25 Minuten sehen ca. 99% der Zuseher ein glasklares Elferfoul von Lausegger an den aufs Tor ziehenden Füzfa, entscheidend ist aber, dass der Schiedsrichter („unterstützt“ vom Assistenten) nichts regelwidriges erkennt, und weiterspielen lässt. Bis zur Pause haben die slowenischen Klagenfurter noch zwei gute Möglichkeiten durch Jolic, um in Führung zu gehen, auf der anderen Seite kann Tormann Reichelmann einen Pigneter- Schuss mit Mühe entschärfen (41.).

Mit viel Schwung startet der DSV Leoben in den zweiten Durchgang: Schüsse von Grasser und Pigneter werden abgewehrt, die aggressiveren Leobener können einige Male nur durch Fouls gestoppt werden. Unrühmlicher Höhepunkt ist dabei das Foul von Aleksic an Hackinger, das ihm die zweite Gelbe Karte einbringt – nach 54 Minuten spielt der SAK nur noch mit zehn Mann. Mit einem Spieler mehr wird der DSV noch gefährlicher. Ein Hackinger- Schuss, nach Rottensteiner- Kopfballvorlage, streift haarscharf am Tor vorbei (61.), ein Kreimer- Alleingang kann ebenfalls nicht genützt werden, er schießt am herauslaufenden Tormann, aber auch am Tor vorbei (66.). In der 70. Minute der erlösende und hochverdiente Führungstreffer. Derndorfer wird knapp außerhalb des Strafraumes von Oberrisser gelegt, den Freistoß zirkelt Wurzinger zur Mitte. Der in dieser Situation zögernde Tormann kann den Ball nicht unter Kontrolle bringen und Verteidiger Thomas Lechner ist mit dem Abstauber zur Stelle, aus kurzer Distanz knallt er den Ball zum 1:0 ins Tor! Danach Chancen beinahe im Minutentakt, doch ein Wurzinger Freistoß (knapp am Kreuzeck vorbei), ein Füzfa Kopfball (nach Kreimer- Ecke) und eine Hackinger- Torchance, der im Strafraum gut nachsetzt, aber den Ball nicht an Reichelmann vorbeibringt, bringen nicht die gewünschte Vorentscheidung.

Und dann passiert es. Mpaka Makanda setzt sich bei einem Konter auf der rechten Seite durch, bringt die Flanke zum einzig mitlaufenden Biscan perfekt zur Mitte, der wird nicht entscheidend gestört und trifft über die Latte den Ball per Kopf zum 1:1 Ausgleich. Zwar kalt erwischt, dennoch mit hohem Tempo weiter spielt der DSV. Rottensteiner, der aus kurzer Distanz den Ball, nach Idealflanke, neben das halbleere Tor (der Goalie war in der anderen Ecke) setzt oder der eingewechselte Heinemann, der mit einem schönen Freistoß (bei dem Wurzinger per Kopf die Flugbahn nur knapp nicht Richtung Tor verändern kann), der letztendlich um Zentimeter am Tor vorbeischrammt können den Siegestreffer nicht mehr erzielen und so bleibt es bei dem doch enttäuschenden 1:1 Unentschieden.

Der SAK hat sich als kompaktes, technisch gutes Team erwiesen, dass an diesem Abend aber allemal zu knacken gewesen wäre. Schade um die vielen vergebenen Chancen und schade, dass der wohl einzige Konter in der zweiten Hälfte mit einem Gegentor bestraft wurde. Aber so ist Fußball, nächste Woche spielt der DSV Leoben auswärts gegen den FC Wels und hat die Chance, die verlorenen Punkte dort gut zu machen.

Nachsatz: Vielen Dank an den gestrigen Stadionsprecher Gerhard Kassegger, der den Hörern von Radio Grün-Weiß bekannter Frühschoppen-Moderator.Für den für Gernot Tändler (Hochzeitsreise) eingesprungenen Robert Dolc (Gute Besserung – er liegt im Krankenhaus in Bruck) ist Kassegger äußerst kurzfristig geholt worden und hat die Sache für die überaus kurze Vorbereitungszeit (er betrat das Stadion eine halbe Stunde vor Spielbeginn) sehr gut gemacht!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Derndorfer, LechnerTor, Wurzinger, Füzfa, Rinnhofer Gelb, Kreimer, Grasser (84. Schranz), Rottensteiner, Pigneter Gelb (60. Heinemann), Hackinger. Ersatz: Kropfhofer, Rinner, Micelli.

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