02 11/12 Die Chancen um zu punkten waren vorhanden, Gratkorn erwies sich aber als die effizientere Mannschaft: FC Gratkorn – DSV Leoben 3:1 (1:0)!

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2. Runde Regionalliga Mitte, FR 12.08.11 19:00, Stadion Gratkorn 550. FC Gratkorn – DSV Leoben 3:1 (1:0), Torfolge: 1:0 Wohlmuth (13.), 1:1 Rottensteiner (57.), 2.1 Klicnik (59.), 3:1 Wohlmuth (93.), Schiedsrichter: Schuiki.

Drei wichtige Spieler (Füzfa, Kerek, Rinnhofer) fehlten den Donawitzern in diesem ersten Steirerderby der Saison vor allem in der Anfangsphase an allen Ecken und Enden. Es war vorerst vor allem Petrovcic mit seinen Reflexen und Paraden zu verdanken, dass Gratkorn nicht schon vor der Pause alles klar machte. In der 13. Minute war aber auch er bei einem Wohlmuth-Kopfballtreffer aus kurzer Distanz machtlos. Nach dem Seitenwechsel findet der DSV aber besser ins Spiel und kommt durch Rottensteiner gar nicht unverdient zum Ausgleichtreffer. Dann die spielentscheidende Szene: Während Hackinger alleine vor Memic scheitert, trifft Klicnik im Gegenzug zum 2:1 für Gratkorn. Die Donawitzer Schlussoffensive bringt zwar Großchancen (Hackinger, Rottensteiner), den Schlusspunkt setzt aber in der Nachspielzeit neuerlich Wohlmuth, Gratkorn siegt mit 3:1!

Gratkorn begann, als wollten sie das Spiel schon in der ersten Viertelstunde entscheiden. Mit viel Tempo über die Flanken, setzten uns die Gastgeber von Beginn an unter Druck, doch Abseits, Petrovcic (gegen Wohlmuth) und zu unplatzierte Schüsse (Gründler) verhinderten einen vorzeitigen Gratkorner Führungstreffer. Der viel dann in der 13. Minute. Zu weit weg vom Gegner, nicht entschlossen genug beim Attackieren kann Gsellmann den Ball vor das Tor befördern, dort sagt Wohlmuth per Kopf Danke und verwertet zum 1:0. Der DSV kann dem druckvollen Spiel der Gratkorner vor der Pause nicht viel entgegensetzen, versucht über Provozieren von Standards in Strafraumnähe für Gefahr zu sorgen.

Und einmal gelingt das auch – bei einem Pigneter Freistoß funktioniert die Gratkorner Abseitsfalle nicht, Wurzinger steht vor Tormann Memic, sein Kopfballversuch aus kurzer Distanz landet neben dem Tor (25.). Gefährlicher auf dem nass gespritzten Kunstrasen, bei dem unsere Spieler immer wieder die Bodenhaftung verlieren, bleiben aber die Gastgeber. Petrovcic muss bei Schüssen von Klicnik (26.) und Lerch (29.) all sein Können auf der Linie aufbringen, um ein weiteres Tor zu verhindern. Auf der anderen Seite landet der Ball dann im Netz: Eine Aktion über Grasser und Kreimer landet bei Rottensteiner, der aber aus Abseitsposition den Ball in die Maschen befördert (34.). Bis zur Pause passiert, ausgenommen von knappen und eindeutigen Abseitsentscheidungen gegen Kreimer und Rottensteiner nicht mehr viel, es bleibt bei der knappen aber verdienten Gratkorner Führung.

In der zweiten Hälfte sind es die Donawitzer die aggressiver aus der Kabine kommen und vorerst das Spiel machen. Mit frühem Attackieren und viel Laufbereitschaft lassen die Leobener den Gratkornern keine Gelegenheit zu agieren, die in Rot spielende Mannschaft setzt sich in der Gratkorner Hälfte fest. Mit Glück und Können bringt Briza einen Ball, den zumindest ein Gratkorner, hätte wegbefördern können (müssen), zur Mitte – unbedrängt kann Rottensteiner aus kurzer Distanz ausgleichen (57.). Nur eine Minute später die Riesenchance. Hackinger wird ideal frei gespielt, er zieht auf das gegnerische Tor, Memic bleibt aber beim Schuss und auch im Nachfassen Sieger, die Möglichkeit das Spiel zu drehen, konnte Hackinger leider nicht nützen. Dem nicht schlimm genug, sollte in der nächsten Aktion der alte Vorsprung wieder hergestellt werden. Konter durch die Hausherren, hohe Flanke nach vorne, zwei Donawitzer gehen auf den Ball, treffen sich aber nur gegenseitig (bleiben kurz liegen), der lachende Dritte zieht davon. In numerischer Überzahl vor dem Petrovcic-Tor wird der Ball zu Klicnik geschoben, der hat keine Mühe das 2:1 zu erzielen. Blöder kann es eigentlich nicht verlaufen: Statt 2:1 für den DSV, steht es 1:2 (59.)!

In der letzten halben Stunde erleben die etwa 550 Derbybesucher einen offenen Schlagabtausch mit guten Chancen für beide Teams. Auf der einen Seite bringt Wurzinger einen guten Freistoß an, den Memic mit Mühe und Schmerzen (er schlägt sich an der Stange an) halten kann (65.), auf der anderen Seite muss einmal mehr Petrovcic einen Schuss, diesmal von Wohlmuth vor der Linie bändigen (76.). In den letzten Minuten werfen Pötscher/Muhr alles nach vorne, bringen mit Steiner und dem langen Micelli zusätzliche Offensivkräfte – es entstehen noch brenzlige Situatonen durch Hackinger (85.) Rottensteiner (87.) und noch einmal Hackinger, der am langen Eck vorbeizieht (89.), das Tor fällt aber auf der anderen Seite. Ein klassischer Konter, den Wohlmuth mit seinem zweiten Treffer in der Nachspielzeit zum 3:1 Endstand abschließt.

Der DSV Leoben tat sich nach den Ausfällen von Rinnhofer, Kerek und kurzfristig auch Füzfa, schwer, um ins Derby zu finden. In dieser Phase hielt Petrovcic die Mannschaft im Spiel. Als nach dem Wechsel besser kombiniert wurde und auch der Ausgleich gelang, gab es diesen einen Moment, in dem alles anders verlaufen hätte können. Anstatt durch Hackinger in Führung zu gehen, liegt der DSV nach einer alles anders als gelungenen Defensivleistung mit 1:2 zurück. Die Schlussphase mit ähnlichem Ergebnis – wir bringen vorne nichts mehr rein und bekommen in der Nachspielzeit den dritten Treffer. Der Gratkorner Sieg ist nicht unverdient, wer die Tore erzielt macht immer alles richtig, dennoch wäre diese Niederlage durchaus zu verhindern gewesen. Positiv ist zu vermerken ist, dass die Mannschaft bis zum Schluss in guter Verfassung war, ein hohes Tempo gehen konnte. Die Leistungen von Petrovcic, Wurzinger und Petkov waren überzeugend.

Nächste Spiele: Steirercup. Das Leobener Stadtderby SV Hinterberg – DSV Leoben findet am Dienstag 16.8.11, 19:00 in Hinterberg statt, im  nächsten Spiel der Regionalliga Mitte trifft der DSV zu Hause auf den SAK Klagenfurt (FR 19.08.11, 19:00).

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Derndorfer Gelb (83. Steiner), Lechner, Wurzinger Gelb, Rottensteiner Tor, Kreimer, Grasser (87. Micelli), Pigneter (53. Heinemann), Hackinger Gelb, Petkov, Briza. Ersatz: Kropfhofer, Schranz.

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