30 10/11 Ein rabenschwarzer Tag für die Donawitzer: BW Linz überrollt den DSV Leoben mit 6:0 (4:0) und erreicht die Relegation!

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30. Runde, Regionalliga Mitte, MI 01.06.11, 19:00 Donauparkstadion 2.396. BW Linz – DSV Leoben 6:0 (4:0). Torfolge: 1:0 Mikits (8.), 2:0 Wawra (10,E), 3:0 Sulimani (13.), 4:0 Knabel (42,), 5:0 Miksits (57.), 6:0 Hartl (75.). Schiedsrichter: Stossier.

Was hatte man sich vor diesem Spiel nicht alles vorgenommen. Nach einem durchaus ambitionierten Beginn gingen die Hausherren mit der ersten Chance in Führung, legten zwei Minuten mit einem verwandelten Elfmeter nach und nach dreizehn Minuten war mit dem 3:0 alles entschieden. Danach hatte Blau Weiß mit den „grünen“ Donawitzern ihre Hetz und erzielten noch vor der Pause einen vierten Treffer. Nach dem Seitenwechsel spielte der DSV brav mit, konnte aber ein Debakel gegen abgebrühte Linzer nicht verhindern. Die Mannschaft von Gregor Pötscher konnte mit dem (eigentlich nicht vorhandenen) Druck überhaupt nicht umgehen, beging zahlreiche unnötige Fehler und erlitt eine der bittersten Niederlagen!

n den ersten Minuten hatte man nicht das Gefühl, dass sich die Donawitzer von der Atmosphäre im berstend vollen Donauparkstadion irritieren ließen. Nach einem Einwurf von Pigneter flankt Derndorfer zur Mitte und Rottensteiner schießt volley, leider zu zentral, auf das von Wimleitner gehütete Tor. Auch danach spielten die Grünen offensiv weiter, der äußerst schwache Schiedsrichter Stossier lässt bei einem klaren Foul an Schöpf in aussichtsreicher Position weiterspielen. Das war es dann aber auch aus Donawitzer Offensivsicht. Mit der ersten Aktion geht Blau-Weiß in Führung: Ballverlust, –  Arapovic setzt sich auf der rechten Seite durch, seine Flanke kann Miksits per Kopf über Juritsch in die Ecke setzen (7.), das Heimpublikum erstmals aus dem Häuschen…

Mit dem Jubeln kaum fertig, konnten die Linzer gleich weiter feiern. Sulimani, der im Strafraum von der Toroutlinie Richtung Mitte zieht, wird von Rinnhofer und Lechner sehr ungeschickt attackiert, der Stürmer sucht den Elfmeterpfiff und bekommt ihn letztendlich zu Recht. Wawra lässt Juritsch keine Chance (10.) und erhöht auf 2:0. Nächste Chance, nächstes Tor: Ein Angriff auf der rechten Seite über Miksits, der, vom Schiri (wie so oft) unbemerkt, aus Abseitsposition seine Flanke zur Mitte bringt, erreicht Sulimani – der nimmt sich Zeit und versenkt den Ball vorbildlich zum 3:0 nach genau 13 Minuten! Wie konnte so etwas passieren, nach nicht einmal einer Viertelstunde hoffnungslos zurück? Eine mögliche Erklärung – der DSV versuchte von Beginn weg mit zu spielen, keine Abwehrschlacht, sondern selbst aktiv werden. Und das ging nach drei Linzer Aktionen, bei denen sich Einige auch Schnitzer leisteten, gründlich in die Hose…
Der Dampf war heraußen, das Spiel plätscherte dann über weite Strecken vor sich hin, um dann mit einem öffnenden Pass doch wieder spannend zu werden. Der DSV hatte vor der Pause Tormöglichkeiten durch Füzfa (geblockter Schuss, 33.) und Rinnhofer (sein scharfer Schuss trifft den Tormann, 43.). Der Ball landet nach einer Pigneter Flanke, an der der Goalie vorbeisegelt, auch einmal im Linzer Tor, der Schiri sah aber ein Stürmerfoul und gab Freistoß gegen den DSV (44.). Zu diesem Zeitpunkt lagen die Linzer aber schon mit 4:0 in Führung: Foul von Lechner an Wawra, knapp außerhalb des Strafraumes. Die Flanke kommt zur Mitte, Hartl trifft per Kopf die Stange, der Ball kann von keinem Leobener wegbefördert werden, schließlich staubt Knabel zum 4:0 ab.

In der zweiten Hälfte kann sich Juritsch gleich zwei Mal ordentlich in Szene setzen: Miksits ins kurze Eck und Sulimani mit einem platzierten Schuss können den bedauernswerten DSV-Goalie (vorerst) kein weiteres Mal bezwingen. Nach 57 Minuten passiert es aber erneut, diesmal mit der größtmöglichen Mithilfe. Dem letzten Mann wird der Ball von Miksits abgeluchst, der geht alleine auf das Tor und bezwingt Juritsch mit einem Schuss ins lange Eck zum 5:0. Auf der anderen Seite, im Linzer Strafraum, gibt es zwar auch die eine oder andere erwähnenswerte Szene (nicht geahndetes Handspiel eines Linzers, Rabko- Schuss am Tormann vorbei, den ein Verteidiger vor der Linie weg schlägt, Rabko- Schuss aus ca. 9 Meter, den ein Linzer blocken kann), der Ball zum letzten Tor des Spieles landet aber ein weiteres Mal in unserem Kasten. Miksits bringt den Ball zur Mitte, Hartl ist am schnellsten am Ball, aus kurzer Distanz drischt er den Ball zum 6:0 unter die Latte. Der Rest des um eine halbe Minute zu früh abgepfiffenen Spieles ist Linzer Vorfreude und Donawitzer Ratlosigkeit.

Der Blau-Weiße Anhang freute sich nach Spielende am Platz mit ihrer Mannschaft über einen verdienten, nie gefährdeten Sieg, der mit dem Relegationsspiel gegen Wattens belohnt wird. Für den DSV Leoben hätte das Finale ein Höhepunkt werden können, ist es auch, aber leider im negativen Sinn. Selbst wenn man schwache Schirientscheidungen, ungünstigsten Spielverlauf und Pech in manchen Situationen abzieht: Es bleibt eine nicht zu rechtfertigende, schwache Leistung!

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Juritsch, 4 Derndorfer (35. 16 Rabko ), 5 Lechner , 7 Füzfa, 8 Rinnhofer, 9 Rottensteiner, 11 Schöpf, 17 Pigneter (65. 12 Heinemann), 19 Micelli, 21 Hackinger , 24 Briza. Ersatz 30 Gräf, 14 Muhr, 22 Krasser.

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