29 10/11 Der DSV Leoben verabschiedet sich im letzten Heimspiel der Saison mit einem 4:0 (2:0)- Sieg von den Fans in Donawitz!

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29. Runde, Regionalliga Mitte, FR 27.05.11, 19:00 Stadion Donawitz 270, DSV Leoben – FC Wels 4:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Hackinger (23.), 2:0 Muhr (33.), 3:0 Briza (60.), 4:0 Schöpf (70.). Schiedsrichter: Moser.

Was für ein verrücktes Spiel: Vier Tore, zwei Rote Karten, zwei Stangenschüsse und noch jede Menge Großchancen! Dem Publikum wurde trotz Temperatursturz, Wind und Regen nicht kalt beim Zusehen dieser Donawitzer Mannschaft. Den Trefferreigen eröffnet Hackinger mit einem platzierten Flachschuss ins rechte Eck, Bernhard Muhr verwertet eine Idealflanke von Pigneter per Kopf zum 2:0. Nach dem Seitenwechsel schickt Schiedsrichter Moser nacheinander die Welser Koprivarov (zu Recht) und Schneeberger (sehr hart) mit Rot vom Platz, ab dem Zeitpunkt spielt der DSV Leoben mit dem Gegner Katz und Maus. Markus Briza erhöht mit einem Schuss ins Kreuzeck auf 3:0, ehe Oliver Schöpf mit einem abgefälschten Schuss den 4:0- Endstand fixierte. Die Möglichkeiten auf einen noch wesentlich höheren Sieg fanden Ritzmaier, Schöpf, Briza und Co. vor, das 4:0 gegen chancenlose Welser bedeutete dennoch den höchsten Saisonsieg, und das noch dazu ohne die DSV-Bomber Bytyci und Rottensteiner!

Variantenreich, druckvoll und direkt mit Zug auf das Tor – genau wie sich ein Trainer das von seiner Mannschaft erwartet, so startete der DSV Leoben gegen den Tabellennachbarn aus Wels. Schöpf versucht einen Querpass vor dem gegnerischen Tor, den die Abwehr vor Muhr weg schlagen kann (3.), Pigneter hebt einen Freistoß in Nähe der Cornerfahne knapp über das Tor (5.) und Ritzmaier scheitert mit einem Freistoß, der an der Mauer aber auch an der rechten Stange vorbei geht (6.). In dieser Tonart geht es weiter, ein Angriff nach dem anderen wird Richtung Welser Strafraum gestartet, die Gäste können sich in der Anfangsphase überhaupt nicht offensiv in Szene setzen. Schüsse von Hackinger (12.), Schöpf (17.) und Kopfbälle von Derndorfer (19.) und Ritzmaier (21.) landen in den Händen des Welser Tormannes Majer oder im Außennetz. Bezeichnend: Für die gefährlichste Welser Situation sorgt ein Leobener – Rinnhofer lenkt eine Hereingabe unplatziert Richtung Petrovcic, der sich gehörig strecken muss, um den Ball zu fangen, der Schiedsrichter erkannte in dieser Situation keinen unerlaubten Rückpass.

Eine Minute später fällt das erste Tor: Hackinger wird im Strafraum nur begleitet, nicht attackiert, er findet die Lücke und über die Innenstange kullert der Ball über die Linie (23.). Das 1:0 ist hoch verdient, die Donawitzer, denen ein Punkt zum sicheren Klassenerhalt reichen würde, wollen aber mehr. Unterstützt vom immer stärker werdenden Rückenwind (auch der Regen setzte ein) versucht Schöpf den Tormann mit einem Schuss zu überraschen (26.) ehe Wels mit einer Flanke über Petrovcic für Gefahr sorgte. Derndorfer war aber aufmerksam und konnte den Ball mit dem Kopf ins Torout befördern (30.). Auf der anderen Seite tritt Pigneter einen Freistoßball zur Mitte, der Ball dreht sich über viele Köpfe hinweg Richtung zweiter Stange – dort lauert Bernhard Muhr und drückt den Ball per Kopf (lt. StFV war der Welser Mittermayer letztendlich am Ball) über die Linie. Noch vor der Pause hat Oliver Schöpf mit einem Kracher, der von der Querlatte zurückspringt, Pech – die 2:0- Pausenführung ist höchstverdient.

Kurz nach Wiederbeginn die endgültige Entscheidung: Briza foult Koprivarov (und sieht dafür Gelb), der revanchiert sich mit einer Tätlichkeit – der Schiri schickt den Welser völlig zu Recht in die Kabine (47.). Drei Minuten später: Schneeberger fährt (zumindest hat der Schiri das so gesehen) den Ellbogen bei einem Zweikampf mit Füzfa aus, der Kärntner Unparteiische schickt auch ihn mit Rot vom Platz. Mit neun Mann gegen (auch schon zuvor!) elf motivierte und gut spielende Donawitzer, das konnte für die Oberösterreicher nicht gut gehen! Schüsse von Muhr (geblockt, 51.), Briza (52. trifft Klostermann am Kopf) und Füzfa kündigten den Willen auf einen höheren Sieg an. Die tapferen Welser kommen noch einmal gefährlich vor das Tor, zuerst scheitert Mittermayr danach Baric an dem sonst sehr unterbeschäftigten Leobener Petrovcic – damit war das Pulver der Gäste verschossen. Nach einer Stunde schließt Markus Briza eine wunderschöne Aktion mit dem 3:0 ab: Rinnhofer setzt sich im Strafraum durch, könnte schießen, schiebt den Ball aber zum besser stehenden Briza, der hat alle Zeit der Welt und schlenzt den Ball ins Kreuzeck!

Der hoch motivierte Christian Ritzmaier, der in seinem letzten Spiel für den DSV Leoben (durch seine neunte Gelbe Karte ist er in Linz nicht mehr dabei) auch unbedingt treffen möchte, findet gute Schussmöglichkeiten vor (66.,69.,89.) ihm fehlt aber das nötige Glück an diesem Abend. Das Glück schien auch Oliver Schöpf zu fehlen, er drehte bereits zum zweiten Mal den Ball an die Latte (69.), ehe er dann mit einem abgefälschten Schuss endlich den Tormann bezwingen konnte (70.). Nach dem 4:0 waren weiter Treffer möglich, die Donawitzer hatten auch ihren Spaß am Spiel, die letzte Konzentration fehlte aber. Es wurde zeitweise mit Ferserln und Kurzpassspiel im gegnerischen Strafraum eher für die Galerie gespielt, dem Publikum gefiel es. Mit dem 4:0 Heimsieg gegen Wels gelang nicht nur der höchste Saisonsieg, sondern sind auch alle theoretischen Abstiegssorgen Geschichte. Überdies haben nun die DSV- Spieler die überaus reizvolle Gelegenheit völlig entspannt und gelassen in den Aufstiegskampf zwischen dem GAK und Blau-Weiß Linz einzugreifen. Das Donauparkstadion wird am Mittwoch übergehen, alle wollen das Erreichen der Relegation ihrer Mannschaft erleben und der DSV Leoben könnte der große Spielverderber werden…

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 4 Derndorfer, 5 Lechner, 7 Füzfa, 8 Rinnhofer, 11 Schöpf , 14 Muhr (72. 22 Krasser), 17 Pigneter (46. 12 Heinemann), 18 Ritzmaier , 21 Hackinger (67. 16 Rabko), 24 Briza , . Ersatz: 30 Gräf, 13 Lerchbacher.

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