26 10/11 In der zweiten Hälfte kehrte der Siegeswille zurück: DSV Leoben schlägt St. Florian mit 3:1 (0:1)!

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26. Runde, Regionalliga Mitte, FR 13.05.11, 19:00, Stadion Donawitz 280. DSV Leoben – Union St. Florian 3:1 (0:1). Torfolge:  0:1 Gröbl (33.), 1:1 Bytyci (54.), 2:1 Hackinger (60.), 3:1 Ritzmaier (82.). Schiedsrichter Meschnark.

Vor der Pause war es wieder das zerfahrene und nervöse Spiel, das der DSV Leoben schon so oft in diesem Frühjahr den Zuschauern bot. Logische Folge, St. Florian ging durch einen Kopfball von Gröbl in Führung – übrigens zum achten Mal in der Rückrunde, dass der DSV Leoben einem Rückstand nachlaufen musste. Zum erstenmal aber drehte der DSV nach dem Seitenwechsel das Spiel um: Bytyci netzt scharf von der linken Seite (54.) zum Ausgleich und Hackinger überhebt sechs Minuten später den Tormann zum 2:1. Der DSV drückt weiter, lässt nicht locker und nach dem schönen Treffer von Ritzmaier kann ein letztendlich souveräner und verdienter 3:1- Heimsieg eingefahren werden. Ein ganz wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt!

Die Gäste aus St. Florian kommen schneller ins Spiel, gewinnen zu Beginn mehr Zweikämpfe und sorgen nach acht Minuten erstmals für Gefahr im Donawitzer Strafraum. Nach einem Einwurf setzt sich Goalgetter Templ durch, doch seinen Stanglpass im Fünfmeterraum kann von Guselbauer Michael nicht über die Linie befördert werden, er kommt knapp nicht an den Ball. Nach einem schlechten Rückpass, bei dem sich Micelli und Petrovcic für einen Augenblick nicht einig sind, wer zum Ball geht, spritzt Templ dazwischen, Petrovcic schießt den Stürmer an, der Ball geht knapp über das Tor (13.). Die Leobener Angriffe verlaufen stockend, entweder wird mit hohen Bällen auf den gut bewachten Bytyci operiert oder gelingen Pässe oder Flanken von der Seite nicht präzise genug. Ein Briza- Freistoß hoch Richtung zweiter Stange kann von keinem Spieler erreicht werden, nach einem abgefälschten Schuss von Briza pfeift Schiedsrichter Meschnark den alleine auf das Tor ziehenden Hackinger zu Unrecht wegen Abseits zurück (17.). Auch in der nächsten Szene steht der sehr ambitionierte Briza im Mittelpunkt – ein Schuss von der Seitenlinie senkt sich ideal Richtung Querlatte, Tormann Radinger kann den Ball gerade noch über das Tor drehen (23.). Auf der anderen Seite prüft Wahlmüller mit einem satten Schuss unseren Tormann, Petrovcic kann den Ball bändigen (29.). Nach einem unnötigen Eckball für St. Florian steht Gröbl goldrichtig, den Kopfball ins lange Eck kann kein Verteidiger verhindern, es steht 0:1 für die Oberösterreicher (33.). Das Gegentor lähmt die Donawitzer, die bis zur Pause noch einen Schuss von Guselbauer M. und Guselbauer D. zulassen müssen, Petrovcic ist aber aufmerksam und kann Schlimmeres verhindern.

In der zweiten Hälfte kommt St. Florian zwar zur ersten Torchance, Hubers Freistoß kann von Petrovcic über die Latte gelenkt werden, danach beherrschen aber die Donawitzer den Gegner auf allen Linien. Ein Bytyci- Kopfball (nach Hackinger- Flanke) landet im Außennetz (48.), Rinnhofer startet ein sehenswertes Solo über das halbe Spielfeld, ehe er nur mit einem Gelbfoul gestoppt werden kann (49.) und Ritzmaier zieht nach einem Bytyci- Freistoß, der in der Mauer landet, gefährlich ab (50.). Der Ausgleich liegt also schon in der warmen, sonnigen Donawitzer Luft – nach 54 Minuten ist es soweit. Mit einem „Zuckerpass“ schickt Rottensteiner Goaleador Bytyci in den Strafraum, etwas bedrängt zieht er ab, der Ball zappelt aber zum 1:1 im langen Eck – Treffer Nummer 18 von Rexhe Bytyci in dieser Saison! Vier Minuten später: Füzfa passt ideal auf die linke Seite zu Hackinger, der schon bisher für den Gegner ein ständiger Unruheherd war, der schüttelt einen Verteidiger ab und bringt einen sensationellen Heber an, der über dem großen (aber eben für diesen Ball zu kleinen) Tormann zum 2:1 im Netz landet. Verschwommene Erinnerungen an Weiz werden wach, da war es genauso – nach 0:1 zur Halbzeit wurde das Spiel nach Wiederanpfiff schnell gedreht. Nur an diesem Nachmittag konnte der Gegner nicht mehr zulegen, im Gegenteil, der DSV Leoben spielte zur Freude der 280 Zuseher, einen schnörkellosen, begeisterten Offensivfußball bis zum Schlusspfiff! Knappe und klare Abseitsentscheidungen sowie Kopfbälle von Schöpf und Hackinger zeigen immer wieder wie relativ leicht die Donawitzer nach der Pause in den gegnerischen Strafraum kommen. Die endgültige Entscheidung fixiert Christian Ritzmaier, der eine punktgenaue Kopfballverlängerung von Bytyci zum 3:1 nützt – gegen den scharfen Schuss kann Radinger nichts ausrichten, der wichtige Sieg ist gelungen! Bis zum Schlusspfiff ist noch ein Briza- Freistoß, der knapp über die Latte streift, erwähnenswert (88.), der Jubel und die Freude nach Spielende über den verdienten Sieg ist auf den Rängen und am Platz verständlicherweise riesig.

Auftrag erfüllt, die wichtigen drei Punkte sind eingefahren, ein Riesenschritt Richtung Klassenerhalt ist damit gelungen. Die Spieler bewiesen eindrucksvoll, dass sie mit Druck umgehen können, dass im entscheidenden Moment noch zugelegt werden kann. Wenn man nach dem verdienten Sieg ein Haar in der Suppe suchen will, findet es man es sicherlich mit der Leistung vor der Pause. Kein Einzelfall gegen St. Florian, beinahe in allen Frühjahrsspielen (8 von 11) musste der DSV einem Rückstand nachlaufen. Konzentrierter zu beginnen ist die Aufgabe, an der die Betreuer arbeiten, die Nerven der Zuseher werden es danken, wenn es gelingt…

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 5 Lechner, 6 Bytyci , 7 Füzfa, 8 Rinnhofer, 9 Rottensteiner (77. 4 Derndorfer), 11 Schöpf (81. Schranz), 18 Ritzmaier , (90. 17 Pigneter), 19 Micelli , 21 Hackinger , 23 Briza. Ersatz: T Gräf, 16 Rabko.

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