24 10/11 Über den Willen zum Sieg! Der DSV Leoben schlägt die Sturm Amateure nach spannendem Spiel mit 3:1 (1:1)!

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Regionalliga Mitte, 24. Runde, FR, 29.04.11, 19:00 Stadion Donawitz 350, DSV Leoben – SK Sturm Graz Amateure 3:1 (1:1). Torfolge: 1:0 Ritzmaier (10.), 1:1 Ranftl (40.), 2:1 Füzfa (70.), 3:1 Rottensteiner (90.). Schiedsrichter: Mag. Hübler.

Die Bestätigung: Der Sieg in Pasching wäre nur halb so viel wert gewesen, hätte der DSV Leoben gegen die Amateure von Sturm Graz nicht gleich einen drauf gelegt. Und das ist der Mannschaft eindrucksvoll gelungen. Ein ansehnliches, wirklich spannendes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten konnte die voll motivierte Mannschaft von Gregor Pötscher nach hartem Kampf mit 3:1 (1:1) für sich entscheiden. Nach einer starken ersten Halbzeit, in der Christian Ritzmaier mit einem sehenswerten Schuss den DSV in Führung brachte und kurz vor dem Seitenwechsel Ranftl für den Ausgleich sorgte, fiel die Entscheidung in der zweiten Hälfte. Das Spiel war auf des Messers Schneide, gute Donawitzer Chancen und zwingende Sturm- Angriffe wechselten sich ab, das Glück des Tüchtigen hatte aber der DSV Leoben. Gery Füzfa trifft nach einer schon fast vertanen Chance zum 2:1 und spätestens nach der Roten Karte für Zisser lief alles für den DSV, der durch den eingewechselten Rottensteiner in der Nachspielzeit das vielumjubelte 3:1 fixierte. Sechs Punkte in zwei Spielen, der DSV ist wieder da!

Nach nicht einmal fünf Minuten hätte es (mit Glück) 1:0 für den DSV stehen können. Ritzmaier setzt bei einem zu weiten Pass nach, Sturm- Goalie Schachner kommt heraus und will den Ball weg schlagen – er trifft dabei den Rücken von Ritzmaier, von dem aus der Ball nur um Zentimeter neben dem Tor ins Out rollt. Nach einem Schuss von ihm, der übers Tor geht (7.), schießt Ritzmaier nach zehn Minuten ein Traumtor: Nach einem Pass von Rabko zieht er aus gut 25 Metern ab, der Ball senkt sich über Schachner und die Innenstange zum 1:0 ins Netz!

Der DSV Leoben ist in dieser Phase des Spieles klar überlegen, bringt die fehleranfälligen Sturm- Verteidiger immer wieder in Bedrängnis und kommt zu vielen Strafraumszenen. Bei diesen Angriffen, die zumeist über Bytyci gespielt werden, fehlt zwar im Strafraum der letzte Pass oder der Abschluss, dennoch sehen die 350 Zuseher ein von der Heimmannschaft attraktiv geführtes Spiel. Nach einem Eckball von Schöpf kommt Briza außerhalb des Strafraumes zum Schuss, Schachner kann nur kurz abwehren, beim anschließenden Getümmel sieht Schiedsrichter Hübler ein Foul von Ritzmaier, wieder eine gute Möglichkeit vertan (17.). Vier Minuten später schickt Hackinger mit einem schönen Pass Schöpf Richtung Tor – im Strafraum entscheidet sich Schöpf für ein Abspiel (das nicht ankommt) auf Bytyci – ein Schuss wäre in dieser Situation wahrscheinlich aussichtsreicher gewesen. In dieser Tonart geht es die erste halbe Stunde weiter, ehe auch die Schwarzen erstmals gefährlich vor das DSV-Tor kommen: Die Leobener bekommen den Ball nicht wirklich aus dem Gefahrenbereich, Wurzinger schießt und Briza kann zur Ecke klären. Ein Weckruf für Sturm, die dann bis zur Halbzeit aktiver werden und sogar mit dem Ausgleich belohnt werden: Einen flachen, scharfen Schuss kann Schöpf abwehren, der Ball fällt Ranftl direkt vor die Beine und aus kurzer Distanz kann er Petrovcic zum 1:1 bezwingen (40.).Der Pausenstand ist nach der guten Leistung doch eine Enttäuschung, doch die zweite Sturm- Mannschaft hat sich wie erwartet als zäher Gegner erwiesen und wurde durch das schnelle Spiel kurz vor der Pause eben belohnt.

Nach dem Seitenwechsel erwischt Sturm den besseren Start, es gelingt anfangs relativ leicht in Strafraumnähe zu gelangen, doch ein Schuss von Ranftl (51.) kann von Petrovcic gehalten werden. Die erste Donawitzer Chance ist sehenswert: Der unermüdliche Ritzmaier erläuft einen Ball vor dem Torout, flankt auf Rinnhofer, der aus vollem Lauf abzieht – Schachner kann den scharfen Schuss ins kurze Eck parieren (56.). Bytyci wird nach einer Stunde perfekt Richtung Tor geschickt, aus halblinker Position zieht er ab, knapp am Tormann und Tor geht der Ball ins Torout.

Obwohl auch Sturm nach vorne spielt, bleiben die Donawitzer Angriffe gefährlicher: Nach einem Eckball inklusive Unsicherheit im Strafraum, befördert Ritzmaier den Ball neuerlich Richtung Elfmeterpunkt, dort wartet Füzfa, der die Situation am schnellsten erfasst und den Ball zum erlösenden 2:1 über die Linie drückt (70.). In der 77. Minute reklamieren die Donawitzer Elfmeter – Schöpf erkämpft sich den Ball wird im Strafraum klar gehalten, kann aber trotzdem schießen – Schachner fischt den Ball aus der kurzen Ecke. Vielleicht um den nicht gegebenen Elfer zu kompensieren, zeigt der Unparteiische nach einer Attacke, bei der Gelb wahrscheinlich auch gereicht hätte, Pascal Zisser die Rote Karte (78.), sicherlich kein Nachteil für den DSV.

Nach einer Schrecksekunde, in der Petrovcic einen gefangenen Ball wieder auslässt und uns der Sandhaufen vor dem Tor (nach dem Regen der letzten Tage musste das „Wasserloch“ vor dem Tor mit Sand gefüllt werden), in dem der Ball stecken blieb, vor dem Ausgleich rettete, sorgen die Donawitzer für den Schlusspunkt. Bytyci setzt sich von der Toroutlinie Richtung Strafraum durch, schießt, Schachner wehrt kurz ab – Rottensteiner kann den Ball zum 3:1 über die Linie befördern (91.).

Das Spiel ist entschieden, letztendlich, aufgrund der höheren Anzahl und qualitativ besseren Chancen, geht der erste Heimsieg 2011 absolut in Ordnung. Bereits zum dritten Mal (nach LASK und Pasching) war wieder dieser Wille spürbar, dass dieses Spiel gewonnen wird – alles andere ist nicht akzeptabel. Es passieren Fehler, Fehler, die früher auch mit Gegentoren bestraft wurden, aber es wird immer weiter gearbeitet, weiter gespielt. Ein Gegentreffer ist kein Grund mehr zu resignieren, bis zum Schlusspfiff wird druckvoll gespielt. Dieser Sieg ist immens wichtig, da auch unmittelbare Konkurrenten Punkte holen konnten – das nächste „Endspiel“ folgt in einer Woche beim abstiegsgefährdeten SC Weiz!

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 5 Lechner, 6 Bytyci, 7 Füzfa , , 8 Rinnhofer, 11 Schöpf (89. 15 Schranz), 16 Rabko (67. 9 Rottensteiner ), 18 Ritzmaier , , 19 Micelli, 21 Hackinger , 23 Briza (53. 4 Derndorfer). Ersatz 1 Gräf, 14 Muhr.

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