22 10/11 Stark verbessert: Der DSV Leoben erreicht nach guter Leistung ein 1:1 (0:0) gegen den Spitzenreiter LASK Juniors!

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Regionalliga Mitte, 22.Runde, FR 15.04.11, 19:00 Uhr, Stadion Donawitz 220. DSV Leoben – LASK Linz Juniors 1:1  (0:0). Torfolge: 0:1 Kelmendi (62.), 1:1 Schöpf (72.). Schiedsrichter Messner.

Der DSV Leoben präsentiert sich stark verbessert und holt gegen den neuen Spitzenreiter völlig verdient einen Punkt! Vor allem vor der Pause war die neue Aggressivität spürbar, lediglich das Glück im Abschluß fehlte! Glück hatte der DSV bei dem sehr harten, aber verschossenen Elfmeter der Linzer kurz vor dem Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel und dem unglücklichen 0:1 durch den eingewechselten Kelmendi schien der DSV wieder auf die Verliererstraße zu geraten. Doch Vorbereiter Bytyci und Vollstrecker Schöpf sicherten den seit drei Spielen punktelosen Donawitzern den mehr als verdienten Ausgleichtreffer zum 1:1- Endstand!

Ohne Rottensteiner, Muhr und Derndorfer aber mit völlig neuer Körpersprache, Einsatz- und Kampfbereitschaft setzten die Donawitzer den Favoriten aus Linz von Beginn an mächtig unter Druck. Hackingers Schuss vom Sechzehner streift knapp am Tor vorbei (2.), Rinnhofer steht alleine vor dem Tormann, wird aber wie so oft vom schwachen Schiriassistenten wegen Abseits gestoppt (8.) und ein guter Ritzmaier- Schuss aus zwanzig Metern verfehlt nur ganz knapp das Ziel (9.). Der DSV drückt weiter aufs Tempo, Ritzmaier marschiert über das halbe Feld, legt dem mitgelaufenen Rinnhofer den Ball vor, Rinnhofers Flanke ist aber zu unplatziert und kann vom Tormann Höbarth vor Bytyci abgefangen werden (12.). Auch Bytyci ist wieder wesentlich aktiver als zuletzt, ein Schuss von ihm kann Höbarth nach vorne abwehren (13.), ein Gustostückerl-Trick, bei dem er drei LASK Juniors aussteigen lässt, dient Ritzmaier als Vorlage, der verzieht aber (14.). Vom Regionalligaspitzenteam ist in dieser Phase gar nichts zu sehen, der Einzige der wegen seiner Schnelligkeit gefährlich sein könnte, Ken Noel, ist gut in der Donawitzer Abwehr aufgehoben bzw. wird wegen Abseits zurückgepfiffen. Und so macht der DSV weiter das Spiel: Füzfa prüft, nach Pigneter- Pass, Höbarth, der nach einer kleinen Unsicherheit, klären kann (21.), Hackinger schießt aus spitzem Winkel (24.) ebenso wie Ritzmaier per Freistoß (25.) und Rinnhofer, dessen Schuss ein Verteidiger per Kopf zur Ecke schlagen kann.

Die meisten dieser Chancen sind zwar nicht zwingend und zu wenig präzise um den LASK wirklich in ernste Gefahr zu bringen, es zeigt aber deutlich die Leistungssteigerung zu den vergangenen Runden. Die größte Führungschance findet Schöpf vor. Pigneter hebt den Ball gefühlvoll in den Strafraum, Bytyci bindet einen Gegenspieler, verpasst aber die Flanke, dahinter steht Schöpf, der völlig frei den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbeiköpfelt (40.). Auf der Gegenseite kommt der LASK mit Noel einmal in den Strafraum, Petrovcic kommt aus dem Tor heraus, streckt sich nach dem Ball, Noel sucht den Kontakt mit dem am Boden liegenden Tormann, fällt dramatisch – und der Schiri gibt Elfmeter gegen den DSV. Nicht zu fassen; 40 Minuten spielt nur eine Mannschaft und dann bekommt die andere mit der ersten Aktion einen Elfmeter zugesprochen! Doch Noel, der selbst antritt, kann diese Chance nicht nützen, er zirkelt den Ball mutig Richtung Kreuzeck, trifft dieses auch, aber eben so genau, dass der Ball wieder zurückspringt – es bleibt beim 0:0 zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel bleibt der Donawitzer Schwung zumindest teilweise in der Kabine. Weil das Kräfte raubende Leobener Forechecking und das ständige unter Druck setzen des Ball führenden Gegners nicht mehr in dem Ausmaß passiert, kann nun der LASK aktiver werden. Nach einer Stunde passiert es dann. Nach einem Heber von einem LASK- Spieler über die DSV-Abwehrkette hinter der zwei Linzer klar im Abseits stehen, aber eben nicht eingreifen, überzieht der eingewechselte Kelmendi die Situation am schnellsten. Er sprintet von hinten Richtung Ball, die Abwehrspieler erkennen die Gefahr zu spät, über den herauseilenden Petrovcic hebt Kelmendi den Ball zum 0:1 ins DSV-Tor (62.). Nun ist sie wieder spürbar, die Unsicherheit, die Angst vor der nächsten Pleite. Der DSV braucht einige Minuten, um sich wieder zu fangen, nach dem Motto – an diesem Abend wird nicht verloren, wird wieder nach vorne gespielt. Und endlich einmal erfolgreich. Briza spielt den Wechselpass auf Bytyci, der nimmt den Ball hoch mit dem Fuß, über den zu ihm gelaufenen Tormann hebt er den Ball an die Latte, Schöpf steht goldrichtig und drückt das Leder über die Linie (74.). Riesenjubel und Erleichterung bei den Betreuern und den 211 Zusehern in Donawitz! Nach einer der auffallend vielen Fehlentscheidungen eines der beiden Assistenten wird DSV-Coach Pötscher vom Schiedsrichter Messner vom Spielfeldrand verwiesen, Messner konnte einem bei so wenig Unterstützung von der Seite fast schon leid tun. Am Spielfeld selbst tat sich nicht mehr viel, der LASK versuchte noch einmal alles, um das Spiel schnell zu machen, einigen Donawitzern schien der erreichte Punkt zu genügen.

Es blieb beim 1:1 Unentschieden, das den LASK an die Tabellenspitze brachte und den DSV Leoben einen weiteren Rang abstürzen ließ (13. von 16 Mannschaften)! Obwohl der Blick auf die Tabelle bedrohlich und das Restprogramm schwierig wird, kann man beim DSV von einer (zumindest kleinen) Trendwende sprechen. So lange es die Kräfte zuließen wurde attackiert und der Gegner unter Druck gesetzt, nach einem Rückstand wurde nach einer kurzen Schockphase weitergekämpft und nach vorne gearbeitet, was letztendlich auch belohnt wurde. Und auch das nötige Glück beim verschossenen Elfer ist endlich wieder nach Donawitz zurückgekehrt… Nächste Woche trifft der DSV auswärts auf Pasching, Spieltermin SA 23.04., 16:00 Uhr.

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic , 5 Lechner, 6 Bytyci , 7 Füzfa, 8 Rinnhofer, 11 Schöpf , 17 Pigneter (62. 16 Rabko), 18 Ritzmaier, 19 Micelli, 21 Hackinger (84. 15 Schranz), 23 Briza . Ersatz: 1 Juritsch, 13 Buchegger, 22 Krasser.

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