21 10/11 Leider kein Trainereffekt! Der DSV Leoben verliert beim SAK in Klagenfurt mit 0:2 (0:2)!

110409sak-dsv4421. Runde, Regionalliga Mitte, SA 09.04.11, 14:30 SAK-Platz, 300. SAK Klagenfurt – DSV Leoben 2:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Jolic (9.), 2:0 Triplat (27.), Schiedsrichter: Ing. Heyss.

Nach der neuerlichen Pleite des DSV Leoben herrscht Ernüchterung beim DSV Leoben! Der neue Trainer Gregor Pötscher forderte zwar lautstark seine Spieler, dennoch geriet man – wie schon so oft in dieser Frühjahrsmeisterschaft – mit der ersten nennenswerten Aktion in Rückstand. Nach dem zweiten Kärntner Treffer (aus der zweiten Aktion!) war das Selbstvertrauen der Donawitzer endgültig dahin. Was auch immer versucht wurde, es war an diesem Nachmittag zu wenig, um den SAK in Verlegenheit zu bringen. Die dritte Niederlage in Folge bringt den DSV Leoben bedrohlich nahe an einen Abstiegsplatz…

Gesperrt war in diesem Spiel zwar erstmals niemand, dennoch musste Neo-Trainer Gregor Pötscher auf zwei Stammspieler, Lechner und Rottensteiner, verzichten, beide waren nicht fit für das wichtige Meisterschaftsspiel gegen den SAK geworden. Nach den letzten Ergebnissen sollte das Spiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten genutzt werden, um sich wieder nach oben zu orientieren, doch genau das Gegenteil passierte. Nach den ersten ereignislosen Anfangsminuten verliert Hackinger im Mittelfeld den Ball an Jolic, der sieht auf der rechten Seite Triplat, der wiederum seine Gegenspieler locker umläuft. Seine Flanke zur Mitte kann der mitgelaufene Jolic, wiederum zu wenig bedrängt, annehmen – via Bodenauf netzt er wuchtig zum schnellen 1:0 (9.) für den SAK ein. Ein Fehler im Mittelfeld, ein unzureichendes Tackling und fehlende Zuordnung im Strafraum – so kommt der SAK mit einem einfachen Spielzug, an dem nur zwei Spieler beteiligt sind, zur (billigen) Führung! Auf der anderen Seite findet Ritzmaier eine erste Tormöglichkeit vor (15.) – Bytyci wird im Strafraum attackiert, der Ball fällt Ritzmaier vor die Beine, sein Schuss streift knapp über die Querlatte. Besser machen es die Kärntner: Ein schöner Wechselpass auf den freien Riedl reißt erneut die Abwehr auf, sein Stanglpass zur Mitte (auf Elferhöhe) verwertet Triplat flach und trocken zum 2:0 nach 26 Minuten! So einfach – und das noch dazu gegen den teilweise starken Wind – geht das Ganze, Selbstvertrauen und Sicherheit auf der einen Seite, das genaue Gegenteil auf der Donawitzer Seite machen den Unterschied aus! Der DSV Leoben versucht bis zum Pausenpfiff mit Eckbällen und Schüssen (Schöpf, Ritzmaier und Rinnhofer) für Gefahr zu sorgen, was aber nicht ausreichend gelingt.

Nach der Pause ersetzt Rabko den angeschlagenen Briza, Ritzmaier hingegen kann mit Cut und Turban (nach einem Zusammenstoss aus der ersten Hälfte) weitermachen. Am Spielgeschehen ändert sich nichts, der DSV Leoben muss weiter mehr Energie aufbringen, um verloren gegangene Bälle zurück zu gewinnen, einmal im Ballbesitz wird quer gespielt, die Lücke nach vorne wird nicht gefunden, seltene Dribblings und Alleingänge bleiben erfolglos. Zu statisch, zu unkreativ aber vor allem mit zu wenig Vertrauen in eigene Stärken wird agiert – nur keinen Fehler machen, lieber den sicheren Quer- oder Rückpass spielen, lautet offensichtlich die Devise. Der SAK lässt gewähren, kontrolliert ohne viel Ballbesitz das Spiel, dennoch kommen sie zu guten Chancen: Nach fünzig Minuten verhindert Tormann Petrovcic mit einem Superreflex das 0:3 – per Fußabwehr kann er nach einem Samitsch- Schuss aus kurzer Distanz das Schlimmste abwenden. In der 73. Minute wird abermals Petrovcic geprüft, diesmal kann er einen Triplat- Schuss halten. Eine Viertelstunde vor Spielende nimmt Pötscher Innenverteidiger Micelli vom Feld, für ihn kommt der aktivste Donawitzer Marco Pigneter für die Schlussphase. Der 18-jährige ist an drei aussichtsreichen DSV-Aktionen im Finish beteiligt – zuerst kann Tormann Reichmann einen satten Schuss von Pigneter mit einer Superparade abwehren (83.), danach geht Pigneter in einen Lochpass, wieder ist der Tormann Sieger (Pigneter spitzelt ihm den Ball in die Arme, 88.). Und in der Nachspielzeit wird Pigneter zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen – wie auch immer, es bleibt beim nicht unverdienten Heimsieg der slowenischen Kärntner.

Die Niederlage schmerzt, es ist wieder nicht gelungen einem effektiven (nicht übermächtigen!) Gegner, der im Gegensatz zu uns Fehler nützen kann, Paroli zu bieten. Wie gegen Allerheiligen wurde nach dem Rückstand kein geeignetes Mittel gefunden um den Gegner unter Druck zu setzen. Auf Gregor Pötscher und Bernhard Muhr (wegen der fünften Gelben Karte gegen die LASK Juniors gesperrt) wartet viel Arbeit um die Burschen aus dieser Krise wieder herauszuführen…

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 4 Derndorfer, 6 Bytyci, 7 Füzfa, 8 Rinnhofer (78. 15 Schranz), 11 Schöpf, 14 Muhr ,18 Ritzmaier, 19 Micelli (75. 17 Pigneter), 21 Hackinger, 23 Briza (46 16 Rabko).

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