20 10/11 Gegen den Tabellenführer reisst die Heimserie: DSV Leoben – Allerheiligen 0:2 (0:1)!

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20. Runde Regionalliga Mitte. FR, 01.04.11, 18:00 Stadion Donawitz 300. DSV Leoben – SV Allerheiligen 0:2 (0:1). Torfolge: 0:1 Six (6., E), 0:2 Vasic (60.). Schiedsrichter: Schlegl.

Jetzt ist es passiert: Die erste Heimniederlage in der laufenden Saison! Nach einer kämpferisch soliden, aber nach den Ausfällen aller Stürmer nicht effizienten offensiven Vorstellung, befindet sich der DSV Leoben dort, wo er nicht sein sollte, aber definitiv ist. Mitten im Abstiegskampf! Nach fünf Minuten nimmt das Schicksal seinen Lauf, Hackinger berührt Bevab im Strafraum ein bißchen, der Schiri pfeift den Elfer und Allerheiligen gelingt die schnelle Führung. Es wird viel versucht – über die Seiten, durch die Mitte, mit hohen Flanken – doch Allerheiligen steht bombensicher an diesem Abend. Mit der zweiten Torchance, unter kräftiger Mithilfe der Leobener Hintermannschaft, gelingt Vasic nach einer Stunde der vorentscheidende zweite Treffer, der DSV kann nicht mehr zulegen und verlässt nach 90 Minuten mit hängenden Köpfen das Spielfeld!

Entgegen aller bisherigen Frühjahrsspielen beginnt der DSV Leoben, der wegen drei gesperrte Stammspieler (Micelli, Derndorfer und Bytyci) verändert antreten muss, sehr aggressiv, versucht vom Anpfiff weg das Spiel zu machen. In diese gute Phase hinein ist der sehr harte Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Schlegl, nachdem im Strafraum Bevab nach einem Hackinger- Tackling abhebt, wie ein Schock. Six schießt scharf und flach in die linke Ecke, Petrovcic, der die Seite errät, streckt sich vergeblich, Allerheiligen führt bereits nach sechs Minuten mit 1:0. Der nächste Rückschlag nur zehn Minuten später: Diego Rottensteiner, nach Ausfall von Bytyci und Berger, ohnedies der einzige echte Stürmer, kann aufgrund einer unangenehmen Magen-Darm-Geschichte nicht weitermachen und wird gegen Michael Rabko ausgetauscht. Was danach die nur 300 Zuseher in der ersten Hälfte zu sehen bekommen, ist der (erfolglose) Versuch der Donawitzer eine Lücke in der Allerheiligener Abwehr zu finden. Es wird gut über die Flanken gespielt (Pigneter, Rinnhofer), es wird durch die Mitte versucht (Hackinger, Ritzmaier, Rinnhofer) auch Standards in Strafraumnähe (Briza versucht es mehrmals mit Freistoß- Flanken) werden erzwungen – aber der öffnende Pass, die Überraschungsaktion gelingt nicht, ein Knipser vor dem Tor wird vergeblich gesucht! Allerheiligen kann sich an diesem Abend vor allem auf den oft im Mittelpunkt stehenden Tormann Rinnofner verlassen, der sich vor allem bei einem verdeckten Füzfa- Schuss auszeichnen und den Ball aus der Ecke ins Torout fischen kann (30.). Offensiv kann (muss) der Tabellenführer vor der Pause nichts mehr zeigen, die umgestellte Donawitzer Abwehr wird kaum beschäftigt, Allerheiligen lässt den DSV Leoben in der eigenen Hälfte gewähren, ohne wirklich in Bedrängnis zu geraten.

In der Pause bleibt der sehr aktive Marco Pigneter in der Kabine, für ihn kommt Tim Heinemann, der erstmals eine volle Halbzeit in der Regionalliga spielen darf und dabei seine Sache sehr gut erledigt. Am Spielgeschehen ändert sich auch in der zweiten Hälfte wenig. Wieder ist der DSV Leoben bemüht, den Ball ohne Umwege nach vorne zu spielen – doch stets ist der Schlussmann von Allerheiligen schneller am Ball, als ein Donawitzer. Ob Eckbälle, ein Ritzmaier- Alleingang (48.) oder ein Schöpf- Kopfball (54.), Rinnofner wird nicht bezwungen. Mit Fortdauer des Spieles und der Einwechslung von Paradestürmer Brauneis kommen auch die Gäste zu Kontermöglichkeiten. Brauneis versucht es mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (52.), der Ball geht aber klar über den Kasten. Vasic macht die Sache dann besser und versetzt dem DSV den „Todesstoß“. Vasic erkämpft sich einen Ball, der bereits unter Kontrolle unserer Abwehr schien, erneut – Briza wirft sich noch vergeblich in den Schuss, an Petrovcic vorbei gelingt Vasic das 0:2!

In der 73. Minute hat Brauneis sogar den dritten Treffer am Fuß, er kommt schneller als Petrovcic an den Ball, umspielt den Tormann, kann den Ball aber nicht im Tor unterbringen. In der Schlussphase ändert sich nichts mehr, der Tabellenführer ist abgebrüht genug um noch irgendetwas anbrennen zu lassen. Alle Verzweiflungsangriffe der Donawitzer (ein Füzfa- Kracher wird geblockt – alle Flanken in den Strafraum können von Rinnofner abgefangen werden) bringen nichts mehr, nach 90 + 2 Minuten ist der DSV Leoben seine Heimserie los.

War es ein verdienter Sieg der Gäste? Ja, denn wer aus drei Chancen zwei Tore macht und im Gegenzug wenig bis gar nichts zulässt, darf sich zu Recht über drei Punkte freuen. Was immer auch unsere Spieler versuchten – und das war wirklich nicht wenig – es gab einfach kein Durchkommen. Beim DSV Leoben muss man nach drei Punkten aus fünf Frühjahrsspielen die eigenen Erwartungen zurückschrauben und der Tatsache, dass man nur mehr geringfügig von einem Abstiegsplatz entfernt ist, ins Auge sehen. Es gibt sicherlich viele gute Gründe, warum es in den letzten Begegnungen nicht nach Wunsch verlief, diese aufzuzählen nützt aber niemandem. Den Karren aus dem Dreck ziehen kann neben den Betreuern ohnehin nur die Mannschaft, und nichts weniger wird von den Fans erwartet.

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 5 Lechner, 7 Füzfa, 8 Rinnhofer, 9 Rottensteiner (16. 16 Rabko), 11 Schöpf (65. 15 Schranz), 14 Muhr , 17 Pigneter (46. 10 Heinemann), 18 Ritzmaier, 21 Hackinger , 23 Briza . Ersatz: 1 Juritsch, 22 Krasser.

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