19 10/11 Das war zu wenig: Der DSV Leoben kehrt mit einer unnötigen 1:2 (1:1)- Niederlage aus Feldkirchen zurück!

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Regionalliga Mitte, 19. Runde SA 26.03.11, 15:00 Sportplatz Feldkirchen. SV Feldkirchen – DSV Leoben 2:1 (1:1). Torfolge: 0:1 Rottensteiner (23.), 1:1 Hebenstreit (27.), 2:1 Hebenstreit (82.). Schiedsrichter: Oberlaber.

Das war beinahe schon fahrlässig: Da geht der DSV Leoben durch Rottensteiners vierten Saisontreffer erstmals im Frühjahr in Führung, nach 40 Minuten schickt der Schiedsrichter den Feldkirchener Regal nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz und dennoch fahren die Donawitzer vom (vor der Begegnung) Tabellenletzten ohne Punkte nach Hause. Hebenstreit gelang in einem Konter der schnelle Ausgleich (27.), in numerischer Überlegenheit fiel den Donawitzern zu wenig ein, um wirklich gefährlich zu werden – und so kam es in der Schlussphase zum totalen Einbruch. Hebenstreit gelang der Siegestreffer für Feldkirchen und Micelli (Gelbrot), Derndorfer (Rot nach Tätlichkeit) und Bytyci (Fünfte Gelbe Karte) schwächen den DSV, in dem sie gegen Allerheiligen gesperrt sind!

Der DSV Leoben ging gegen den Tabellenletzten zwar voll motiviert ins Spiel, machte sich aber wie in den Spielen davor durch Eigenfehler, ungenaues Abspielen in der Vorwärtsbewegung sowie unzureichendes Attackieren, das Leben schwer. Der SV Feldkirchen kommt am Beginn zu Strafraumszenen, in denen sich aber einmal mehr Petrovcic als sicherer Rückhalt erweist – knappe Abseitsentscheidungen zugunsten des DSV verhindern zusätzliche Gefahr. Nach einem ersten schönen Angriff über Rinnhofer, der sich auf der rechten Seite durchsetzt, dessen Flanke aber niemand erreicht (13.), sehen die 300 Zuseher in Feldkirchen eine Premiere im Jahr 2011. Der DSV Leoben geht in einem Meisterschaftsspiel in Führung! Rottensteiner, der im Strafraum angespielt wird sucht neben sich Bytyci, der Pass kann aber unterbunden werden, auch Ritzmaier ist irgendwie noch dran, der Ball kommt zurück auf Rottensteiner, aus kurzer Distanz schiebt er nun den Ball unter Tormann Thamer zum 0:1 ins Netz (23.). Kann der DSV durch den Vorsprung das Spiel beruhigen und den Ball kontrollierter in den eigenen Reihen halten? Nein! Nur fünf Minuten später wird David Hebenstreit mit einem einfachen Heber über die Abwehr auf die Reise geschickt, über den herauslaufenden Petrovcic hebt er den Ball zum schnellen 1:1 Ausgleich in das Tor. Das Spiel, das von beiden Teams recht offensiv angelegt ist (ein Unentschieden hilft beiden nicht wirklich), wogt nun hin und her, auf der einen Seite versucht es Rinnhofer nach Ritzmaier- Zuspiel (30.) mit einem Schuss, auf der anderen Seite fehlt bei einer gelungenen Aktion der Abseitspfiff des Schiedsrichters. Hebenstreit setzt sich durch, sein Pass zurück kann aber von Hinteregger, völlig freistehend, nicht verwertet werden (41.). Unrühmlicher Höhepunkt vor der Pause: Völlig unmotiviert, die Situation irgendwo im Mittelfeld, mäht der Feldkirchener Regal unseren Marcel Derndorfer nieder, Schiri Oberlaber zückt sofort den Roten Karton (42.).

Die Vorzeichen für die zweite Hälfte, in der sich der DSV bisher immer steigern konnte, waren mit einem Mann mehr sicherlich gut, die erste sehr gute Chance auf den Führungstreffer ließ auch nicht lange auf sich warten. Hackinger, ein Aktivposten, der nur schwer vom Ball zu trennen ist, setzt sich auf der rechten Seite durch, schiebt den Ball von der Toroutlinie wieder vor das Tor, doch Rabko erreicht den Ball knapp nicht (51.). Der DSV ist in dieser Phase der zweiten Hälfte sicherlich aktiver und möchte eine Entscheidung in diesem Spiel erzwingen, die Feldkirchener Abwehr steht aber gut, kann unsere Stürmer Rottensteiner und Bytyci gut an Ballannahme oder gefährlichen Schüssen hindern. Die letzten zwanzig Minuten sind dann zum Vergessen. Feldkirchen stellt sich mittlerweile gut auf die Donawitzer Offensivbemühungen ein, über Konter besteht stets Gefahr für unsere aufgerückte Hintermannschaft. 74. Minute: Micelli, der zuvor schon Gelb gesehen hatte, drängt einen Kärntner etwas zu forsch über die Outlinie, wegen der Bandennähe und einigen aufgebrachten Fans meint der Schiri auch hier Gelb zeigen zu müssen – der personelle Vorteil ist durch dieses Gelbrot ab diesem Zeitpunkt dahin!

Muhr reagiert und bringt sich an Stelle von Rottensteiner in der Innenverteidigung ins Spiel, dennoch ein Kärntner Treffer liegt irgendwie in der Luft. Zuerst können Petrovcic & Co noch einen gefährlichen Angriff über mehrere Stationen abwehren, eine Minute später jubelt Miloti aber über den vermeintlichen Führungstreffer (80.). Da der Schiriassistent aber die Fahne oben hatte, dauerte es noch zwei Minuten bis Feldkirchen zu Recht jubeln konnte. Auf der rechten Seite wird zu wenig attackiert, zu einfach kann sich ein Angreifer durchsetzen, seine Flanke auf den freistehenden Hebenstreit, kann kein Donawitzer verhindern. Per Kopf erzielt der Stürmer aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer zum 2:1 (82.)! Noch einmal kommt der DSV zur Ausgleichchance, der eingewechselte Pigneter flankt zur Mitte, der ebenfalls eingewechselte Schöpf kommt nicht kontrolliert genug zum Ball, sei Schussversuch landet über dem Tor (86.). Nach dem Motto: Wenn es schon schiefgeht, dann ordentlich, handelten dann Bytyci (Fünfte Gelbe Karte wegen Kritik) und Derndorfer. Nach einem Gerangel um einen Outball, und weil danach der Gegenspieler Derndorfer am Einwurf hindern wollte, brannten die Sicherungen durch. Derndorfer schubste dem Provokateur Miloti den Ball an die Schulter und der Schiri zückte zum dritten Mal an diesem Nachmittag die Rote Karte (89.)!

Das Spiel war gelaufen, die Niederlage, so schmerzlich sie auch war, war nicht unverdient. Feldkirchen ist sicherlich nicht so schwach, wie der Tabellenplatz vermuten lässt – da werden noch andere Teams Punkte lassen – und wir sind leider (noch) nicht so gut wie einige erwartet hatten. Beim Spiel gestalten gibt es Defizite, die Rolle des Außenseiters, der überraschen möchte, liegt uns besser. Kopf hoch, Niederlagen passieren, wichtig ist, dass trotz der Ausfälle (immerhin kommt Briza wieder zurück!) gegen Allerheiligen, immerhin Tabellenführer, eine entsprechende Antwort gefunden werden kann!

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 4 Derndorfer , 5 Lechner , 6 Bytyci , 7 Füzfa, 8 Rinnhofer, 10 Rottensteiner (74. 14 Muhr), 16 Rabko (82. 17 Pigneter), 18 Ritzmaier (55. 11 Schöpf), 19 Micelli , 21 Hackinger. Ersatz 1 Juritsch, 12 Heinemann.

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