18 10/11 Wieder früher Rückstand, wieder Remis nach Steigerung in Hälfte zwei! DSV Leoben – Vöcklamarkt 1:1 (0:1)!

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Regionalliga Mitte, 18. Runde, SA 19.03.11, 14:00 Stadion Donawitz 380. DSV Leoben – UVB Vöcklamarkt 1:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Gilhofer (7.), 1:1 Bytyci (76.), Schiedsrichter: Trattnig.

Was man immer auch gegenüber den vorangegangenen Spielen bezüglich eines frühen Rückstandes ändern wollte, es gelang wieder nicht! Vöcklamarkt kam mit der ersten Chance zum schnellen Führungstreffer und hatte danach das Spiel über weite Strecken gut im Griff. Zu unkoordiniert, zu durchsichtig versuchten die Donawitzer den Ausgleich zu erzielen – lange Zeit fand man kein geeignetes Konzept. Wieder einmal war es Rexhe Bytyci, der in einem mäßigen Spiel mit einem wichtigen Tor das 1:1 besorgte, mit seinem 15. Saisontreffer rettete er dem DSV Leoben immerhin noch einen Punkt und die ungeschlagene Heimbilanz!

Ein beinahe schon gewohntes Bild: Zu hektischer Beginn der Donawitzer, Genauigkeit und Laufwege stimmen nicht und der Gegner, in dem Fall Vöcklamarkt, nützt diese Unsicherheiten zum schnellen Führungstreffer. Gilhofer, auf der rechten Seite völlig freistehend, kann den Ball annehmen, umspielt im Strafraum noch Derndorfer und zirkelt den Ball über die Innenstange zum 0:1 (7.) für die Gäste. Auch danach kommt der DSV nicht recht in Schwung, viele weite Pässe auf Rabko, Rottensteiner oder Bytyci kommen einfach nicht an, die Vöcklamarkter Abwehr ist sehr aufmerksam. Im Mittelfeld erkämpfen sich die Oberösterreicher ein Übergewicht und nutzen dies auch immer wieder für kontrollierte Vorstöße. Den ersten Schuss eines Donawitzers auf das Tor von Harrant gibt Bytyci aus einem Freistoss ab, der Ball verfehlt sein Ziel aber deutlich (21.). Die Leobener tun sich sehr schwer auch nur in Strafraumnähe zu gelangen, den erste Eckball sehen die 357 Besucher nach 42 Minuten, eine richtige Ausgleichchance in der ersten Hälfte aber gar nicht. Gefährlicher bleiben die Gäste, nach einem Lexl- Freistoß vergibt Grössinger (31.) und einen Laganda- Freistoß kann Petrovcic halten (35.).

Wie schon in den vergangenen Spielen auch, kommt der DSV zwar stärker aus der Kabine, was aber weiterhin fehlt, ist die Präzision bei Pässen oder die Durchschlagkraft der Stürmer in 1:1- Situationen. Dennoch, vor allem Rinnhofer, sorgt über die rechte Seite immer wieder für schnelle Angriffe, lautstark fordert er Ball und Mitspieler! Vöcklamarkt bleibt trotz Donawitzer Anstrengungen im Konter weiter gefährlicher, zuerst muss sich Petrovcic, der auf dem tiefen Boden etwas wegrutscht (57.), gehörig strecken um einen an sich ungefährlichen Roller von Lexl zu halten. Kurz darauf entkommt Grössinger der DSV-Abwehr, die auf eine Abseitsentscheidung gehofft hatte, sein Schuss/Heber? über den herauseilenden Petrovcic landet neben der linken Stange. Die erste Großchance des gesamten Spieles (für den DSV Leoben) findet der, nach seiner Verletzung, wiedergenesene Markus Briza vor. Er schlenzt einen Freistoßball gefühlvoll über Freund und Feind in den Strafraum, der Ball wird irgendwie noch abgelenkt und geht über die Außenstange ins Torout (71.). Dann kommt der große Auftritt vom Goalgetter: Bis zu diesem Zeitpunkt noch kaum in Erscheinung getreten, beweist Rexhe Bytyci seinen Killerinstinkt vor dem Tor. Rinnhofer sieht die Lücke, spielt auf Bytyci, der noch seine Gegenspieler abschüttelt, am Tormann vorbei schiebt er den Ball zum 1:1 über die Linie (76.).

In der Schlussviertelstunde haben beide Teams noch Chancen um die Partie für sich zu entscheiden. Für Vöcklamarkt vergibt Leinberger knapp nach Lexl- Zuspiel (77.) und Sammers Schuss kann ins Außennetz abgefälscht werden (86.). Auf der anderen Seite wird Bytyci im Strafraum angespielt, er zieht auf den Tormann, der aber gut heraus läuft und den Schuss aus kurzer Distanz blocken kann.

Vor dem Spiel war man vor dem Gegner gewarnt, hat aber dennoch auf den ersten Sieg in dieser Saison gehofft. Es ist wieder nicht gelungen, die Anfangsphase kontrolliert und offen zu halten, nach dem Rückstand taten sich die Donawitzer sehr schwer, das Spiel zu Gestalten. Daher geht das Ergebnis in einem insgesamt nicht sonderlich hochwertigen Spiel in Ordnung, im nächsten Spiel in Feldkirchen hat der DSV Leoben (ohne den gesperrten Briza) die nächste Chance auf den ersten Frühjahrssieg!

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 4 Derndorfer , 5 Lechner, 6 Bytyci , 7 Füzfa , 8 Rinnhofer, 9 Rottensteiner, 11 Schöpf, 16 Rabko (72. 17 Pigneter), 19 Micelli, 23 Briza . Ersatz: 30 Gräf, 12 Heinemann, 14 Muhr, 15 Schranz.

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