17 10/11 Das war richtig gut: Der DSV Leoben holt dank Bytyci-Doppelpack 0:2-Rückstand auf! A. Klagenfurt – DSV 2:2 (2:0)!

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Regionalliga Mitte, 17. Runde FR 11.03.11, 19:00 Wörthersee Stadion, 800. Austria Klagenfurt – DSV Leoben 2:2 (2:0). Torfolge: 1:0 Sablatnig (3.), 2:0 Schoppitsch (6.), 2:1 Bytyci (63.), 2:2 Bytyci (64.). Schiedsrichter: Erlinger.

Waren die Donawitzer mit den Gedanken noch nicht im Spiel oder waren sie noch beim Stadion bestaunen? Nach sechs Minuten führten jedenfalls die Kärntner Hausherren mit 2:0 und schienen mit unseren Jungs richtig Spaß zu haben! Das Leobener Spiel konsolidierte sich dann bis zur Pause, die eine oder andere gelungene Offensivaktion ließ zumindest die Optimisten noch auf ein Erfolgserlebnis hoffen. Was die DSV Spieler dann nach der Pause zeigten war so richtig gut: Im eigenen Stadion wurde Austria Klagenfurt eingeschnürt und an die Wand gespielt! Die Folge waren zwei Tore durch den erfolgreichsten DSV-Stürmer Rexhe Bytyci innerhalb von nicht einmal zwei Minuten – danach wäre sogar ein Sieg nicht unverdient gewesen! Im Herbst vergeigte der DSV Leoben eine 3:0-Führung, diesmal reichte den Kärntnern eine 2:0-Führung nicht für drei Punkte, die Revanche ist geglückt!

Kaum auf den Sitzplätzen des wunderschönen Klagenfurter Stadions Platz genommen, konnten sich die rund 800 Zuseher auch schon auf den ersten Treffer der Heimmannschaft freuen: Dollinger passt nach einem Verteidigungsfehler auf den freistehenden Sablatnig, der bezwingt nach zwei Minuten Torhüter Petrovcic mit einem Schuss ins lange Eck zum schnellen 1:0. Die Fans waren kaum mit dem Jubeln fertig, da wurden sie erneut von den Sitzen gerissen. Wieder ein Abspielfehler, wieder ist Dollinger der Assistgeber – diesmal schickt er Schoppitsch Richtung Tor, Petrovcic läuft ihm entgegen, kann ihn auch etwas abdrängen, aus spitzem Winkel versenkt Schoppitsch den Ball aber zum zweiten Mal im Leobener Tor (6.)!

Schlimmer kann eine Anfangsphase kaum verlaufen, dennoch versuchen die Donawitzer sofort zu antworten. Bytyci, überraschend freistehend, wird tief im Strafraum angespielt, mit dem linken Fuß kann er aber nur einen Roller anbringen, kein Problem für Schenk. Gefährlicher sieht ein Rottensteiner- Kopfball aus, aus kurzer Distanz kann er aber Schenk nicht bezwingen (überdies zeigt der Assistent auf Abseits, 17.). Trotz dieser guten Aktionen tun sich die Donawitzer mit dem Spielaufbau sehr schwer, hohe Pässe kommen nicht an, die Klagenfurter Aktionen, die zumeist über Dollinger laufen, bleiben zwingender. Bei einem gefährlichen Freistoß vom Ex- DSVler muss sich Petrovcic gewaltig strecken, er kann den Ball aber sicher aus der Ecke fangen (34.). Bis zur Pause gelingt es den Donawitzern das Spiel zu beruhigen, einige Härteeinlagen auf beiden Seiten – ein blutiges Andenken musste auch der starke Hackinger, der nicht weiterspielen konnte, mitnehmen – führten zu insgesamt vier Gelben Karten in der ersten Hälfte.

Wie schon gegen den GAK fanden die Betreuer in der Pause offenbar die richtigen Worte. Eine völlig andere, selbstbewusste DSV-Mannschaft heizte den Klagenfurtern von Beginn weg gehörig ein. Die Zweikämpfe werden gewonnen, die Räume werden genutzt, plötzlich rollen die Angriffe Richtung Austria Tor. Rinnhofer, der sich in den Angriff einschaltet, braucht aus aussichtsreicher Position einen Tick zu lange um einen Schuss anzubringen (48.), ein Bytyci- Schuss kann nach einem Eckball in letzter Sekunde geblockt werden (49.). Eine Schrecksekunde hat die nun sicher stehende Abwehr zu überstehen (Drehschuss von Bürgler verfehlt nur knapp das Ziel, 59.), ehe der große Auftritt des Leobener Topscorers Rexhe Bytyci erfolgt. Zuerst schloss er einen Konter mit einem scharfen linken Hammer ins lange Eck mit dem 1:2 ab (63.), kurz darauf steht er wieder goldrichtig. Ritzmaier zieht durch (64.), Schenk kann den Ball nur an die Latte abwehren, Bytyci drückt den Ball zum vielumjubelten 2:2- Ausgleich über die Linie. Das Spiel ist nun wieder völlig offen, sogar ein Auswärtssieg scheint nun realistisch. Eckbälle, Flanken und Freistösse in Strafraumnähe sorgen immer wieder für Gefahr im Klagenfurter Strafraum. Bytyci versucht es mit einem Distanzschuss (69.) ebenso wie Rottensteiner (85.), der Austria- Goalie lässt aber keinen weiteren Treffer zu.

Klagenfurt zeigt für einen Titelkandidaten eindeutig zu wenig, kann nach der frühen Führung nicht mehr zusetzen, damit bleibt es bei dem kaum mehr erhofften 2:2-Unentschieden. Die Mannschaft hat nach dem Rückstand Moral bewiesen, hat sich nicht ihrem Schicksal ergeben, gekämpft und verdient den Punkt aus Kärnten mitgenommen. Das nächste Spiel findet am Freitag gegen den Aufsteiger Vöcklamarkt statt, nicht dabei sein werden Hackinger und Ritzmaier, die beide zum fünften Mal Gelb sehen mussten.

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Petrovcic, 4 Derndorfer (90. 15 Schranz), 6 Bytyci , 7 Füzfa , 8 Rinnhofer, 9 Rottensteiner, 14 Muhr, 16 Rabko (90. 17 Pigneter), 18 Ritzmaier , 19 Micelli, 21 Hackinger (40. 11 Schöpf). Ersatz: 1 Gräf, 12 Heinemann.

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