16 10/11 1:1 (0:1) im Steirerderby: Der DSV Leoben knöpft dem GAK verdient einen Punkt ab!

110305dsv-gak34

16. Runde Regionalliga Mitte, Sa 05.03.11, 14:00 Stadion Donawitz, 820 Zuschauer. DSV Leoben – GAK 1:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Deutschmann (16.), 1:1 Füzfa (59.), Schiedsrichter: Lamb Markus.

Mit dem Punktegewinn gegen den stärker eingeschätzten GAK kann und muss man zufrieden sein. Nach nervösem Beginn und dem Rückstand zur Pause bäumten sich die Donawitzer in der zweiten Hälfte mächtig auf und erzielten durch Neuerwerbung Füzfa den verdienten Ausgleich. Nach einer Lechner-Notbremse, die der Schiri mit der Roten Karte ahndete, stand die Leobener Defensive felsenfest und brachte das gerechte Unentschieden souverän über die Zeit!

Die Verschiebung von Freitag auf Samstag hat sich gelohnt: Prächtiges Wetter, viele Zuschauer – vor allem rote Grazer, tolle Stimmung, auch das Spielfeld ließ ein faires Derby zu! Der GAK mit dem neuen Trainer Peter Stöger präsentierte sich zu Beginn des Spieles als kompakte Mannschaft, zweikampfstark und gut organisiert. Die Donawitzer, zwar voll motiviert, konnten in der Anfangsphase nur wenige Akzente setzen, ein abgefälschter Bytyci-Schuss (7.) und ein geblockter Micelli- Drehschuss (12.) waren offensiv die ersten nennenswerten Halbchancen. Anders der GAK, der durch Rauter (nach Ballverlust in der Vorwärtsbewegung) mit vereinten Kräften (Lechner und Micelli) gerade noch vom Ball getrennt werden kann. Nach einer Viertelstunde hebt Kollmann einen Freistoß von der rechten Seite hoch in den Strafraum, die Zuordnung stimmt nicht und der nicht gedeckte Deutschmann nützt den Kopfball zum 0:1 für den GAK (16.). Kurz drauf die nächste Schrecksekunde, einen weiten Abschlag erreicht Tormann Petrovcic nicht, Rauter lässt die Riesenchance auf den zweiten Treffer aus (19.). Der DSV Leoben lässt in dieser heiklen Phase aber nicht locker, kämpft weiter, versucht immer wieder über die Flanken vorzustoßen, einige Eckbälle und gefährliche Hereingaben entstehen (Micelli- Kopfball, Rottensteiner Schuss am langen Eck vorbei), die Grazer Abwehr steht aber vor der Pause felsenfest. Auf der anderen Seite vergeben Kollmann (Außennetz nach schwerem Abspielfehler, 28.) und Pollhammer, der aus kurzer Distanz verzieht (43.).

Der Pausenstand von 0:1 geht in Ordnung, der Respekt vor dem Gegner war in der ersten Spielhälfte zu groß – das sollte sich aber gleich nach Wiederbeginn ändern. Wie aus einem Guss wurden nun die Donawitzer Angriffe vorgetragen. Flügelflitzer Rabko mit Hackinger, aber auch Rinnhofer sorgten immer wieder für schnelle Vorstöße und Verwirrung in der GAK- Abwehr, die Chancen von Bytyci (47. und 57.), Ritzmaier (49.) und Füzfa (51.) konnten aber noch nicht genützt werden. In der 58. Minute brandet Jubel auf der Haupttribüne auf: Michael Rabko zirkelt einen Freistoßball zur Mitte, über Lechner und Deutschmann – aber auch den überraschten Schilling hinweg fliegt der Ball vor Gergely Füzfas Beine, aus kurzer Distanz drückt er den Ball an Pösendorfer vorbei über die Linie! Ausgleich durch die ungarische Neuerwerbung, dessen starke kämpferische Leistung durch dieses wichtige Tor belohnt wurde. Die Donawitzer Freudenstimung erhielt in der nächsten Aktion einen gehörigen Dämpfer. Thomas Lechner trennte den aufs Tor ziehenden Rauter als letzter Mann nicht gerade regelkonform vom Ball, Schiedsrichter Lamb (der zuvor schon Schöpf, Ritzmaier und Micelli verwarnte) zückte den roten Karton, nach 60 Minuten spielte der DSV nur noch zu Zehnt!

Um die Abwehr zu sichern wechselte sich daraufhin Spielertrainer Bernhard Muhr selbst für Stürmer Rottensteiner ein, die numerisch überlegenen Gäste witterten die Chance doch zu drei Punkten zu gelangen. An diesem Nachmittag sahen die 820 Zuseher aber keinen weiteren Treffer mehr. Das lag zum Einen, dass der GAK gegen die DSV-Abwehr kein Rezept finden konnte, die einzige brenzlige Situation erst in der Schlussphase durch den eingewechselten Erel vorfand und auf der anderen Seite, dass Bytyci und Ritzmaier zu isoliert waren und keine Tormöglichkeiten mehr herausspielen konnten.

Der Punkt beim 1:1 bedeutet, dass die Unserie gegen den GAK beendet werden konnte (vier Niederlagen in Serie) und dass der DSV zu Hause weiter ungeschlagen bleibt! Der Punkt, mit dem man in Donawitz gut leben kann, war verdient, vor allem wegen der guten Phase zu Beginn der zweiten Hälfte und auch, weil dem GAK in Überzahl nichts eingefallen ist, um zu Tormöglichkeiten zu kommen.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner Rot, Bytyci, Füzfa Tor, Rinnhofer, Rottensteiner (62. Muhr), Schöpf Gelb, Rabko, Ritzmaier Gelb, Micelli Gelb, Hackinger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook